Die 500 besten Alben aller Zeiten (Rolling Stone)

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Die 500 besten Alben aller Zeiten (The Greatest Albums of All Time) ist eine im Jahr 2003 von der Musikzeitschrift Rolling Stone veröffentlichte Liste der nach ihrer Meinung besten Alben aller Zeiten. Sie beruht auf der Abstimmung von 273 Musikern, Kritikern und Plattenfirmen.

Bei der Aufstellung handelt es sich um die Liste des US-Muttermagazines. Im Jahr darauf erschien in der deutschen Ausgabe eine gleich bezeichnete, aber nicht identische Liste; es wurden auch deutschsprachige Künstler berücksichtigt.

Im November 2004 folgte in der US-Ausgabe eine Liste der 500 besten Songs aller Zeiten. 2009 machte das Magazin erneut eine Umfrage und veröffentlichte eine aktualisierte Ausgabe der Liste.[1]

Die US-Liste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Zehn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band, The Beatles
  2. Pet Sounds, The Beach Boys
  3. Revolver, The Beatles
  4. Highway 61 Revisited, Bob Dylan
  5. Rubber Soul, The Beatles
  6. What’s Going On, Marvin Gaye
  7. Exile on Main St., The Rolling Stones
  8. London Calling, The Clash
  9. Blonde on Blonde, Bob Dylan
  10. The Beatles, The Beatles

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Auswahl blieb nicht ohne Widerspruch. Besonders kritisiert wurde

  • sie sei zu sehr auf die 1960er und 1970er Jahre fokussiert;
  • Rock werde zu sehr bevorzugt, Jazz und Hip-Hop seien benachteiligt und bestimmte Rock-Genres wie Progressive Rock und Metal so gut wie nicht vertreten;
  • obwohl sechs der ersten zehn Alben aus Großbritannien stammten (vier von den Beatles, eines von den Rolling Stones und eines von The Clash), seien die US-amerikanischen Produktionen übergewichtet;
  • es seien fast ausnahmslos englischsprachige Alben gelistet;
  • nachträgliche Greatest-Hits- und Best-of-Kompilationen hätten auf so einer Liste eigentlich gar nichts verloren;
  • teilweise widersprechen die Platzierungen in der Liste früheren Rezensionen von Alben durch dasselbe Magazin, wie zum Beispiel Nevermind von Nirvana, das in der US-Liste Platz 17 für sich beansprucht, in der ursprünglichen Wertung jedoch nur drei von fünf Sternen erhalten hat.[2]

Trotzdem wurde die Liste einflussreich und sie ist es geblieben. Medien, Fans und Händler weisen immer wieder auf die Platzierung eines bestimmten Albums auf dieser Liste hin. Letztendlich gestanden aber auch einige US-amerikanische Experten zu, die zunächst Kritiker dieser Liste waren, sie gebe einen zufriedenstellenden Überblick zu einflussreicher und guter Musik.

Die am häufigsten vertretenen Interpreten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verteilung nach Epoche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1950er Jahre und davor – 29 Alben (5,8 %)
  • 1960er Jahre – 126 (25,2 %)
  • 1970er Jahre – 183 (36,6 %)
  • 1980er Jahre – 088 (17,6 %)
  • 1990er Jahre – 061 (12,2 %)
  • 2000er Jahre – 013 (02,6 %)

Die Liste des deutschen Rolling Stone[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Zehn

  1. Blonde on Blonde, Bob Dylan
  2. Revolver, The Beatles
  3. Exile on Main St., The Rolling Stones
  4. The Velvet Underground & Nico, The Velvet Underground
  5. The Beatles, The Beatles
  6. Never Mind the Bollocks, Here’s the Sex Pistols, The Sex Pistols
  7. Nevermind, Nirvana
  8. Pet Sounds, The Beach Boys
  9. Born to Run, Bruce Springsteen
  10. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band, The Beatles

Listen international[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rolling Stone Brazil’s Os 100 maiores discos da música brasileira
  • Rolling Stone Argentina’s, 100 mejores discos del rock nacional[3]
  • Rolling Stone Indonesia’s 150 Album Indonesia Terbaik
  • Rolling Stone Japan’s 100 Greatest Japanese Rock Albums

2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rolling Stone Chile’s Los 50 mejores discos chilenos

2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rolling Stone France’s 100 disques essentiels du rock français[4]
  • Rolling Stone Spain’s Los 50 mejores discos del rock español[5]
  • Rolling Stone Germany’s Die 50 besten deutschen Alben[6]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Levy, Joe (Hrsg.): Rolling Stone. Die 500 besten Alben aller Zeiten. (Originalausgabe: Rolling Stone. The 500 Greatest Albums of all Time. Wenner Media 2005). Übersetzung: Karin Hofmann. Wiesbaden: White Star Verlag, 2011

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 500 Greatest Albums of All Time: Intro. Rolling Stone, abgerufen am 5. März 2014 (englisch).
  2. Rezension zu Nevermind von Nirvana
  3. http://www.rollingstone.com.ar/899791
  4. Rolling Stone; 18. Februar 2010; ISSN 1764-1071
  5. Archivlink (Memento vom 26. Februar 2012 im Internet Archive)
  6. http://www.rollingstone.de/die-50-besten-deutschen-alben-aller-zeiten-358373/