Draßmarkt
| Draßmarkt | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Burgenland | |
| Politischer Bezirk: | Oberpullendorf | |
| Kfz-Kennzeichen: | OP | |
| Fläche: | 36,21 km² | |
| Koordinaten: | 47° 31′ N, 16° 24′ O47.51277777777816.400555555556341Koordinaten: 47° 30′ 46″ N, 16° 24′ 2″ O | |
| Höhe: | 341 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.368 (1. Jän. 2011) | |
| Bevölkerungsdichte: | 37,78 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 7372 | |
| Vorwahl: | 02617 | |
| Gemeindekennziffer: | 1 08 02 | |
| NUTS-Region | AT111 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Marktgemeinde Draßmarkt Hauptstraße 39 7372 Draßmarkt |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Rudolf Pfneisl (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2007) (19 Mitglieder) |
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| Lage der Marktgemeinde Draßmarkt im Bezirk Oberpullendorf | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Draßmarkt (ungarisch: Vámosderecske, ab 1899: Sopronderecske, kroatisch: Racindrof) ist eine Marktgemeinde im Bezirk Oberpullendorf im Burgenland in Österreich mit 1368 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Gemeinde liegt im Mittelburgenland. Teile des Gemeindegebietes gehören zum Naturpark Landseer Berge.
Ortsteile der Marktgemeinde sind: Draßmarkt, Karl und Oberrabnitz.
[Bearbeiten] Geschichte
Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg.
Später unter den Römern lag das heutige Draßmarkt dann in der Provinz Pannonia.
Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1289 in der Güssinger Fehde (als befestigter Ort „Traizzendorf“). 1425 gehörte der Ort zur Burg Landsee und bildete eine Filialstation zur Einhebung der Maut. Im Laufe der Jahre wandelte sich der Ortsname zu „Tracondorff“ und 1614 zu „Drassendorf“. Im selben Jahr wurde dem Ort von König Matthias Corvinus das Marktrecht und die niedere Gerichtsbarkeit verliehen. 1784 führte der Ort den Namen Drosenmarkt bis sich daraus schlussendlich der Name „Draßmarkt“ bildete.
Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis um 1920 und 1921 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). 1971 wurden die Orte Karl und Oberrabnitz zu Draßmarkt eingemeindet. 1973 erfolgte die Weiterverleihung des Marktrechts an die Gemeinde.
[Bearbeiten] Bevölkerung
[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung

[Bearbeiten] Politik
- Bürgermeister ist Rudolf Pfneisl, Vizebürgermeister ist Anton Wiedenhofer (beide ÖVP).
- Die Mandatsverteilung (19 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 6, ÖVP 13.
- Ortsvorsteher des Ortsteiles Oberrabnitz ist Werner Müller, der Ortsvorsteher von Karl ist Adolf Renner (beide ÖVP).
[Bearbeiten] Kultur und Vereine
Draßmarkt
- ARO Komitee (Hilfsprojekt in Rumänien)
- Freiwillige Feuerwehr Draßmarkt
- Hobbysportverein
- Pensionistenverein
- Sportverein
- Verschönerungsverein
Außerdem die Musikgruppen "Musikverein Heimatklänge Draßmarkt" und "Dedicated to".
Oberrabnitz
- Dartverein
- Freiwillige Feuerwehr Oberrabnitz
- Hobbysportverein
- Kultur- und Dorferhaltungsverein
- Oberrabnitzer Theatergruppe
- Musikverein Blasmusik Oberrabnitz
- Musikgruppe Amicae
Karl
- Freiwillige Feuerwehr Karl
- Kolpingsfamilie
- Pensionistenverband
- Schnupferverein
- Sportunion
- Verschönerungsverein
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Draßmarkt
- Pfarrkirche: Katholische Wehrkirche aus dem 17. Jahrhundert
- Pranger
- Johannikapelle
Oberrabnitz
- Feuerwehrhaus: altes ungarisches Feuerwehrhaus aus dem 19. Jahrhundert mit altem Löschwagen
- Cholerakreuz
- Kapelle
- Katholische Kirche Christi Himmelfahrt aus dem 18. Jahrhundert
Karl
- Katholische Kirche zur Heiligen Katharina
- Oswaldikapelle
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
Oberrabnitz
- Johann Kobor, geb. Liebentritt, ehemaliger Abgeordneter zum Burgenländischen Landtag und ehemaliger Bürgermeister von Frauenkirchen
- Manfred Seidl, LBD Ingenieur, ehemaliger Landesfeuerwehrkommandant Burgenland (1989-2009)
- Franz Supper, Tenor am Salzburger Landestheater
Karl
- Johannes Fenz, Direktor der Berufsschule Eisenstadt,[1] ehemaliger Präsident des Katholischen Familienverband Österreichs, Träger des St. Martinsorden in Gold der Diözese Eisenstadt, Träger des Ritterkreuz des Silvesterordens der Erzdiözese Wien [2]
[Bearbeiten] Weblinks
- Gemeindedaten von Draßmarkt. In: Statistik Austria.
- Website der Gemeinde Draßmarkt
- Website des Ortsteiles Oberrabnitz
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Direktion der Berufsschule Eisenstadt
- ↑ St. Martinsorden für Johannes Fenz in ORF.at vom 15. Dezember 2006
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