Velpke
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Helmstedt | |
| Samtgemeinde: | Velpke | |
| Höhe: | 77 m ü. NN | |
| Fläche: | 19,7 km² | |
| Einwohner: |
4.613 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 234 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 38458 | |
| Vorwahl: | 05364 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HE | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 1 54 024 | |
| Gemeindegliederung: | drei Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Grafhorster Straße 6 38458 Velpke |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans-Jürgen Kleinert | |
| Lage der Gemeinde Velpke im Landkreis Helmstedt | ||
Velpke ist eine Gemeinde im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen (Deutschland). Die Gemeinde Velpke ist Mitgliedsgemeinde und Sitz der Samtgemeinde Velpke.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Velpke liegt zwischen den Naturparks Elm-Lappwald und Drömling und etwa zehn Kilometer östlich der Stadt Wolfsburg.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die Ortsteile der Gemeinde sind:
[Bearbeiten] Geschichte
1160 war die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde als Vilebeke. Über Velpke verlief im 18. und 19. Jahrhundert eine Postroute. Zur Entwicklung des Postwesens siehe: Postroute Braunschweig–Calvörde.
[Bearbeiten] Politik
Der Rat der Gemeinde Velpke setzt sich aus 15 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.
- CDU 5 Sitze
- SPD 8 Sitze
- FDP 1 Sitz
- Bündnis 90/Die Grünen 1 Sitz
(Stand: Kommunalwahl am 9. September 2006)
[Bearbeiten] Bürgermeister
Seit 2008 ist Hans-Jürgen Kleinert ehrenamtlicher Bürgermeister.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Kirchen
- evangelisch-lutherische St.-Andreas-Kirche
- evangelisch-lutherische St.-Laurentius-Kapelle (im Ortsteil Meinkot)
- evangelisch-lutherische St.-Petri-Kirche (im Ortsteil Wahrstedt)
- katholische St.-Marien-Kirche
[Bearbeiten] Naturdenkmäler
In der „Velpker Schweiz“, einem Gebiet mit zahlreichen gefluteten Steinbrüchen, findet man Spuren der frühzeitlichen Erdgeschichte. Auf einem Sandsteinplateau sind tiefe Riefen von Gletschern zu sehen.
[Bearbeiten] Bildhauersymposien
In den 1980er Jahren und 1996 und 1998 fanden in den Velpker Steinbrüchen Bildhauersymposien unter Beteiligung international anerkannter Bildhauer statt. In den drei Wochen dauernden Symposien entstanden Kunstwerke aus Velpker Sandstein. Die Symposien veranstaltete der Kunstverein Velpke in Zusammenarbeit mit der Steinmetzfirma C. Körner Natursteinwerk GmbH Velpke. Einige der steinernen Kunstwerke sind in Velpke und im Theaterpark in Bad Helmstedt-Brunnental ausgestellt.
[Bearbeiten] Mahnmal Ausländerkinder-Pflegestätte
Vom 1. Mai bis zum 14. Dezember 1944 wurde in einem Steinbruch, den sogenannten Wetzsteinkuhlen, ein Sterbelager für Kinder ausländischer Zwangsarbeiter, eine sogenannte Ausländerkinder-Pflegestätte betrieben. Auf dem Velpker Friedhof sind 76 polnische und 15 sowjetische Kinder beerdigt. Zur Erinnerung wurde auf dem Friedhof von Velpke am Ort der Kindergräber ein Mahnmal mit Bronzetafeln angebracht.
[Bearbeiten] Sport
Der Velpker Sportverein von 1928 e.V. ist mit über 1000 Mitgliedern und elf Sparten der größte Sportverein der Samtgemeinde.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Velpker Sandstein
Von großer Bedeutung für den Ort waren die nahegelegenen Steinbrüche des Velpker Sandsteins. Die Steinbrüche wurden bereits im Jahre 1630 vom Steinmetzmeister Michael Körner gegründet. Die Steinmetzbetriebe dominierten den Ort und 1930 wurden in drei Betrieben 1000 Steinmetzen und Steinhauer gezählt. Heute sind keine Steinbruchbetriebe mehr in Betrieb und die Steinbrüche zwischen Danndorf und Velpke sind geflutet.
[Bearbeiten] Tourismus
Durch die Velpker Schweiz führt ein Erlebnispfad des Geoparks des Freilicht- und Erlebnismuseums Ostfalen (FEMO).
[Bearbeiten] Verkehr
In Velpke kreuzen sich die Bundesstraßen 244, die von Helmstedt nach Wittingen führt, und 188 (Wolfsburg–Stendal). Ab 2010 soll eine nördlich von Velpke im Zuge der B 188 gebaute Umgehungsstraße den Straßenverkehr in Velpke entlasten.[2]
Von 1902 bis 1975 bestand Bahnanschluss durch die Bahnstrecke Schandelah–Oebisfelde.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
- Wolfgang Boeck, Landwirt und Politiker
[Bearbeiten] Literatur
- Tietze, Kühlhorn (Hrsg.): Historisch-Landeskundliche Exkursionskarte von Niedersachsen, Blatt Wolfsburg. Erläuterungsheft, Lax, Hildesheim 1977, ISBN 3-7848-3626-7
- Trubjanski, Daenicke, Meyer u.a.: Velpke, Meinkot, Wahrstedt – Bilder aus der Geschichte. Geiger, Horb am Neckar 1990, ISBN 3-89264-450-0
- Fritz J. Krüger: Geologie und Paläontologie: Niedersachsen zwischen Harz und Heide. Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1983, ISBN 3-440-05153-6
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
- ↑ Straßenbau Niedersachsen, abgerufen am 14. August 2010
[Bearbeiten] Weblinks
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