Walter van Rossum

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Walter van Rossum (* 1954) ist ein deutscher Autor, Medienkritiker und Investigativjournalist.

Leben[Bearbeiten]

Walter van Rossum studierte Romanistik, Philosophie und Geschichte in Köln und Paris. Mit einer Arbeit über Jean-Paul Sartre wurde er 1989 an der Kölner Universität promoviert.

Seit 1981 arbeitet er als freier Autor für WDR, Deutschlandfunk, Zeit, Merkur, FAZ, FR und Freitag. Für den WDR moderierte er unter anderem die „Funkhausgespräche“. Walter van Rossum lebt in Köln und Marokko.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

1988 erhielt Walter van Rossum den Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik.[1] 2013 wurde er mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Sich verschreiben. Jean-Paul Sartre, 1939–1953. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-596-10533-1.
  • Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre. Die Kunst der Nähe. Rowohlt Berlin, Berlin 1998, ISBN 3-87134-276-9 – Übersetzungen ins Chinesische (2000), Hebräische (2000), Koreanische (2003), Rumänische (2003) und Tschechische (2003).
  • Meine Sonntage mit „Sabine Christiansen“. Wie das Palaver uns regiert. Kiepenheuer und Witsch, Köln 2004, ISBN 3-462-03394-8.
  • Die Tagesshow. Wie man in 15 Minuten die Welt unbegreiflich macht. Kiepenheuer und Witsch, Köln 2007, ISBN 978-3-462-03951-1.
  • Schwarzbuch Deutschland. Das Handbuch der vermissten Informationen. Hrsg. von Gabriele Gillen und Walter van Rossum. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2009, ISBN 978-3-498-02504-5.

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Walter van Rossum: Zum Empfang des Ernst-Robert-Curtius-Förderpreises. In: Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik 1988. Dokumente und Ansprachen. Bouvier, Bonn 1988, ISBN 3-416-02167-3, S. 19–28.