Agathe Taffertshofer

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Agathe Taffertshofer (* 15. Juli 1956 in München[1][2]) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Agathe Taffertshofer studierte Theaterwissenschaften und Anglistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.[3] In München erhielt sie auch Schauspielunterricht bei David Esrig.

Von 1977 bis 1984 war Taffertshofer am Experimentellen Autorentheater proT in München unter Alexeij Sagerer als Schauspielerin tätig,[4] unter anderem als Wirtstochter in dem Stück „Gschaegn is gschaegn“[5], von seinem Autor Sagerer als „Mund-Art-Comic“ bezeichnet. Von 1985 bis 1986 arbeitete sie am Freien Theater München und von 1989 bis 1992 an der Commedia dell’Arte Athanor. Von 1993 bis 1998 war sie Ensemblemitglied am Münchner Volkstheater.[6] 1996 spielte sie am Münchner Volkstheater das Stubenmädchen in Arthur Schnitzlers Reigen unter der Regie von Ruth Drexel, die Taffertshofer 1997 auch als Gertrud für ihre Inszenierung der Tragödie Hamlet von William Shakespeare bei den Tiroler Volksschauspielen verpflichtete. Von 1999 bis 2004 war Agathe Taffertshofer am Tiroler Landestheater Innsbruck engagiert. Hier sah man sie in weiteren Shakespeare-Stücken, als Regan in König Lear und Katharina in Der Widerspenstigen Zähmung sowie als Mascha in Per Olov Enquists Tschechows Drei Schwestern. 2008 spielte Taffertshofer bei den Stockerauer Festspielen in dem Musical La Cage aux Folles.[7]

Seit Ende der 1980er Jahre arbeitet Agathe Taffertshofer auch umfangreich für Film und Fernsehen. So konnte man sie gastweise in Serien wie Café Meineid, Der Bulle von Tölz, Die Verbrechen des Professor Capellari oder den Die Rosenheim-Cops sehen. Bekannte Filme, bei denen sie mitwirkte, sind Winterschläfer von Tom Tykwer, Vera Brühne, Sau Nummer vier oder Die Tote im Moorwald.

Agathe Taffertshofer hat eine Dozentur an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.[8] Sie lebt mit ihrem Mann, dem Schauspieler und Autor Hannes Benedetto Pircher,[9] in der österreichischen Hauptstadt.[7]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. CASTFORWARD. In: castforward.de. Abgerufen am 25. August 2017.
  2. Agathe Taffertshofer. Geburtsurkunde des Standesamts München III. Nr. 2554/L956
  3. Siehe ihr Profil auf der Seite der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, online@1@2Vorlage:Toter Link/www.muk.ac.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. .
  4. Miriam Drewes: Theater als Ort der Utopie: Zur Ästhetik von Ereignis und Präsenz. transcript, Bielefeld 2010, S. 366, wo Taffertshofer als ein Mitglied der „Kerntruppe“ des proT bezeichnet wird.
  5. Siehe Gschaegn is gschaegn. Mund-Art-Comics von Alexeij Sagerer auf der Seite des proT, online
  6. Siehe ihr Profil auf der Seite der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, online@1@2Vorlage:Toter Link/www.muk.ac.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. .
  7. a b Agathe Taffertshofer bei filmmakers.de
  8. Website konsical.com, abgerufen am 28. Januar 2016
  9. Vita bei hannesbenedetto.at, abgerufen am 27. Februar 2017