Scrambler (Motorrad)

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Der Scrambler [ˈskræmbləʳ] (von engl. "to scramble", ungefähr: auf- oder hochsteigen) ist eine in den 1950er und -60er Jahren sehr verbreitete Motorrad-Kategorie. Bei den Maschinen wurden unter anderem grobstollige Reifen, höher gelegter Auspuff und Schutzbleche verwendet, um die Geländetauglichkeit und Robustheit zu erhöhen. Anders als die Motocross-Räder und Enduros, die die Scrambler in den 1970er Jahren ablösten, waren diese den Straßenmaschinen konstruktiv noch recht nahe und verfügten beispielsweise nicht über spezielle Rahmen. Der Motocross-Sport allgemein wurde anfangs als "Scrambling" bezeichnet.

Derzeit wird das Scrambler-Konzept von einigen Motorradherstellern wiederentdeckt, so bieten z. B. Triumph, Derbi, BMW und Moto Morini entsprechende Modelle an.

Rezension[Bearbeiten]

„Scrambler sind quasi die Ahnen der Enduros. Damals, so etwa Mitte des letzten Jahrhunderts des letzten Jahrtausends scrambelte (engl. to scramble: klettern, krabbeln) man mit leicht modifizierten Straßenmotorrädern durch's Gelände. Die Wettbewerbe beinhalteten meist eine Mischung aus langsamen und schnellen Geländepassagen, die mit den heutigen MotoCross Veranstaltungen mit ihren extremen Sprüngen nichts zu tun hatten. Mindestens genauso viel Spaß haben SixDays und Co. aber sicher auch gemacht. In den 60er Jahren konnte man Scrambler bereits „von der Stange” kaufen, mit Erscheinen der stärker spezialisierten Enduros starben sie dann aber aus.“

Marcus Lacroix: Kradblatt

Bildergalerie[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]