Wellen (Edertal)
| Wellen
Gemeinde Edertal
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| Koordinaten: | 51° 9′ N, 9° 11′ O51.1450277777789.1772222222222198Koordinaten: 51° 8′ 42″ N, 9° 10′ 38″ O |
| Höhe: | 198 m |
| Einwohner: | 793 (31. Dez. 2009) |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1971 |
| Postleitzahl: | 34549 |
| Vorwahl: | 05621 |
Wellen ist ein Ortsteil der Gemeinde Edertal in Nordhessen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Wellen liegt an der Eder. Durch den Ort führt die Landesstraße L 3383.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Um 787 wird Wellen erstmals erwähnt, die 1200 Jahrfeier beging man 1987. Die heutige Kirche wurde zwischen 1846 und 1849 erbaut. Dies ist aber nicht die erste, nur wenige Meter entfernt von der heutigen befand sich eine kleinere Kirche, die nach einer Zerstörung um 1510 wieder aufgebaut wurde. Aus dieser stammen ein geschnitztes Kruzifix aus dem 15. und der Taufstein aus dem 13. Jahrhundert. Die Barockkanzel aus dem Jahre 1709 stammt von dem Waldecker Bildhauer Josias Wolrat Brützel und wurde in den 1960er Jahren aufgestellt; ursprünglich befand sie sich in der Berndorfer Kirche. In der ersten Reihe des Seitenblocks befindet sich eine wertvoll geschnitzte Bank der Patronatsherren, den Waldecker Grafen.[1]
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, am Karfreitag 1945, als amerikanische Panzereinheiten von Bad Wildungen in Richtung Fritzlar vordrangen, kam es in Wellen zu Kämpfen mit zurückweichenden deutschen Heeres- und SS-Soldaten. Dabei wurden Teile des Dorfs in Brand geschossen: 12 Gehöfte und 17 Scheunen fielen dem Feuer zum Opfer.[2]
Im 20. Jahrhundert wurde in Wellen der Menhir von Wellen aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. entdeckt.
Am 5. Mai 1970 stürzte nahe der Ortschaft ein Starfighter des AG 51 "Immelmann" der Bundesluftwaffe ab. Oberleutnant Werner Frey starb den Fliegertod.[3]
2001 erhielt Wellen die Silbermedaille bei dem Bundesentscheid Unser Dorf hat Zukunft.
Das Dorf besitzt mehrere Vereine, unter anderem den Spielmannszug, die Landfrauen und den Schützenverein. Jährlich wird Mitte August die Wellener Kirmes von den Wellener Kirmesburschen ausgerichtet.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- klassizistische Dorfkirche von 1849
- Johanneskirchenkopf und Wolfsschlucht
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ HNA Waldeckische Allgemeine: „Kirchen im Waldecker Land“
- ↑ http://ungedanken.bplaced.net/index.php/kriegsende
- ↑ http://www.military-info.de/Bundeswehr/absturz.htm#1970
[Bearbeiten] Weblinks
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