Yusuf (Prophet)

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Yūsuf arabisch ‏يوسف‎, auch Yousef, Yousuf, Youssef, Yusef, Yossef oder Yosef, ist ein Prophet im Koran, der Heiligen Schrift des Islam. Die Figur entspricht dem Patriarchen Josef im jüdischen Tanach und in der christlichen Bibel und ist die arabische Variante dieses Namens. Der Hauptteil der koranischen Yusuf-Erzählung weist starke Ähnlichkeiten mit dem biblischen Text auf.

Die 12. Sure[Bearbeiten]

Die 12. Sure, welche 111 Verse enthält, trägt Yūsufs Namen. Nach der Basmala und drei einleitenden Versen beginnt die Erzählung mit Jakobs Warnung an seinen Sohn, seinen Traum von Sonne, Mond und Sternen seinen Brüdern nicht zu erzählen, weil er damit ihre Eifersucht wecken könnte. Yūsuf wird dann zum Opfer des Hasses seiner Brüder, und sie benutzen die erstbeste Möglichkeit, um ihn in einen Brunnen zu werfen. Yūsuf wurde von ihren Anschuldigungen errettet, weil Gott mit ihm war. Sein von hinten zerrissenes Hemd war der Beweis, dass die Frau sich nicht vor den Nachstellungen von Yūsuf geschützt hatte, wie sie vorgab, sondern ihn gepackt und zu halten versucht hatte, als er vor ihr entfloh. Als die Frau Potiphars ägyptische Frauen zu einem Festessen einlud, übergab sie jeder ein (Obst)messer, zusammen mit den Erfrischungen. Sie befahl dann Yūsuf herauszukommen, und „als sie ihn nun sahen, fanden sie ihn groß(artig), und sie schnitten sich (vor Staunen mit dem Messer) in die Hand und sagten: ‚Gott bewahre! Das ist kein Mensch. Das ist nichts (anderes) als ein edler Engel.‘“ (Paret)

Nachdem Yūsuf die Träume des Königs gedeutet hatte, kam die Frau zum Pharao und gab zu, dass Yūsuf ein Wahrhaftiger sei. Diese Episode wird auf den Einfluss einer syrischen Legende zurückgeführt, nach welcher Yūsuf keine Rachegelüste gegen die Frau Potiphars und ihren Gatten hegte, welcher ihn ins Gefängnis geworfen hatte. Vers 67 beschreibt, wie die Brüder Yūsufs, bevor sie zum zweiten Mal nach Ägypten gingen, von ihrem Vater den Ratschlag erhielten, nicht durch ein einziges Tor in die Stadt hineinzugehen. Dieses Detail wird auch von einem aggadischen Teil des jüdischen Midrasch (Bereschit Rabba 91, 2) berichtet.

Bibliographie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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Hud
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