Willi Melliger
| Medaillenspiegel | ||
|---|---|---|
| Olympische Spiele | ||
| Silber | 1996 | Springreiten, Einzel (mit Calvaro) |
| Silber | 2000 | Springreiten, Mannschaft (mit Calvaro) |
| Europameisterschaften | ||
| Gold | 1993 | Springreiten, Einzel (mit Quinta C) |
| Gold | 1993 | Springreiten, Mannschaft (mit Quinta C) |
| Silber | 1995 | Springreiten, Einzel (mit Calvaro) |
| Gold | 1995 | Springreiten, Mannschaft (mit Calvaro) |
| Silber | 1997 | Springreiten, Einzel (mit Calvaro) |
| Silber | 1999 | Springreiten, Mannschaft (mit Calvaro) |
Wilhelm „Willi“ Melliger (* 26. Juli 1953 in Buttwil, Kanton Aargau) ist ein Schweizer Springreiter und vierfacher Olympiateilnehmer, der in Neuendorf wohnhaft ist.
Inhaltsverzeichnis |
Privates [Bearbeiten]
Melliger ist zweimal geschieden und hat drei Kinder. Sein Sohn Kevin ist ebenfalls als Springreiter aktiv.
Karriere [Bearbeiten]
Er gewann bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta auf Calvaro hinter Ulrich Kirchhoff die Silbermedaille im Springreiten.
Außerdem wurde er 1993 auf Quinta C Europameister im Springreiten.
1998 siegte Melliger im Sattel von Calvaro als erster Schweizer beim CSI Zürich.
2000 bei den Olympischen Spielen in Sydney konnte er mit der Schweizer Mannschaft, bestehend aus Beat Mändli, Lesley McNaught und Markus Fuchs, die Silbermedaille erringen.
Pferde (Auszug) [Bearbeiten]
- Calvaro (* 1986; † 2003), Holsteiner Schimmelwallach, Vater: Cantus, Muttervater: Merano, Besitzer: Hans + Christina Liebherr[1]
- Lea C (* 1996), braune Holsteinerstute, 2006 für 1.000.000 Franken an Bertrand Darier verkauft, von Ende 2008 bis 2010 wieder von Willi Melliger geritten[2][3][4]
Calvaro [Bearbeiten]
Calvaro wurde 8-jährig von Melliger entdeckt und für 1.000.000 DM gekauft. Das Paar gewann etwa 2.000.000 Franken im Sport.
Bis zu 5.500.000 Franken wurden für Calvaro geboten. Das höchste Angebot machte die jordanische Prinzessin Haya, doch ihr Vater Hussein I. (Jordanien), zog das Angebot im letzten Moment zurück.
Aufgrund seiner Erfolge wurden Klonversuche mit dem Schimmel gestartet. Alleine der erste kostete 250.000 Franken. Das Fohlen starb relativ schnell an einer Gelenk-Infektion, die allerdings nichts mit dem Klonen zu tun gehabt haben soll, weshalb in den USA ein zweiter Versuch gestartet wurde.
Die Karriere endete aufgrund einer Meniskusverletzung Calvaros. Im September 2003 wurde er 17-jährig eingeschläfert.[5][6]
Erfolge [Bearbeiten]
Championate und Weltcup [Bearbeiten]
- Olympische Spiele
- Europameisterschaften:
- 1993: mit Quinta C 1. Platz im Einzel, 1. Platz mit der Mannschaft
- 1995: mit Calvaro 2. Platz im Einzel, 1. Platz mit der Mannschaft
- 1997: mit Calvaro 2. Platz im Einzel
- 1999: mit Calvaro 2. Platz mit der Mannschaft
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ FEI-Pferdedatenbank: Calvaro
- ↑ WM-Absage: Eine Million machte Melliger schwach (7/2006)
- ↑ Lea C wieder bei Willi Melliger, 19. November 2008
- ↑ FEI-Pferdedatenbank: Lea C
- ↑ Willi Melliger und der weiße Mythos (9/2010)
- ↑ Reiten: Willi Melligers Calvaro eingeschläfert - Der weisse Mythos ist tot (10/2003)
1957: Hans Günter Winkler | 1958: Fritz Thiedemann | 1959: Piero D’Inzeo | 1961: David Broome | 1962: David Barker | 1963: Graziano Mancinelli | 1965: Hermann Schridde | 1966: Nelson Pessoa | 1967/69: David Broome | 1971: Hartwig Steenken | 1973: Paddy MacMahon | 1975: Alwin Schockemöhle | 1977: Johan Heins | 1979: Gerd Wiltfang | 1981/83/85: Paul Schockemöhle | 1987: Pierre Durand | 1989: John Whitaker | 1991: Éric Navet | 1993: Willi Melliger | 1995: Peter Charles | 1997: Ludger Beerbaum | 1999: Alexandra Ledermann | 2001: Ludger Beerbaum | 2003: Christian Ahlmann | 2005: Marco Kutscher | 2007: Meredith Michaels-Beerbaum | 2009: Kevin Staut
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Melliger, Willi |
| ALTERNATIVNAMEN | Melliger, Wilhelm |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Springreiter |
| GEBURTSDATUM | 26. Juli 1953 |