Unterfrauenhaid
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Wappen | Karte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Burgenland | |
| Politischer Bezirk | Oberpullendorf (OP) | |
| Fläche | 10,79 km² | |
| Koordinaten | 47° 34′ N, 16° 30′ O47.572516.499722222222323Koordinaten: 47° 34′ 21″ N, 16° 29′ 59″ O | |
| Höhe | 323 m ü. A. | |
| Einwohner | 678 (31. Dez. 2008) | |
| Bevölkerungsdichte | 63 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 7321 | |
| Vorwahl | 02619 | |
| Gemeindekennziffer | 1 08 25 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Hauptstraße 28 7321 Unterfrauenhaid |
|
| Politik | ||
| Bürgermeister | Friedrich Kreisits (SPÖ) | |
| Gemeinderat (2007) (13 Mitglieder) |
||
| Lage der Marktgemeinde Unterfrauenhaid | ||
Gemeindeamt an der Hauptstraße |
||
Unterfrauenhaid (ungarisch: Lók, kroatisch: Svetica) ist eine Marktgemeinde im Burgenland im Bezirk Oberpullendorf in Österreich.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Gemeinde liegt im Mittelburgenland am westlichen Ufer des Raidingbaches zwischen Lackenbach und Raiding an den Ausläufern des Ödenburger Gebirges. Unterfrauenhaid ist der einzige Ort in der Gemeinde.
[Bearbeiten] Geschichte
Unterfrauenhaid war seit 1578 Marktgemeinde. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Lók verwendet werden. In der Dorfkirche wurde der Komponist Franz Liszt getauft. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).
1971 wurde Unterfrauenhaid mit Lackendorf und Raiding zu einer Großgemeinde zusammengeschlossen, die später aber wieder aufgelöst wurde. Das Marktgemeinderecht von Unterfrauenhaid wurde 1990 erneuert.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Friedrich Kreisits von der SPÖ.
Die Mandatsverteilung (13 Sitze) in der Gemeindevertretung ist 7 SPÖ und 6 ÖVP. FPÖ, Grüne und andere Listen haben keine Mandate.
[Bearbeiten] Galerie
|
Franz Liszt Gedenktafel |
Friedensmahnmal zur Erinnerung an die Gefallenen und Vermissten des Ersten und Zweiten Weltkriegs |
||
|
„Pax-Mundi-Denkmal“ (Friede den Völkern der Welt) − gestaltet von der Abschlussklasse der Landesfachschule für Keramik und Ofenbau in Stoob |
[Bearbeiten] Weblinks
Deutschkreutz | Draßmarkt | Frankenau-Unterpullendorf | Großwarasdorf | Horitschon | Kaisersdorf | Kobersdorf | Lackenbach | Lackendorf | Lockenhaus | Lutzmannsburg | Mannersdorf an der Rabnitz | Markt Sankt Martin | Neckenmarkt | Neutal | Nikitsch | Oberloisdorf | Oberpullendorf | Pilgersdorf | Piringsdorf | Raiding | Ritzing | Steinberg-Dörfl | Stoob | Unterfrauenhaid | Unterrabnitz-Schwendgraben | Weingraben | Weppersdorf

