Verbandsgemeinde Rhein-Nahe

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe
Verbandsgemeinde Rhein-Nahe
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe hervorgehoben
49.8666666666677.9833333333333Koordinaten: 49° 52′ N, 7° 59′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mainz-Bingen
Fläche: 114,74 km²
Einwohner: 14.920 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 130 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 3 39 5001
Verbandsgliederung: 10 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Koblenzer Straße 18
55411 Bingen am Rhein
Webpräsenz: www.vgrn.de
Bürgermeister: Franz-Josef Riediger (SPD)
Lage der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe im Landkreis Mainz-Bingen
Breitscheid (Hunsrück) Bacharach Manubach Oberdiebach Oberheimbach Niederheimbach Weiler bei Bingen Trechtingshausen Waldalgesheim Münster-Sarmsheim Bingen am Rhein Ingelheim am Rhein Budenheim Heidesheim am Rhein Wackernheim Grolsheim Gensingen Horrweiler Aspisheim Welgesheim Zotzenheim Badenheim Sprendlingen Sankt Johann (Rheinhessen) Wolfsheim (Gemeinde) Ockenheim Gau-Algesheim Appenheim Nieder-Hilbersheim Bubenheim (Rheinhessen) Ober-Hilbersheim Engelstadt Schwabenheim an der Selz Jugenheim in Rheinhessen Stadecken-Elsheim Essenheim Ober-Olm Klein-Winternheim Nieder-Olm Sörgenloch Zornheim Bodenheim Gau-Bischofsheim Harxheim Nackenheim Lörzweiler Mommenheim (Rheinhessen) Hahnheim Selzen Nierstein Oppenheim Dienheim Dexheim Dalheim (Rheinhessen) Köngernheim Friesenheim (Rheinhessen) Undenheim Uelversheim Uelversheim Ludwigshöhe Guntersblum Weinolsheim Dolgesheim Eimsheim Hillesheim (Rheinhessen) Wintersheim Dorn-Dürkheim Rhein-Lahn-Kreis Hessen Mainz Rhein-Hunsrück-Kreis Landkreis Bad Kreuznach Donnersbergkreis Landkreis Alzey-WormsKarte
Über dieses Bild
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Die Verbandsgemeinde Rhein-Nahe ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören zehn eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der Stadt Bingen am Rhein, die der Verbandsgemeinde aber nicht angehört.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Bacharach, Stadt 23,33 1.877
Breitscheid 5,29 126
Manubach 7,70 326
Münster-Sarmsheim 6,92 2.839
Niederheimbach 7,38 762
Oberdiebach 8,37 838
Oberheimbach 8,72 576
Trechtingshausen 8,22 1.014
Waldalgesheim 16,01 4.019
Weiler bei Bingen 22,81 2.543
Verbandsgemeinde Rhein-Nahe 114,74 14.920

(Einwohner am 31. Dezember 2012)[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Im Zuge der in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre begonnenen rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform wurden zum 1. Oktober 1968 im damaligen Regierungsbezirk Koblenz alle aus der preußischen Zeit stammenden Ämter In Verbandsgemeinden umgewandelt. Aus dem Amt Bacharach (Landkreis Sankt Goar), dem die Stadt Bacharach sowie die Gemeinden Breitscheid, Manubach, Niederheimbach, Oberdiebach, Oberheimbach, Steeg und Trechtingshausen angehörten, wurde die Verbandsgemeinde Bacharach gebildet. Im Zusammenhang mit der Auflösung des Landkreises Sankt Goar zum 7. Juni 1979 wurden die der Verbandsgemeinde Bacharach angehörenden Gemeinden in den neu gebildeten Landkreis Mainz-Bingen (Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz) eingegliedert. Gleichzeitig wurden auch die Gemeinden Münster-Sarmsheim, Waldalgesheim und Weiler bei Bingerbrück (bis 1968 zum Amt Bingerbrück, Landkreis Bad Kreuznach, Regierungsbezirk Koblenz gehörend) in den Landkreis Mainz-Bingen überführt.[2]

Zum 8. November 1970 wurden die Verbandsgemeinden Bacharach und Waldalgesheim aufgelöst und zur Verbandsgemeinde Bingen-Land mit Sitz im außerhalb des Verwaltungsgebiets der Verbandsgemeinde liegenden Bingen-Bingerbrück zusammengefasst. Sie war damit die erste Verbandsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen.[3] Zum 31. Oktober 1986 wurde diese Verbandsgemeinde in „Rhein-Nahe“ umbenannt.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Rhein-Nahe; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4][1]

Jahr Einwohner
1815 6.768
1835 9.137
1871 10.937
1905 12.325
1939 12.677
1950 14.149
Jahr Einwohner
1961 13.937
1970 14.524
1987 13.976
1997 15.206
2005 15.303
2012 14.920

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Rhein-Nahe besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[5]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2014 9 12 3 2 6 32 Sitze
2009 9 13 2 3 5 32 Sitze
2004 10 14 2 6 32 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Rhein-Nahe e.V.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, S. 163, 203 (PDF; 2,03 MB)
  3. „Geschichtliche Entwicklung“ auf den Seiten der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen