William Martin Conway

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Sir William Martin Conway (* 12. April 1856 in Rochester; † 19. April 1937 in London) war ein britischer Kunstkritiker, Politiker und Bergsteiger.

Beruf und Politik[Bearbeiten]

Conway, 1895

Von 1884 bis 1887 war Conway Professor für Kunst an der Universität Liverpool und von 1901 bis 1904 Professor für Kunstwissenschaft an der Universität Cambridge. Von 1918 bis 1931 war er für die Conservative Party Mitglied im Parlament. Nachdem er 1895 zum Ritter geschlagen wurde, wurde er später zum Ersten Baron Conway von Allington.

Bergsteigen[Bearbeiten]

In diesem Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Nur die Karakorum-Expedition ist ansatzweise erwähnt. C. erkundete aber auch Spitzbergen und die Anden. Außerdem war er für mehr Bergnamen verantwortlich (sowohl in den Alpen als auch im Karakorum).

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Nachdem er einige Jahre in den Alpen kletterte, wurde er 1877 in den Alpine Club aufgenommen, dessen Präsident er von 1902 bis 1904 war.

1892 leitete er eine Expedition in das Baltoro Muztagh-Gebiet um den K2. Weitere Teilnehmer der Expedition waren u. a. Charles Bruce, Oscar Eckenstein und Matthias Zurbriggen. Als sie an den Zusammenfluss von Baltoro- und Godwin-Austen-Gletscher kamen, soll sich Conway an den Konkordiaplatz in den Alpen oder den Place de la Concorde in Paris erinnert gefühlt und diesen Platz deshalb Concordia genannt haben. Obwohl es zu Unstimmigkeiten mit Eckenstein kam, wurde während der Expedition ein neuer Höhenweltrekord (ca. 7000 m) aufgestellt. Zudem wurden 5180 Quadratkilometer kartografiert. 1895 wurde er hierfür zum Ritter geschlagen.

Schriften[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Simon Thompson: A long walk with Lord Conway : an exploration of the Alps and an English adventurer, Oxford : Signal Books, 2013, ISBN 978-1-908493-80-4