Tyrell Biggs

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Tyrell Biggs Boxer
Daten
Geburtsname Tyrell Biggs
Gewichtsklasse Schwergewicht
Nationalität Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US-amerikanisch
Geburtstag 22. Dezember 1960
Geburtsort Philadelphia
Stil Linksauslage
Größe 1,96 m
Kampfstatistik
Kämpfe 40
Siege 30
K.-o.-Siege 20
Niederlagen 10
Profil in der BoxRec-Datenbank

Tyrell Biggs (* 22. Dezember 1960 in Philadelphia) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Schwergewichtsboxer.

Amateurkarriere[Bearbeiten]

Biggs war US-amerikanischer Meister der Jahre 1981, 1982 und 1983. Sein erster internationaler Erfolg war der Gewinn der Amateurweltmeisterschaft 1982 in München. Auf dem Weg zum Titel gewann er unter anderem im Halbfinale gegen Peter Hussing und im Finale gegen Francesco Damiani, der vorher Teófilo Stevenson geschlagen hatte.

1983 verlor er durch K. o. gegen Stevenson, 1984 unterlag er dem Kubaner nach Punkten.

Bei den Panamerikanischen Meisterschaften 1983 belegte Tyrell den dritten Platz. 1984 nahm er für die USA an den Olympischen Spielen teil und gewann in Abwesenheit Stevensons die erstmals vergebene Goldmedaille in der Superschwergewichtsklasse. Dabei gewann er im Viertelfinale gegen Lennox Lewis, Kanada (5:0), im Halbfinale gegen Aziz Salihu, Jugoslawien (5:0), und im Finale erneut gegen Francesco Damiani, Italien (4:1).

Seine Bilanz war 108-6-4.

Profikarriere[Bearbeiten]

Biggs Profikarriere als Boxer begann im November 1984. Nachdem er seine ersten 15 Profikämpfe siegreich gestalten konnte, fand am 16. Januar 1987 sein einziger bedeutender Titelkampf statt, den er gegen Mike Tyson durch technischen KO in der siebten Runde verlor. Erst ein Jahr später kehrte er zurück in den Ring, doch auch gegen Francesco Damiani, den er als Amateur zweimal besiegen konnte, verlor er unglücklich durch einen Abbruch aufgrund einer Platzwunde über dem rechten Auge. Auch seinen nächsten Kampf gegen Gary Mason, der dritte in Folge gegen einen ungeschlagenen Gegner, verlor er. 1991 kämpfte er gegen die aufstrebenden zukünftigen Weltmeister Riddick Bowe und Lennox Lewis. Beide Kämpfe verlor er ebenfalls durch KO. Spätere Comebackversuche scheiterten, unter anderem mit Niederlagen gegen Tony Tubbs und Larry Donald, so dass er 1998 seine Karriere beendete.

Weblink[Bearbeiten]