Tecuci

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für den gleichnamigen Ort im Kreis Teleorman (Rumänien) siehe Tecuci (Teleorman)
Tecuci
Wappen von Tecuci
Tecuci (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Westmoldau
Kreis: Galați
Koordinaten: 45° 51′ N, 27° 26′ O45.85027777777827.43416666666750Koordinaten: 45° 51′ 1″ N, 27° 26′ 3″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 50 m
Fläche: 86,76 km²
Einwohner: 42.468 (1. Januar 2009)
Bevölkerungsdichte: 489 Einwohner je km²
Postleitzahl: 805300
Telefonvorwahl: (+40) 02 36
Kfz-Kennzeichen: GL
Struktur und Verwaltung (Stand: 2012)
Gemeindeart: Munizipium
Bürgermeister: Gerhardt Daniel Țuchel (USL)
Postanschrift: Str. 1 Decembrie 1918, nr. 66
loc. Tecuci, jud. Galați, RO–805300
Webpräsenz:

Tecuci ist eine Stadt im Kreis Galați in der Westmoldau in Rumänien.

Inhaltsverzeichnis

Lage [Bearbeiten]

Lage von Tecuci im Kreis Galați

Im Süden der historischen Region des Fürstentum Moldau (Principatul Moldovei) gelegen, befindet sich Tecuci an bewaldeten Hügeln am Fluss Bârlad und ca. 10 Kilometer östlich vom Fluss Sereth entfernt. Der Ort liegt an der Europastraße E 581 zwischen Mărășești und Bârlad. Die Eisenbahnstrecken aus Galați–Bârlad und Făurei–Tecuci treffen in der Stadt aufeinander. Die Kreishauptstadt Galați ist 78 Kilometer südöstlich von Tecuci entfernt.

Geschichte [Bearbeiten]

Wappen von Tecuci, zur Zeit des Realsozialismus

Die Geschichte der Besiedlung der Region reicht bis in die Jungsteinzeit zurück. Auf dem Gebiet von Tecuci wurden bei archäologischen Ausgrabungen zahlreiche Funde der Jungsteinzeit und Behausungen welche in die La-Tène-Zeit deuten, gemacht. Im Westen des Ortes – beim Flugplatz – wurden auch Nekropolen des Mittelalters mit einem Durchmesser von 4,60 Meter und einer Höhe von 1,50 Meter gefunden; diese wurden 1938 geebnet. Gemäß dem moldauischen Chronisten Grigore Ureche (1590–1647), hatte auf einem Hügel – von den Einheimischen Movila Mare genannt – der moldauische Woiwode Ștefan cel Mare, drei Tage lang sein Lager bei einer Schlacht gegen die Türken, aufgeschlagen.[1] Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Tecuci stammt aus dem Jahr 1435.[2]

Bevölkerung [Bearbeiten]

Im Jahr 2002 hatte die Stadt Tecuci 42.094 Einwohner. 40.467 davon waren Rumänen, 24 waren Ungarn, fünf waren Deutsche, 1.540 waren Roma. Darüber hinaus wurden auch Ukrainer (2), Lipowaner (2), Türken (2), Serben (1), Bulgaren (2), Griechen (5), Juden (15), Italiener (2) und 25 anderer Nationalität registriert;[3] im Jahr 1900 waren es erst 13.401 Einwohner.

Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Die Kathedrale Sf. Gheorghe
  • Die rumänisch-orthodoxe Kathedrale Sf. Gheorghe
  • Das Museum Gheorghe Petrașcu
  • Der Volksgarten von Tecuci
  • Zahlreiche Bauten der Stadt errichtet im 19. und 20. Jahrhundert stehen unter Denkmalschutz.[4]

Persönlichkeiten [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Institute Of Archaeology − Tecuci, abgerufen am 3. August 2010 (rumänisch)
  2. Geschichte des Ortes auf der Website von Tecuci, abgerufen am 3. August 2010 (rumänisch)
  3. Volkszählung 2002
  4. Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2010 aktualisiert, abgerufen am 2. Februar 2013 PDF 7,10 MB
  5. Ion Petrovici, bei Universitatea „Alexandru Ioan Cuza“ din Iaşi, abgerufen am 3. August 2010 (rumänisch)

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Tecuci – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien