Zähl bis drei und bete

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Filmdaten
Deutscher Titel Zähl bis drei und bete
Originaltitel 3:10 to Yuma
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1957
Länge 88 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Delmer Daves
Drehbuch Elmore Leonard (Buchvorlage)
Halsted Welles (Adaption)
Produktion David Heilwell
Musik George Duning
Kamera Charles Lawton jr.
Schnitt Al Clark
Besetzung

Zähl bis drei und bete (Originaltitel: 3:10 to Yuma) ist ein Schwarz-Weiß-Western des Regisseurs Delmer Daves aus dem Jahr 1957. Er basiert auf der Kurzgeschichte Three-Ten to Yuma des US-amerikanischen Schriftstellers Elmore Leonard.

Handlung[Bearbeiten]

Der bekannte Outlaw Ben Wade wird nach einem Überfall auf eine Postkutsche festgenommen. Seine Bande setzt alles daran, ihren Anführer wieder zu befreien. Die zahlenmäßig unterlegenen Gesetzeshüter bieten dem verarmten Farmer Dan Evans 200 Dollar, um ihnen zu helfen, Ben Wade zu bewachen und ihn zu einem Gefangenentransport nach Yuma zu geleiten, wo Wade der Prozess gemacht werden soll. Als Wade und Evans nach einer gefährlichen Reise in einem Hotel auf den Zug nach Yuma warten, werden sie von Wades Bande festgesetzt. Von seinen Mitstreitern verlassen, kommt es zum finalen Showdown zwischen Evans, Wade und seiner Bande.

Wissenswertes[Bearbeiten]

Der vieldekorierte Elmore Leonard, der vor allem durch seine Kriminalromane berühmt wurde, schrieb zu Beginn seiner Karriere viele Westerngeschichten. Auch sein erster Roman, The Bounty Hunters, war ein Western.

Den Titelsong 3:10 to Yuma, komponierten (Musik) George Duning und (Text) Ned Washington, und gesungen wurde er von Frankie Laine.

Die Vorlage wurde 2007 mit Todeszug nach Yuma (im englischen Original ebenfalls 3:10 to Yuma) von James Mangold ein weiteres Mal verfilmt. In den Hauptrollen sind Russell Crowe und Christian Bale zu sehen.

Kritiken[Bearbeiten]

  • Filmstarts: „Regisseur Delmer Daves kleidet sein Duell in eine gekonnte Schwarz-Weiß-Bebilderung, die gerade gegenüber dem imposanten Stil vieler John-Ford-Western (Der Teufelshauptmann, Der schwarze Falke) sehr reduziert wirkt und dabei ein wenig an Fred Zinnemanns Meisterwerk 12 Uhr mittags erinnert. Das sehr auf die Figuren konzentrierte Bild verstärkt aber die Spannung und sorgt mit den Schauspielern, der gelungenen Charakterisierung der Hauptfiguren und dem ironischen Ende dafür, dass ‚Zähl bis drei und bete‘ zu den Western-Klassikern gehört.“[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Film war 1958 für den British Film Academy Award als bester Film nominiert. In der Kategorie „Bestes Actiondrama“ erzielte der Film den zweiten Platz bei den Laurel Awards, für die Van Heflin zudem als bester Darsteller in einem Actionfilm nominiert war.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kritik auf filmstarts.de
  2. München, Kritik Nr. 712/1957