U-Boot-Klasse 209

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Klasse 209
CS Simpson SS-21.jpg
Übersicht
Typ Patrouillen-U-Boot
Bauwerft
Technische Daten
Siehe Unterklassen

Die U-Boote der Klasse 209 werden seit Ende der 1960er in Deutschland ausschließlich für den Export gefertigt. In den vergangenen 40 Jahren wurden sie immer wieder dem Stand der Technik angepasst, so dass die U-Boote, die sich derzeit im Bau befinden, zu den modernsten Booten gezählt werden. Bisher wurden über 60 Boote dieser Klasse für zwölf Länder gebaut.[1][2]

Geschichte[Bearbeiten]

In den 1970er-Jahren wurden weltweit erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wieder neue, kleinere U-Boote entwickelt. Zu dieser Zeit gab es bereits Jagd-U-Boote, die für die Hochsee entwickelt worden waren. So waren die Boote der französischen Daphné-Klasse, der britischen Oberon-Klasse und der sowjetischen Foxtrott-Klasse zwar auf dem internationalen Markt verfügbar, für kleinere Staaten jedoch zu groß, zu schwer und für den einfachen Küstenschutz ungeeignet.[3]

Die vom Verteidigungsministerium der Bundesrepublik Deutschland konzipierte Klasse 209 ging einen deutlich anderen Weg. Die Bundesmarine sah ihre Aufgaben insbesondere im Küstenschutz und dem Schutz der flachen Ost- und Nordsee und hatte mit der Klasse 206 bereits Erfahrungen sammeln können. Die Klasse 209 sollte die Vorteile leichter U-Boote mit leisem elektrischen Antrieb mit einer starken Torpedobewaffnung kombinieren.

Das argentinische U-Boot „San Luis“ (Typ 209/1200) feuerte während des Falklandkriegs aus rund 7000 Metern Entfernung acht Torpedos, davon vier drahtgelenkte des deutschen Typs SST-4, auf den britischen Flugzeugträger „Invincible“ und dessen Begleitschiffe ab. Durch Fehler der Besatzung beim Anschluss der Lenkdrähte wurde kein Treffer erzielt.[4][5]

Technik[Bearbeiten]

Die Klasse wurde vom Ingenieurkontor Lübeck (IKL) auf Basis der Klasse 206 entworfen. Die Boote sind in erster Linie für die Verwendung im küstennahen Raum konstruiert und sollten Überwasserschiffe, U-Boote und den Nachschubverkehr bekämpfen. Zum Schutz vor Minen und der Entdeckung durch MAD-Sensoren wurden die Boote aus nichtmagnetisierbarem Stahl gefertigt. Vier Batterien mit je 120 Zellen sind vor und hinter der Brücke eingebaut und machen 25 % der gesamten Verdrängung aus. Die (älteren) Boote verfügen über einen dieselelektrischen Antrieb, der aus vier MTU-Dieselmotoren und vier direkt an den Dieselmotoren angebauten AEG-Generatoren sowie einem Gleichstromelektromotor besteht. Der einzelne Propeller wird über eine Welle direkt von dem aus 2 Motoren in einem Gehäuse bestehenden Elektromotor angetrieben. Die Diesel-Generator-Aggregate dienen nur zum Aufladen der Batterien. Eine mechanische Verbindung der Propellerwelle mit den Dieselanlagen ist nicht möglich, allerdings können die Generatoren direkt auf den E-Motor geschaltet werden, die Batterie versorgt dann nur noch das Bordnetz.

Neuere Boote können auch mit einem Brennstoffzellenantrieb ausgerüstet werden.

Bewaffnung[Bearbeiten]

U-Boote der Klasse 209 verfügen standardmäßig über acht 533-mm-Bugtorpedorohre und können insgesamt 14 Torpedos mitführen.

Die Boote Griechenlands, Südkoreas und der Türkei können mit Harpoon Raketen bestückt werden, die aus den Rohren abgeschossen werden. Südkoreanische Boote können intern 28 Seeminen anstelle der Torpedos aufnehmen, während die Boote Indiens 24 Minen extern mitführen können. Der Torpedotyp kann je nach Land variieren.

Varianten[Bearbeiten]

Bisher wurden die Boote in den folgenden Unterklassen gebaut:

  • Typ 209/1100
  • Typ 209/1200
  • Typ 209/1300
  • Typ 209/1400
  • Typ 209/1400 mod
  • Typ 209/1500

Die Einheiten U-209PN der Portugiesischen Marine gehören zur Klasse 214.[6]

Über die Jahre hinweg wurden verschiedene Modifikationen vorgenommen, die in einer breiten Variation der Klasse resultierten. Dabei spiegeln die Namen der Unterklassen, welche sich auf die Wasserverdrängung beziehen, (z.B. Klasse 209/1200) eigentlich nur den Trend zu immer größeren U-Booten wieder. Ein Boot der Klasse 209/1200 von 1972 unterscheidet sich jedoch technisch erheblich von einem Boot der gleichen Unterklasse aus dem Jahr 2001. Anhand der äußeren Form kann jedoch eine grobe Einteilung des technischen Standes der Boote (abgesehen von späteren Modifikationen) erfolgen. Die ursprüngliche Form der Klasse 209 (alle Boote der Variante 1100 - Glaukos, Nireus, Triton, Proteus, Salta, San Luis, Islay, Arica - sowie die frühen Boote der Variante 1200 - Atilay, Saldiray) ist quasi eine auf über 1000ts vergrößerte Klasse 205 (2. Baulos) mit abgeänderter Ruderanlage. Die Boote besaßen eine abgestufte Turmverkleidung, das Oberdeck bestand aus einem schmalen Steg auf dem Vorschiff und endete unmittelbar achtern der Turmverkleidung. Die zweite Form (die meisten Boote Variante 1200 - Batiray, Yildiray, Doganay, Dolunay, Poseidon, Amfitriti, Okeanos, Pontos, Angamos, Antofagasta, Pisagua, Chipana, Pijao, Tayrona - sowie die meisten Boote der Variante 1300 - Sabalo, Caribe, Shyri, Huancavilca, Cakra, Nanggala) unterscheidet sich von der ersten nur durch den auffälligen Sonardom auf dem Bug, wie er bei der Klasse 206 zu finden ist. Die dritte Form (die letzten Boote der Variante 1300 - Thomson-Klasse, die letzten Boote der Variante 1200 - Chang Bogo-Klasse, sowie die frühen Boote der Variante 1400 - Tupi, Tamoio, Timbira, Tapajó, sowie alle Boote der Variante 1500) besitzen ein vergrößertes, stromlinienförmiges, nach oben gebogenes, bis hinter den Turm reichendes Oberdeck, welches den Sonardom im Bug mit einschließt. Die Vorder- und Hinterkante des stufenlosen Turms sind senkrecht. Die vierte und letzte Form (die letzten Boote der Variante 1400 - Preveze-Klasse, Gür-Klasse, Tikuna und Heroine/Manthatisi-Klasse) weißt im Gegensatz dazu ein fast glattes, weit nach achtern reichendes Oberdeck auf. Die Vorder- und Hinterkante des stufenlosen, stromlinienförmigen Turms sind angeschrägt. Zudem ähneln die Dieselabgaseauslässe an den hinteren Turmseiten denen der Klasse 205 (3. Baulos).

Neben der Wasserverdrängung und Formgebung des Oberdecks unterscheiden sich die U-Boote der Klasse 209 gemäß den Wünschen des jeweiligen Auftraggebers bezüglich ihrer Sensoren, Feuerleitanlagen und Waffeneinsatzmöglichkeiten.

Thomson-Klasse (Typ 209/1300)
Die Thomson-Klasse der Chilenischen Marine erhielt Notausstiegsluken im Torpedo- und Maschinenraum sowie im Mitteldeck. Außerdem erhielten sie höhere Periskope, Schnorchel etc. für Operationen im tieferen Atlantik.[7]

Tikuna-Klasse (Typ 209/1400 modifiziert)
Die brasilianische Tikuna-Klasse, ein modifizierter Typ 209/1400, wurde um 0,85 m verlängert. Zudem wurden verbesserte Diesel, andere Generatoren und Batterien sowie verbesserte Sensoren und Elektronik installiert.[7]

Shishumar-Klasse (Typ 209/1500)
Die vier Boote der indischen Shishumar-Klasse wurden mit einer Rettungskapsel ausgestattet, so dass die gesamte Besatzung acht Stunden lang mit Sauerstoff versorgt werden kann.[8] Die Rettungskapsel kann vom Rumpf gelöst werden und die Besatzung auf diese Weise aus einem havarierten U-Boot sicher an die Wasseroberfläche bringen.

Technische Spezifikationen[Bearbeiten]

1100 1200 1300 1400 1500
Tonnage (getaucht) 1.207 t 1.285 t 1.390 t 1.586 t 1.810 t
Abmessungen (Lüa x Büa x Tg) 54,1×6,2×5,9 m 55,9×6,3×5,5 m 59,5×6,2×5,5 m 61,2×6,25×5,5 m 64,4×6,5×6,2 m
Druckkörper Ø 6,2 m [9]
Antrieb Diesel-elektrisch, 4 Diesel, 1 Welle
5000 shp (3730 kW) 6100 shp (4550 kW)
Geschwindigkeit (über Wasser) 11 kn 11,5 kn
Geschwindigkeit (getaucht) 21,5 kn 22 kn 22,5 kn
Reichweite (über Wasser) 11000 sm bei 10 kn
Reichweite (mit Schnorchel) 8000 sm bei 10 kn
Reichweite (getaucht) 400 sm bei 4 kn
Einsatzdauer 50 Tage
Maximale Tauchtiefe 500 m
Bewaffnung

8 × 533-mm-Torpedorohre

Mannschaftsstärke 31 33 30 36

Nutzer[Bearbeiten]

Ägypten hat im Sommer 2012 Interesse an der Beschaffung zweier Boote geäußert und wäre der neueste Kunde. Die Genehmigung dieses Exportes durch den Bundessicherheitsrat führte zu starker Kritik der israelischen Regierung, die deswegen ein Mitspracherecht bei deutschen Rüstungsexporten forderte.[10]

Land Klasse Typ Bemerkungen
1100 1200 1300 1400 1500
ArgentinienArgentinien Argentinien Salta-Klasse 1(1*)

ARA Salta (S-31) Überholungen 1988-95 und 2005
(*) ARA San Luis (S-32) wurde 1997 nach unvollendeter Überholung gestrichen

BrasilienBrasilien Brasilien Tupi-Klasse
Tikuna-Klasse
4(1**)

(**) Tikuna (S-34) ist ein modifizierter Type 209/1400
Zusätzlichen Einheit Type 209/1400 Tapuia wurde nicht gebaut
Werden für den Torpedotyp Mark 48 umgerüstet[11]

ChileChile Chile Thomson-Klasse 2 SS Simpson (SS-21) soll 2009 umgebaut werden
SS Thompson (SS-20) wurde 2009 umgebaut und für den Torpedotyp DCNS/WASS vorbereitet
KolumbienKolumbien Kolumbien Pijao-Klasse 2 Beide sollen zwischen 2010 und 2011 in Kolumbien mit der Unterstützung von HDW verbessert werden[12].
EcuadorEcuador Ecuador Shyri-Klasse 2 SS Shyri (S-11) wird gerade in Chile überholt
GriechenlandGriechenland Griechenland Glavkos-Klasse
Poseidon-Klasse[13]
4 4 Glavkos-Klasse wurde im Neptune I von 1993 bis 2000 überholt
3 Poseidon-Klasse Boote erhalten Wasserstoffzellenantrieb[14][15]
IndienIndien Indien Shishumar-Klasse 4 Option für zwei weitere Boote wurde nicht wahrgenommen[16]
Ausgerüstet mit Rettungskapsel
IndonesienIndonesien Indonesien Cakra-Klasse 2
Korea SudSüdkorea Südkorea Chang Bogo-Klasse 9 Wurden komplett in Korea gebaut
PeruPeru Peru Islay-Klasse
Angamos-Klasse
2 4 Beide Boote 209/1100 (Islay-Klasse) wurden 2008 in Peru überholt
Überholung der Boote des Typs 209/1200 (Angamos-Klasse) wird gerade evaluiert
SudafrikaSüdafrika Südafrika Heroine-Klasse 3 Die Boote sind ein modifizierter 1400 Typ
TurkeiTürkei Türkei Atilay-Klasse
Preveze-Klasse
Gur-Klasse[17]
6 8
VenezuelaVenezuela Venezuela Sabalo-Klasse 2

Einheiten[Bearbeiten]

Bisher wurden 61 U-Boote in teils stark abweichenden Bauformen in 5 groben Unterklassen für 13 Nationen gebaut (Stand 2014). Die Boote werden in der Regel von den jeweiligen Nationen nach ihrem ersten Schiff der Klasse bzw. Unterklasse benannt. So werden die Boote der Klasse 209-1100 in Griechenland als Glaukos-Klasse, die der Klasse 209-1200 als Poseidon-Klasse bezeichnet. Abweichend davon bezeichnet die südafrikanische Marine ihre U-Boote der Klasse 209-1400SAN als Heroine-Klasse, da alle Boote nach Heldinnen benannt sind. Nachstehend sind die Einheiten der jeweiligen Marinen in chronologischer Reihenfolge der Erstbestellung eines Ubootes der Klasse 209 aufgelistet

GriechenlandGriechenland Griechenland - Alle U-Boote der Klasse 209 der Polemikó Naftikó
Kennung Name Version Bauwerft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Einheit Außerdienststellung Verbleib
S110 Glaukos 209-1100 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 1. September 1968 15. September 1970 6. September 1971 U-Bootkommando in Salamis 9. Juni 2011  ?
S111 Nireus 209-1100 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 15. Januar 1969 7. Juni 1971 10. Februar 1972 U-Bootkommando in Salamis - aktiv
S112 Triton 209-1100 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 1. Juni 1969 19. Oktober 1971 8. August 1972 U-Bootkommando in Salamis - aktiv
S113 Proteus 209-1100 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 1. Oktober 1969 1. Februar 1972 23. November 1972 U-Bootkommando in Salamis - aktiv
S116 Poseidon 209-1200 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 15. Januar 1976 20. März 1978 21. März 1979 U-bootkommando in Salamis - aktiv
S117 Amfitriti 209-1200 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 26. April 1976 14. Juni 1978 3. Juli 1979 U-Bootkommando in Salamis - aktiv, Neptune II Modernisierung abgebrochen?
S118 Okeanos 209-1200 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 1. Oktober 1976 16. November 1978 15. November 1979 U-Bootkommando in Salamis - aktiv, im Neptune II Programm mit AIP ausgerüstet
S119 Pontos 209-1200 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 25. Januar 1977 20. März 1979 18. Mai 1980 U-Bootkommando in Salamis - aktiv
ArgentinienArgentinien Argentinien - Alle U-Boote der Klasse 209 der Armada Argentina
Kennung Name Version Bauwerft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Einheit Außerdienststellung Verbleib
S-31 ARA Salta 209-1100 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel (Sektionen)
ArgentinienArgentinien Tandanor, Buenos Aires (Zusammenbau)
30. April 1970 9. November 1972 7. März 1974 Comando de la Fuerza de Submarinos in Mar del Plata - aktiv
S-32 ARA San Luis 209-1100 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel (Sektionen)
ArgentinienArgentinien Tandanor, Buenos Aires (Zusammenbau)
1. Oktober 1970 3. April 1973 24. Mai 1974 Comando de la Fuerza de Submarinos in Mar del Plata  ? Überholung 1997 abgebrochen, in Buenos Aires aufgelegt, Reparatur erwogen
PeruPeru Peru - Alle U-Boote der Klasse 209 der Marina de Guerra del Perú (MGP)
Kennung Name Version Bauwerft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Einheit Außerdienststellung Verbleib
SS35 BAP Islay 209-1100 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 15. März 1971 10. Oktober 1973 29. August 1974 Fuerza de Submarinos in Callao - aktiv
SS36 BAP Arica 209-1100 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 1. November 1971 5, April 1974 21. Januar 1975 Fuerza de Submarinos in Callao - aktiv
SS31 BAP Angamos, ex BAP Casma 209-1200 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 25. Juli 1977 30. August 1979 19. Dezember 1980 Fuerza de Submarinos in Callao - aktiv
SS32 BAP Antofagasta 209-1200 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 3. Oktober 1977 19. Dezember 1979 22. Mai 1981 Fuerza de Submarinos in Callao - aktiv
SS33 BAP Pisagua 209-1200 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 15. Januar 1979 19. Mai 1981 12. Juli 1983 Fuerza de Submarinos in Callao - aktiv
SS34 BAP Chipana, ex BAP Blume 209-1200 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 15. August 1978 19. Oktober 1981 28. Oktober 1982 Fuerza de Submarinos in Callao - aktiv
KolumbienKolumbien Kolumbien - Alle U-Boote der Klasse 209 der Armada de la República de Colombia
Kennung Name Version Bauwerft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Einheit Außerdienststellung Verbleib
S028 Pijao 209-1200 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 1. April 1972 10. April 1974 18. April 1975 Fuerza Naval del Caribe in Cartagena - aktiv
S029 Tayrona 209-1200 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 1. Mai 1975 16. Juli 1974 16 Juli 1975 Fuerza Naval del Caribe in Cartagena - aktiv
TurkeiTürkei Türkei - Alle U-Boote der Klasse 209 der Türk Deniz Kuvvetleri
Kennung Name Version Bauwerft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Einheit Außerdienststellung Verbleib
S 347 TCG Atilay 209-1200 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 1. Dezember 1972 23. Oktober 1974 23. Juli 1975  ? - aktiv, werden durch Klasse 214TN ersetzt
S 348 TCG Saldiray 209-1200 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 2. Januar 1973 14. Februar 1975 21. Oktober 1975  ? - aktiv, werden durch Klasse 214TN ersetzt
S 349 TCG Batiray 209-1200 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 11. Juni 1975 24. Oktober 1977 20. Juli 1978  ? - aktiv, werden durch Klasse 214TN ersetzt
S 350 TCG Yildiray 209-1200 TurkeiTürkei Marinewerft, Gölcük 11. Mai 1976 20. Juli 1979 6. Januar 1981  ? - aktiv, werden durch Klasse 214TN ersetzt
S 351 TCG Doganay 209-1200 TurkeiTürkei Marinewerft, Gölcük 15. April 1981 16. November 1983 16. November 1984  ? - aktiv, werden durch Klasse 214TN ersetzt
S 352 TCG Dolunay 209-1200 TurkeiTürkei Marinewerft, Gölcük 1. Juli 1985 8. August 1988 21. Juli 1989  ? - aktiv, werden durch Klasse 214TN ersetzt
S 353 TCG Preveze 209T1-1400 TurkeiTürkei Marinewerft, Gölcük  ?  ? 28. Juli 1989  ? - aktiv
S 354 TCG Sakarya 209T1-1400 TurkeiTürkei Marinewerft, Gölcük  ?  ? 28. Juli 1994  ? - aktiv
S 355 TCG 18 Mart 209T1-1400 TurkeiTürkei Marinewerft, Gölcük  ?  ? 23. September 1995  ? - aktiv
S 356 TCG Anafartalar 209T1-1400 TurkeiTürkei Marinewerft, Gölcük  ?  ? 24. Juni 1998  ? - aktiv
S 357 TCG Gür 209T2-1400 TurkeiTürkei Marinewerft, Gölcük  ?  ? 24. Juli 2003  ? - aktiv
S 358 TCG Canakkale 209T2-1400 TurkeiTürkei Marinewerft, Gölcük  ?  ? 26. Juli 2005  ? - aktiv
S 359 TCG Burak Reis 209T2-1400 TurkeiTürkei Marinewerft, Gölcük  ?  ? 15. Februar 2006  ? - aktiv
S 360 TCG Birinci Inönü 209T2-1400 TurkeiTürkei Marinewerft, Gölcük  ?  ? 22. Juli 2007  ? - aktiv
VenezuelaVenezuela Venezuela - Alle U-Boote der Klasse 209 der Armada Bolivariana de Venezuela
Kennung Name Version Bauwerft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Einheit Außerdienststellung Verbleib
S 31 Sabalo 209-1300 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 2. Mai 1973 1. Juli 1975 6. August 1976  ? - aktiv
S 32 Caribe 209-1300 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 1. August 1973 6. November 1975 11. März 1977  ? - aktiv
EcuadorEcuador Ecuador - Alle U-Boote der Klasse 209 der Fuerza Naval del Ecuador
Kennung Name Version Bauwerft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Einheit Außerdienststellung Verbleib
S101 B.A.E. Shyri 209-1300 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 5. August 1974 6. Oktober 1976 5. November 1977 in Guayaquil - aktiv
S102 B.A.E. Huancavilca 209-1300 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 2. Januar 1975 15. März 1977 16. März 1978 in Guayaquil - aktiv
IndonesienIndonesien Indonesien - Alle U-Boote der Klasse 209 der Tentara Nasional Indonesia Angkatan Laut (TNI–AL)
Kennung Name Version Bauwerft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Einheit Außerdienststellung Verbleib
401 KRI Cakra 209-1300 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 9. Dezember 1977 14. März 1980 19. März 1981  ? - aktiv
402 KRI Nanggala 209-1300 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 14. März 1978 4. September 1980 6. Juli 1981  ? - aktiv
 ? KRI ? DSME209 Korea SudSüdkorea DSME, Okpo-dong[18]  ?  ?  ?  ? - in Bau
 ? KRI ? DSME209 Korea SudSüdkorea DSME, Okpo-dong[18]  ?  ?  ?  ? - in Bau
 ? KRI ? DSME209 IndonesienIndonesien PT PAL, Surabaya[18]  ?  ?  ?  ? - in Bau
ChileChile Chile - Alle U-Boote der Klasse 209 der Armada de Chile
Kennung Name Version Bauwerft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Einheit Außerdienststellung Verbleib
20 Thomson 209-1300L DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 1. November 1980 29. April 1983 7. Mai 1984 Fuerza de Submarinos in Talcahuano - aktiv
21 Simpson 209-1300L DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 15. Januar 1981 29. Juli 1983 18. August 1984 Fuerza de Submarinos in Talcahuano - aktiv
IndienIndien Indien - Alle U-Boote der Klasse 209 der Indian Navy
Kennung Name Version Bauwerft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Einheit Außerdienststellung Verbleib
S 44 INS Shishumar 209-1500 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 1. Mai 1982 13. Dezember 1984 22. September 1986[19] 10th Submarine Squadron, Mumbai[19] - aktiv
S 45 INS Shankush 209-1500 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 1. September 1982 11. Juni 1985 20. November 1986[19] 10th Submarine Squadron, Mumbai[19] - aktiv
S 46 INS Shalki 209-1500 IndienIndien MDL, Mumbai 13. September 1984 Juni 1990 7. Februar 1992[19] 10th Submarine Squadron, Mumbai[19] - aktiv
S 47 INS Shankul 209-1500 IndienIndien MDL, Mumbai 15. Januar 1984 September 1989 28. Mai 1994[19] 10th Submarine Squadron, Mumbai[19] - aktiv
BrasilienBrasilien Brasilien - Alle U-Boote der Klasse 209 der Marinha do Brasil
Kennung Name Version Bauwerft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Einheit Außerdienststellung Verbleib
S 30 Tupi 209-1400 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 1. Oktober 1984 28. April 1987 20. Dezember 1988 Ilha de Mocanguê, Rio de Janeiro - aktiv
S 31 Tamoio 209-1400 BrasilienBrasilien AMRJ, Rio de Janeiro Mai 1987  ? 1994 Ilha de Mocanguê, Rio de Janeiro - aktiv
S 32 Timbira 209-1400 BrasilienBrasilien AMRJ, Rio de Janeiro März 1988  ? 1996 Ilha de Mocanguê, Rio de Janeiro - aktiv
S 33 Tapajó 209-1400 BrasilienBrasilien AMRJ, Rio de Janeiro Januar 1989  ? 1999 Ilha de Mocanguê, Rio de Janeiro - aktiv
S 34 Tikuna 209-1400mod BrasilienBrasilien AMRJ, Rio de Janeiro  ?  ? 2005 Ilha de Mocanguê, Rio de Janeiro - aktiv
Korea SudSüdkorea Südkorea - Alle U-Boote der Klasse 209 der Republic of Korea Navy (Daehanminguk Haegun)
Kennung Name Version Bauwerft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Einheit Außerdienststellung Verbleib
061 ROKS Chang Bogo 209-1200 DeutschlandDeutschland HDW, Kiel 1. August 1988  ? 1993  ? - aktiv
062 ROKS Lee Chun 209-1200 Korea SudSüdkorea DSME, Okpo-dong gepl. 14. November 1989  ? 1994  ? - aktiv
063 ROKS Choi Museon 209-1200 Korea SudSüdkorea DSME, Okpo-dong gepl. 14. November 1990  ? 1996  ? - aktiv
065 ROKS Park Wi 209-1200 Korea SudSüdkorea DSME, Okpo-dong  ?  ? 1996  ? - aktiv
066 ROKS Lee Jongmu 209-1200 Korea SudSüdkorea DSME, Okpo-dong  ?  ? 1996  ? - aktiv
067 ROKS Jeong Un 209-1200 Korea SudSüdkorea DSME, Okpo-dong  ?  ? 1998  ? - aktiv
068 ROKS Lee Sunsin 209-1200 Korea SudSüdkorea DSME, Okpo-dong  ?  ? 2000  ? - aktiv
069 ROKS Na Daeyong 209-1200 Korea SudSüdkorea DSME, Okpo-dong  ?  ? 2000  ? - aktiv
070 ROKS Lee Eokgi 209-1200 Korea SudSüdkorea DSME, Okpo-dong  ?  ? 2001  ? - aktiv
SudafrikaSüdafrika Südafrika - Alle U-Boote der Klasse 209 der South African Navy (Suid-Afrikaanse Vloot)
Kennung Name Version Bauwerft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Einheit Außerdienststellung Verbleib
S 101 SAS Manthatisi 209-1400SAN DeutschlandDeutschland HDW, Kiel  ?  ? 3. November 2005 in Simon’s Town - aktiv
S 102 SAS Charlotte Maxeke 209-1400SAN DeutschlandDeutschland TKMS, Emden  ?  ? 14. März 2007 in Simon’s Town - aktiv
S 103 SAS Queen Modjadji 209-1400SAN DeutschlandDeutschland HDW, Kiel  ?  ? 22. Mai 2008 in Simon’s Town - aktiv

Unfälle[Bearbeiten]

Dezember 2013 kollidierte nördlich von Zypern das türkische U-Boot TCG YILDIRAY (S350) vom Typ 209/1200 beim schnellen Auftauchen aufgrund eines technischen Problems mit einem Frachter. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Das U-Boot wurde mit Schleppern in den türkischen Hafen Mersin abgeschleppt.[20]

Bilder[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: U-Boot-Klasse 209 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.tk-marinesystems.de/index.php?level=3&CatID=3.431.472&inhalt_id=424&detail=9
  2. http://www.tk-marinesystems.de/index.php?level=3&CatID=3.431.599&inhalt_id=538&detail=69
  3.  David Miller: The Illustrated Directory of Submarines. Zenith Press, 2002, ISBN 0760313458.
  4. Abendblatt
  5. Um die Ecke. Der Spiegel, 18. Oktober 1982, abgerufen am 12. September 2012.
  6. U-209PN: Submarino de ataque (SSK)/tipo U-214
  7. a b  Anthony Watts, Jane's Information Group (Hrsg.): Jane's Underwater Warfare Systems, 2002–2003. 2002, ISBN 0710624514.
  8. Shishumar class Patrol submarine
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  13. Hellenic Navy Submarines (Version vom 3. März 2011 im Internet Archive)
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  19. a b c d e f g h Hannes Ewerth, Peter Neumann: Silent Fleet 2. Edition, Howaltswerke Deutsche Werft AG Kiel und Yacht-Photo-Service YPS, Hamburg 1999, S. 108-109.
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