Lennox Lewis

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Lennox Lewis Boxer
Lennox Lewis
Daten
Geburtsname Lennox Claudius Lewis
Kampfname The Lion
Gewichtsklasse Schwergewicht
Nationalität Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Britisch - KanadaKanada Kanadisch
Geburtstag 2. September 1965
Geburtsort West Ham
Stil Linksauslage
Größe 1,96 m
Reichweite 2,13 m
Kampfstatistik
Kämpfe 44
Siege 41
K.-o.-Siege 32
Niederlagen 2
Unentschieden 1
Profil in der BoxRec-Datenbank

Lennox Claudius Lewis (* 2. September 1965 in West Ham, England) ist ein ehemaliger britischer Boxer. Er ist neben Muhammad Ali, Michael Moorer und Vitali Klitschko einer von vier Boxern, die mindestens dreimal in ihrer Karriere die Weltmeisterschaft im Schwergewicht gewinnen konnten (nur Evander Holyfield konnte in dieser Gewichtsklasse viermal Weltmeister werden).

Amateurkarriere[Bearbeiten]

Lennox Lewis wurde als Kind jamaikanischer Eltern in Großbritannien geboren, zog aber im Alter von zwölf Jahren mit seiner Mutter nach Kanada und bestritt deshalb seine Amateurkarriere unter kanadischer Flagge. Er gewann als Amateur 94 Kämpfe bei elf Niederlagen. 1983 gewann er in Santo Domingo die Juniorenweltmeisterschaft im Superschwergewicht. Außerdem wurde er 1984 bis 1988 fünfmal in Folge kanadischer Meister.

1984 nahm Lewis für Kanada an den Olympischen Spielen in Los Angeles teil, unterlag jedoch im Viertelfinale dem späteren Goldmedaillengewinner Tyrell Biggs.

Das Weltcup-Turnier in Seoul beendete er 1985 mit dem zweiten Rang, er verlor im Endkampf gegen Wjatscheslaw Jakowljew aus der Sowjetunion. Im Jahr 1986 scheiterte er bei seiner Teilnahme an den Amateurweltmeisterschaften in Reno schon in der ersten Turnierrunde am Bulgaren Petar Stojmenow, siegte dann aber bei den Commonwealth Games in Edinburgh.

1987 belegte er bei den Panamerikanischen Spielen in Indianapolis nach einer Finalniederlage gegen Jorge Luis González den zweiten Platz, besiegte den Kubaner dann allerdings bei seinem Titelgewinn bei den Nordamerikameisterschaften in Toronto im Finale. Im Weltcup in Belgrad unterlag er schon im ersten Kampf gegen Ulli Kaden.

Sein größter Erfolg als Amateurboxer gelang ihm 1988 bei den Olympischen Spielen in Seoul, er gewann die Goldmedaille im Superschwergewicht für seine Wahlheimat. Im Finale schlug er den US-Amerikaner Riddick Bowe vorzeitig.

Profikarriere[Bearbeiten]

Zu Beginn seiner Profikarriere zog Lewis zurück nach England. Seinen ersten Kampf als Profi gewann Lewis am 27. Juni 1989.

Schon in seinem 13. Kampf wurde er Europameister. Im nächsten Kampf fügte er dem starken Gary Mason seine erste und einzige Niederlage zu und wurde englischer Meister. Im selben Jahr schlug er den ehemaligen (allerdings schon 40-jährigen) WBA-Weltmeister Mike Weaver durch Knockout in Runde 6 und den Amateurweltmeister und Olympiasieger Tyrell Biggs durch technischen Knockout in Runde 3.

Er hielt während seiner Laufbahn mehrere Titel im Schwergewicht, darunter den Titel des WBC (den er jedoch beim ersten Mal zugesprochen erhielt und nicht in einem Kampf errang), der WBA, der IBO und der IBF. Zudem trug er den Titel des Europa- sowie des Commonwealthmeisters.

Im Oktober 1992 schlug er den leicht favorisierten Kanadier Razor Ruddock in der zweiten Runde schwer KO und qualifizierte sich damit als Pflichtherausforderer seines Olympiagegners Riddick Bowe, der inzwischen unumstrittener Profiweltmeister war. Bowe lehnte es jedoch ab, gegen Lewis anzutreten, und warf den WBC-Gürtel in eine Mülltonne, woraufhin Lewis kampflos zum WBC-Weltmeister erklärt wurde. Von nun an gab es, erstmals seit der Vereinigung der Titel durch Mike Tyson 1987, wieder mehrere Schwergewichtsweltmeister, die neu gegründete WBO wurde Anfang der 90er Jahre in den USA nicht ernst genommen. Seinen ersten siegreichen Titelkampf bestritt er dann am 8. Mai 1993, als er Tony Tucker klar nach Punkten besiegte.

Nach zwei erfolgreichen Titelverteidigungen, gegen Frank Bruno und Phil Jackson, verlor Lewis am 24. September 1994 überraschend und etwas umstritten gegen Oliver McCall, der ihn in der zweiten Runde mit einer Rechten kalt erwischte und zu Boden schlug. Zwar konnte Lewis auf wackligen Füßen rechtzeitig wieder aufstehen und dem Ringrichter seine Kampfbereitschaft signalisieren, aber dennoch brach dieser ab, weil er der Ansicht war, dass Lewis nicht in der Verfassung gewesen wäre, den Kampf fortzusetzen.

Im Mai 1995 kämpfte er sich mit einem KO gegen Lionel Butler (damals Top-10) wieder an die Spitze der WBC-Rangliste. Die WBC gewährte aber, obwohl Lewis die Nummer eins ihrer Rangliste war, Mike Tyson den Kampf gegen den amtierenden Titelträger Frank Bruno, der zuvor seinerseits McCall besiegt hatte. Lewis bestritt in der Zwischenzeit freiwillig weitere Kämpfe und besiegte Tommy Morrison durch KO in der 6. Runde sowie einen hervorragend aufgelegten Ray Mercer nach Punkten.

Tyson besiegte Bruno, legte aber schließlich den WBC-Titel nieder und hielt nur noch den WBA-Titel. Lewis holte sich dann am 7. Februar 1997 im Rückkampf gegen McCall mit einem Abbruchsieg in der fünften Runde den vakanten Titel des WBC zurück. McCall erlitt dabei einen Nervenzusammenbruch. Er begann in der fünften Runde zu weinen, drehte seinem Gegner den Rücken zu und verteidigte sich nicht mehr gegen die Angriffe, so dass der Kampf schließlich abgebrochen wurde.

Nach einem Disqualifikationssieg (wegen ständigen Haltens) gegen den klar unterlegenen Henry Akinwande (Bilanz 32-0) schlug Lewis Andrzej Gołota, der zuvor zwei harte Kämpfe gegen Bowe nur durch Disqualifikationen (wegen Tiefschlägen) verloren hatte, in der ersten, den zu dieser Zeit als stark eingeschätzten späteren WBO-Weltmeister Shannon Briggs in der fünften Runde KO und besiegte den ungeschlagenen Europameister Željko Mavrović (Bilanz 27-0) klar nach Punkten. Mavrović zeigte in diesem Kampf extrem gute Nehmerqualitäten und steckte alle enorm harten Schläge, die Lewis ihm verpasste, weg.

Titelvereinigung gegen Holyfield[Bearbeiten]

Im März 1999 traf er im lange erwarteten Titelvereinigungskampf auf Evander Holyfield, der zu diesem Zeitpunkt die Titel der WBA und IBF hielt. Die Begegnung im März endete umstritten unentschieden, obwohl Lewis den Kampf größtenteils dominierte. Viele Boxexperten bezeichneten dieses Resultat im Nachhinein als Fehlentscheidung. Im direkten Rückkampf am 13. November 1999 siegte Lewis dann nach Punkten und vereinte somit die WBA- und IBF-Titel wieder mit dem WBC-Gürtel. Im gleichen Jahr wurde er zur BBC Sports Personality of the Year, dem Sportler des Jahres in Großbritannien gewählt.

Lewis schlug den damals als zweitbesten Schwergewichtler geltenden ungeschlagenen Michael Grant (Bilanz 31-0) und Francois Botha kurzrundig KO und konnte den nach der Grant-Niederlage zum zweitbesten Schwergewichtler aufgerückten David Tua hoch nach Punkten besiegen, während Tyson ihn bereits 2000 immer wieder provozierte und zu einem Duell herausforderte.

Weil er die Zeit bis zu dem lukrativen Tyson-Kampf überbrücken wollte, boxte Lewis am 21. April 2001 in Südafrika gegen Hasim Rahman, den er nicht ernst nahm. Er wirkte während der Vorbereitungsphase „nebenbei“ bei den Dreharbeiten des Films Ocean’s Eleven mit. Im Kampf gegen Rahman ging er völlig überraschend in der fünften Runde KO. Er musste Rahman, der eine Rückkampfklausel unterschrieben hatte, vor Gericht zitieren, um den Rückkampf zu erzwingen. Lewis schlug Rahman dann souverän in der vierten Runde KO. Beiden Kämpfen waren verbale Auseinandersetzungen vorausgegangen, vor dem zweiten Duell endeten diese mit einer Schlägerei zwischen Lewis und Rahman vor laufenden Kameras.

Kampf gegen Mike Tyson[Bearbeiten]

Am 22. Januar 2002 kam es bei der Pressekonferenz zum Kampf „Lewis - Tyson“ zu einer Massenschlägerei, die Tyson mit einem Angriff auf Lewis ausgelöst hatte. Tyson biss Lewis bei dieser Pressekonferenz in den Oberschenkel. Zuvor hatte Tyson Lewis wiederholt öffentlich beschimpft und unter anderen beim Savarese-Kampf angekündigt, Lewis' „Kinder zu fressen und ihm das Herz herauszureißen“.

Im Kampf am 8. Juni 2002 schlug er in der Vorstadt von Memphis (Nevada verweigerte Tyson die Boxlizenz) Tyson dann in der achten Runde KO. Abgesehen von der ersten Runde beherrschte er auch diesen Kampf souverän. Obwohl der jahrelang verschleppte Kampf wegen der horrenden Preise nicht ausverkauft war, war es das mit Abstand lukrativste Duell der Boxgeschichte. Zu einem vertraglich festgesetzten Rückkampf kam es nicht, weil Tyson seinen Bankrott erklärte und damit nach US-amerikanischem Recht der Vertrag hinfällig war.

Kampf gegen Vitali Klitschko[Bearbeiten]

Lewis traf in seinem letzten Kampf am 21. Juni 2003 auf Vitali Klitschko. Er gewann durch einen Kampfabbruch wegen mehrerer Platzwunden Vitalis. Zum Zeitpunkt des Abbruchs lag Klitschko auf den Zetteln aller drei Punktrichter mit zwei Runden in Führung. In der ersten Runde landete Klitschko einige Treffer; dank seiner großen Erfahrung konnte Lewis aber die Runde überstehen. Erst ab der dritten Runde mischte Lewis mit, nachdem er Klitschko durch einen Wirkungstreffer eine tiefe Platzwunde über dem linken Auge verpasste. Ab dieser Runde zielte er bewusst auf Klitschkos Verletzung, so dass es zu einem zweiten Cut unter dem linken Auge kam. Beide Verletzungen bluteten immer wieder stark, und trotz intensiver Behandlung in den Kampfpausen konnte die Blutung nicht gestoppt werden. Lewis landete weitere gute Treffer die zu weiteren Platzwunden in Vitalis Gesicht führten. In der sechsten Runde konnte Lewis einige harte Aufwärtshaken landen. Nach Runde sechs brach der Ringrichter den Kampf auf Anraten des Ringarztes wegen mehrerer stark blutender Platzwunden ab, so dass Lewis Weltmeister blieb. Nach dem Kampf erklärte Lewis seine Strategie, Klitschko aggressiv boxen zu wollen und ständig Druck auf ihn auszuüben, da dieser das aus seinen früheren Kämpfen nicht gewohnt gewesen sei. Die Entscheidung, den Kampf abzubrechen, wurde von Klitschko und seinem Trainer Fritz Sdunek scharf kritisiert.[1] Das US-amerikanische Publikum reagierte verärgert auf den Abbruch des Kampfes und feierte Vitali Klitschko.[2]

Das WBC kündigte Ende Januar 2004 an, Lennox Lewis seinen Titel abzuerkennen, wenn er nicht bis zum 15. März 2004 seinen WBC-Gürtel in einem Revanche-Kampf gegen Vitali Klitschko verteidigt.[3] Lewis verkündete daraufhin sein Karriereende. Auch nach dem Rücktritt forderte Vitali Klitschko ihn mehrmals auf, seinen umstrittenen letzten Kampf zu wiederholen[4] und verwies wiederholt darauf, dass Lewis ihm damals noch im Ring einen Rückkampf versprochen habe.[5][6]

Liste der Profikämpfe[Bearbeiten]

41 Siege (32 K.o.-Siege), 2 Niederlagen (2 K.o.-Niederlagen), 1 Unentschieden[7]
Jahr Tag Ort Gegner Ergebnis für Lewis
1989 27. Juni Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Royal Albert Hall, London, Großbritannien EnglandEngland Al Malcolm Sieg / KO 2. Runde
21. Juli Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlantic City Convention Center, Atlantic City, New Jersey, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bruce Johnson Sieg / TKO 2. Runde
25. September Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Crystal Palace National Sports Centre, London, Großbritannien WalesWales Andrew Gerrard Sieg / TKO 4. Runde
10. Oktober Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Hull City Hall, Hull, Großbritannien EnglandEngland Steve Garber Sieg / KO 1. Runde
5. November Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Royal Albert Hall, London, Großbritannien Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Melvin Epps Sieg / Disqualifikation 2. Runde
18. Dezember KanadaKanada Kitchener Memorial Auditorium Complex, Kitchener, Kanada Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Greg Gorrell Sieg / TKO 5. Runde
1990 31. Januar Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich York Hall, London, Großbritannien EnglandEngland Noel Quarless Sieg / TKO 2. Runde
22. März Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Leisure Centre, Gateshead, Großbritannien Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Calvin Jones Sieg / KO 1. Runde
14. April Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Royal Albert Hall, London, Großbritannien SambiaSambia Michael Simuwelu Sieg / TKO 1. Runde
9. Mai Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Royal Albert Hall, London, Großbritannien ArgentinienArgentinien Jorgé Dascola Sieg / KO 1. Runde
20. Mai Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sheffield Town Hall, Sheffield, Großbritannien Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dan Murphy Sieg / TKO 6. Runde
27. Juni Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Royal Albert Hall, London, Großbritannien Puerto RicoPuerto Rico Ossie Ocasio Punktesieg (einstimmig) / 8 Runden
11. Juli KanadaKanada Superstars Nite Club, Kitchener, Kanada Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Acey Sieg / KO 2. Runde
31. Oktober Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Crystal Palace National Sports Centre, London, Großbritannien FrankreichFrankreich Jean Chanet Sieg / TKO 6. Runde
1991 6. März Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wembley Arena, London, Großbritannien EnglandEngland Gary Mason Sieg / TKO 7. Runde
12. Juli Vereinigte StaatenVereinigte Staaten MontBleu Resort Casino & Spa, Stateline, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Weaver Sieg / KO 6. Runde
30. September Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Royal Albert Hall, London, Großbritannien EnglandEngland Glenn McCrory Sieg / KO 2. Runde
23. November Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Omni Coliseum, Atlanta, Georgia, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tyrell Biggs Sieg / TKO 3. Runde
1992 1. Februar Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Caesars Palace, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Levi Billups Punktesieg (einstimmig) / 10 Runden
30. April Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Royal Albert Hall, London, Großbritannien EnglandEngland Derek Williams Sieg / TKO 3. Runde
11. August Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Harrah's Atlantic City, Atlantic City, New Jersey, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Dixon Sieg / TKO 4. Runde
31. Oktober Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Earls Court Exhibition Centre, London, Großbritannien KanadaKanada Donovan Ruddock Sieg / TKO 2. Runde
1993 8. Mai Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Thomas & Mack Center, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tony Tucker
WBC-Titelverteidigung
Punktesieg (einstimmig) / 12 Runden
1. Oktober Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cardiff Arms Park, Cardiff, Großbritannien EnglandEngland Frank Bruno
WBC-Titelverteidigung
Sieg / TKO 7. Runde
1994 6. Mai Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Boardwalk Hall, Atlantic City, New Jersey, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Jackson
WBC-Titelverteidigung
Sieg / TKO 8. Runde
24. September Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wembley Arena, London, Großbritannien Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Oliver McCall
WBC-Titelverteidigung
Niederlage / TKO 2. Runde
1995 13. Mai Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sleep Train Arena, Sacramento, Kalifornien, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lionel Butler Sieg / TKO 5. Runde
2. Juli IrlandIrland Point Theatre, Dublin, Irland AustralienAustralien Justin Fortune Sieg / TKO 4. Runde
7. Oktober Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlantic City Convention Center, Atlantic City, New Jersey, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tommy Morrison Sieg / TKO 6. Runde
1996 10. Mai Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Madison Square Garden, New York City, New York, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ray Mercer Punktesieg (Mehrheitsentscheidung) / 10 Runden
1997 7. Februar Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Las Vegas Hilton, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Oliver McCall
vakante WBC-Weltmeisterschaft
Sieg / TKO 5. Runde
12. Juli Vereinigte StaatenVereinigte Staaten MontBleu Resort Casino & Spa, Stateline, Nevada, USA EnglandEngland Henry Akinwande
WBC-Titelverteidigung
Sieg / Disqualifikation 5. Runde
4. Oktober Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Caesars Atlantic City, Atlantic City, New Jersey, USA PolenPolen Andrzej Gołota
WBC-Titelverteidigung
Sieg / KO 1. Runde
1998 28. März Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Boardwalk Hall, Atlantic City, New Jersey, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Shannon Briggs
WBC-Titelverteidigung
Sieg / TKO 5. Runde
26. September Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mohegan Sun, Uncasville, Connecticut, USA KroatienKroatien Željko Mavrović
WBC-Titelverteidigung
Punktesieg (einstimmig) / 12 Runden
1999 13. März Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Madison Square Garden, New York City, New York, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Evander Holyfield
WBC-Titelverteidigung
WBA/IBF-Weltmeisterschaft
Unentschieden (geteilte Entscheidung) / 12 Runden
13. November Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Thomas & Mack Center, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Evander Holyfield
WBC-Titelverteidigung
WBA/IBF-Weltmeisterschaft
Punktesieg (einstimmig) / 12 Runden
2000 29. April Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Madison Square Garden, New York City, New York, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Grant
WBC/IBF-Titelverteidigung
Sieg / KO 2. Runde
15. Juli Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich London Arena, London, Großbritannien SudafrikaSüdafrika Francois Botha
WBC/IBF-Titelverteidigung
Sieg / TKO 2. Runde
11. November Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mandalay Bay Resort and Casino, Las Vegas, Nevada, USA SamoaSamoa David Tua
WBC/IBF-Titelverteidigung
Punktesieg (einstimmig) / 12 Runden
2001 22. April SudafrikaSüdafrika Carnival City Casino, Brakpan, Südafrika Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hasim Rahman
WBC/IBF-Titelverteidigung
Niederlage / KO 5. Runde
17. November Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mandalay Bay Resort and Casino, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hasim Rahman
WBC/IBF-Weltmeisterschaft
Sieg / KO 4. Runde
2002 8. Juni Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pyramid Arena, Memphis, Tennessee, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Tyson
WBC/IBF-Titelverteidigung
Sieg / KO 8. Runde
2003 21. Juni Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Staples Center, Los Angeles, Kalifornien, USA UkraineUkraine Vitali Klitschko
WBC/IBF-Titelverteidigung
Sieg / TKO 6. Runde

Nach der Karriere[Bearbeiten]

Lenox Lewis (2010)

Lennox Lewis heiratete 2005 seine zwölf Jahre jüngere Freundin Violet Chang, mit der er zwei Kinder hat, Sohn Landon (* 2004) und eine Tochter (* 19. Mai 2006). Außerdem arbeitet er gelegentlich als Kommentator bei den Boxübertragungen des Senders HBO. Im Februar 2007 streute Bob Arum Gerüchte, dass er ein Comeback gegen Vitali Klitschko plane, denen er aber eine kategorische Absage erteilte. 2008 war Lewis Kandidat in Donald Trumps Fernseh-Reality-Show The Apprentice, wobei er unter den 14 Kandidaten den vierten Platz belegte.

2009 fand Lewis Aufnahme in die International Boxing Hall of Fame.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.spiegel.de/sport/sonst/box-fotostrecke-klitschko-ist-der-held-a-254105.html
  2. http://www.rp-online.de/sport/andere/klitschko-gefeiert-wie-ein-weltmeister-aid-1.1573726
  3. http://www.rp-online.de/sport/andere/boxt-lennox-lewis-gegen-witali-klitschko-aid-1.1567863
  4. http://www.spiegel.de/sport/sonst/boxen-klitschko-hofft-auf-revanche-gegen-lewis-a-591705.html
  5. http://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/vitali-mein-naechster-kampf-steigt-in-deutschland
  6. http://www.welt.de/sport/article10871655/Klitschko-darf-hoffen-Lewis-denkt-an-Comeback.html
  7. Lennox Lewis auf BoxRec

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
vakant
Riddick Bowe
Boxweltmeister im Schwergewicht (WBC)
14. Dezember 1992–24. September 1994
Oliver McCall
vakant
Mike Tyson
Boxweltmeister im Schwergewicht (WBC)
7. Februar 1997–22. April 2001
Hasim Rahman
Evander Holyfield Boxweltmeister im Schwergewicht (WBA)
13. November 1999–29. April 2000
vakant
Evander Holyfield
Evander Holyfield Boxweltmeister im Schwergewicht (IBF)
13. November 1999–22. April 2001
Hasim Rahman
Evander Holyfield Boxweltmeister im Schwergewicht (IBO)
13. November 1999–22. April 2001
Hasim Rahman
Hasim Rahman Boxweltmeister im Schwergewicht (WBC)
17. November 2001–6. Februar 2004
vakant
Vitali Klitschko
Hasim Rahman Boxweltmeister im Schwergewicht (IBF)
17. November 2001–5. September 2002
vakant
Chris Byrd
Hasim Rahman Boxweltmeister im Schwergewicht (IBO)
17. November 2001–6. Februar 2004
vakant
Wladimir Klitschko