St Ives (Cornwall)
| St Ives | |||
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| Basisdaten | |||
| Status | Civil Parish (1974) |
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| Region | South West England | ||
| Zerem. Grafschaft | Cornwall | ||
| Trad. Grafschaft | Cornwall | ||
| Verwaltungssitz | St Ives | ||
| Einwohner | ca. 11.000 (2012) | ||
| Postleitzahl | TR26 2xx | ||
| Telefonvorwahl | 01736 | ||
| Teilorte | Lelant, Carbis Bay, Halsetown, St Ives | ||
| Website | www.stives-cornwall.co.uk | ||
St Ives (Kornisch Porth Ia [KK], Porth Ya [UCR]) ist eine Stadt in der Grafschaft Cornwall in England und zählt 11.165 Einwohner (Stand: 2001). Der Name leitet sich von der kornischen Heiligen Ia ab, nach dem die Kirche im Ort, St. Ia’s Church, benannt ist. St Ives ist als beliebter Ferienort und Künstlerkolonie bekannt.
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[Bearbeiten] Touristische Bedeutung
Im Jahr 1877 wurde eine Eisenbahnstrecke von der nahegelegenen Gemeinde St Erth nach St Ives gebaut. Die Stadt wurde danach zum beliebten Ausflugs- und Ferienort, nicht zuletzt deshalb, weil sich im Ort selbst zwei große Strände (Porthminster Beach und Porthmeor Beach) und ein weiterer kleiner Strand (Porthgwidden Beach) befinden.
In der Nähe findet man die Carbis Bay und den kilometerlangen Strand der St Ives Bay. Alle Strände sind bereits mehrfach ausgezeichnet worden aufgrund ihrer Lage, ihrer Blicke und ihres feinen weißen Sands.
[Bearbeiten] Künstlerische Bedeutung
Bernard Leach (1887–1979) und der Japaner Shoji Hamada (1894–1978) begründeten 1920 die Leach Pottery in St Ives. Sie stellten Töpferwaren unter dem Gesichtspunkt westlicher und östlicher Kunst und Philosophie her. Leach arbeitete bis zum Jahr 1972; fünf Jahre später, 1977, zeigte das Victoria and Albert Museum in London seine Arbeiten. Die Leach Pottery ist noch in Betrieb und unterhält ein kleines Museum, das Leach’ Werk und das seiner Schüler zeigt.[1]
Ben Nicholson, Alfred Wallis ((1855–1942) und Christopher Wood gründeten 1928 in der Stadt eine Künstlerkolonie. 1993 eröffnete die Londoner Tate Gallery einen Ableger in St. Ives am Porthmeor Beach mit den Werken der dort wirkenden Künstler wie beispielsweise Ben Nicholson und seine Frau Barbara Hepworth, eine der berühmtesten englischen Bildhauerinnen, deren Werke auch in einem eigenen, idyllisch gelegenen Museum, ihrem früheren (Trewyn-) Studio, zu sehen sind.
In St Ives lebt seit 1974 auch ein bedeutender moderner Maler: Roy Ray (* 1936), der der kornischen Sprache und Landschaft mit seinen Bildern Ausdruck verleiht. 1913 wurde der Komponist George Lloyd in St. Ives geboren.
Die britische Schriftstellerin Virginia Woolf verbrachte als Kind mit ihrer Familie von 1882 bis 1894 die Sommermonate in St Ives. Woolf, die eine sehr unglückliche Jugend verbrachte, widmete St Ives und Cornwall später den Roman Jacob's Room. Auch ihr Roman To The Lighthouse ist – obwohl auf der Hebrideninsel Skye angesiedelt – eine Reminiszenz an St Ives. Das frühere Sommerhaus von Woolfs Vater Leslie Stephen, Talland House, liegt in der Nähe von Porthminster Beach. Es war von 1882 bis 1895 im Besitz der Familie Stephen.
In St Ives spielen auch einige Romane wie zum Beispiel „Die Muschelsucher“ der auch in Deutschland populären Schriftstellerin Rosamunde Pilcher, deren Geburtsort Lelant nicht weit entfernt ist. St Ives heißt in ihren Büchern „Porthkerris“ und diente oft als Kulisse für die in Deutschland ebenfalls bekannten Romanverfilmungen.
[Bearbeiten] Bildergalerie
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Photochrom von St Ives, 1895
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Peter Lanyon, Maler (1918-1964)
[Bearbeiten] Literatur
- Julia Kaufhold: St Ives und Trips in die Umgebung. goldfinch verlag, Hamburg 2007, ISBN 978-3-940258-00-7
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Leach Pottery: Bernard Leach, leachpottery.com, abgerufen am 11. April 2013
50.211388888889-5.4808333333333Koordinaten: 50° 13′ N, 5° 29′ W
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