Tecuci
| Tecuci | ||||
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Rumänien | |||
| Historische Region: | Westmoldau | |||
| Kreis: | Galați | |||
| Koordinaten: | 45° 51′ N, 27° 26′ O45.85027777777827.43416666666750Koordinaten: 45° 51′ 1″ N, 27° 26′ 3″ O | |||
| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||
| Höhe: | 50 m | |||
| Fläche: | 86,76 km² | |||
| Einwohner: | 42.468 (1. Januar 2009) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 489 Einwohner je km² | |||
| Postleitzahl: | 805300 | |||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 36 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | GL | |||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2008) | ||||
| Gemeindeart: | Munizipium | |||
| Bürgermeister: | Eduard Finkelstain (PD-L) | |||
| Postanschrift: | Str. 1 Decembrie 1918, nr. 66 loc. Tecuci, jud. Galați, RO–805300 |
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| Webpräsenz: | ||||
Tecuci ist eine Stadt im Kreis Galați in der Westmoldau, Rumänien.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Lage
Im Süden der historischen Region des Fürstentum Moldau (Principatul Moldovei) gelegen, befindet sich der Ort an bewaldeten Hügeln am Fluss Bârlad und ca. 10 Kilometer östlich vom Fluss Sereth entfernt. Die Kreishauptstadt Galați ist 78 Kilometer südöstlich von Tecuci entfernt.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Geschichte der Besiedlung der Region reicht bis in die Jungsteinzeit zurück. Auf dem Gebiet von Tecuci wurden bei archäologischen Ausgrabungen zahlreiche Funde der Jungsteinzeit und Behausungen welche in die La-Tène-Zeit deuten, gemacht. Im Westen des Ortes – beim Flugplatz – wurden auch Nekropolen des Mittelalters mit einem Durchmesser von 4,60 Meter und einer Höhe von 1,50 Meter gefunden; diese wurden 1938 geebnet. Gemäß dem moldauischen Chronisten Grigore Ureche (1590–1647), hatte auf einem Hügel – von den Einheimischen Movila Mare genannt – der moldauische Woiwode Ștefan cel Mare, drei Tage lang sein Lager bei einer Schlacht gegen die Türken, aufgeschlagen.[1] Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Tecuci stammt aus dem Jahr 1435.[2]
[Bearbeiten] Bevölkerung
Im Jahr 2002 hatte die Stadt Tecuci 42.094 Einwohner. 40.467 davon waren Rumänen, 24 waren Ungarn, fünf waren Deutsche, 1.540 waren Roma. Darüber hinaus wurden auch Ukrainer (2), Lipowaner (2), Türken (2), Serben (1), Bulgaren (2), Griechen (5), Juden (15), Italiener (2) und 25 anderer Nationalität registriert;[3] im Jahr 1900 waren es erst 13.401 Einwohner.
[Bearbeiten] Verkehr
Tecuci liegt an der Europastraße E 581 zwischen Mărășești und Bârlad. Die Eisenbahnstrecken aus Galați–Bârlad und Făurei–Tecuci treffen in der Stadt aufeinander.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Die rumänisch-orthodoxe Kathedrale Sf. Gheorghe
- Das Museum Gheorghe Petrașcu
- Der Volksgarten von Tecuci
- Zahlreiche Bauten der Stadt errichtet im 19. und 20. Jahrhundert stehen unter Denkmalschutz.[4]
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Calistrat Hogaș (1847–1917), war ein Schriftsteller
- Nicolae Petrașcu (1859–1944), war ein Historiker
- Gheorghe Petrașcu (1872–1949), war ein Maler
- Ion Petrovici (1882–1972), war Philosoph, Professor an der Universität „Alexandru Ioan Cuza“ in Iași (1923–1926), Mitglied der Rumänischen Akademie (ab 1935) und Minister für Nationale Bildung und Kultur (1937–1942).[5]
- Iorgu Iordan (1888–1986), Sprachwissenschaftler, Vizepräsident der Rumänischen Akademie
- Mihail Manoilescu (1891–1950), Politiker, Außenminister Rumäniens (4. Juli – 4. September 1940)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Institute Of Archaeology − Tecuci, abgerufen am 3. August 2010 (rumänisch)
- ↑ Geschichte des Ortes auf der Website von Tecuci, abgerufen am 3. August 2010 (rumänisch)
- ↑ Volkszählung 2002
- ↑ Website des rumänischen Kulturministeriums, abgerufen am 3. August 2010, S. 18/19/20
- ↑ Ion Petrovici, bei Universitatea „Alexandru Ioan Cuza“ din Iaşi, abgerufen am 3. August 2010 (rumänisch)