Trial (Motorrad)

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Trial-Motorrad

Ein Trial-Motorrad ist in der Regel ein nicht straßenzugelassenes Sportgerät mit den Hubraumklassen 50, 80, 125, 250,[1] 280, 290, 300 cm³[2] und enduroähnlichen Zügen für das Motorrad-Trial, mit dem Parcours im Gelände oder künstliche in Hallen bewältigt werden müssen.[3]

Bei den Deutschen Meisterschaften müssen die Fahrzeuge für den Straßenverkehr zugelassen sein. Bis zum Jahre 2004 wurden ausschließlich 2-Takter im Wettkampf gefahren, jedoch haben auch die 4-Takter seit 2005 Einzug gehalten. Als Hersteller sind vertreten: Beta, GasGas,[2] Montesa, Sherco, Scorpa und Xispa. Es gibt aber natürlich auch Oldtimer unter den Trialmotorrädern.

Das Trial wird im Stehen gefahren und hat deswegen keinen Fahrersitz, sondern nur eine „Sitzmulde“. Der Motor ist sehr drehfreudig und bis zum dritten Gang kurz übersetzt, insgesamt gibt es meist 6 Gänge. Die ersten drei Gänge werden in den Sektionen benutzt, die weiteren für die Zwischenstrecke.

Da das Trial für ein Motorfahrzeug extrem leicht gebaut ist (zwischen 60 und 70 kg), kann es fast wie ein BMX-Fahrrad oder ein Mountainbike bewegt werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Welterleben – Internetseite: Trial erste Informationen. Auf: www.welterleben.de, abgerufen am 10. Januar 2014.
  2. a b Gasgas – Internetseite: Modelle. Auf: www.gasgas.eu, abgerufen am 10. Januar 2014.
  3. Osnabrück – Internetseite: Die hohe Kunst der Zweirad-Akrobatik. Auf: www.osnabrueck.de, abgerufen am 10. Januar 2014.