Aladin El-Mafaalani

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Aladin El-Mafaalani und Annette Treibel während des Soziologie-Kongresses 2016 in Bamberg

Aladin El-Mafaalani (* 1978 in Datteln) ist ein deutscher Soziologe und Politikwissenschaftler.

El-Mafaalani studierte Wirtschaftswissenschaft, Politikwissenschaft und Erziehungswissenschaft sowie Arbeitswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Dort wurde er auch im Hauptfach Soziologie promoviert. Von 2007 bis 2013 war er Lehrer im Schuldienst sowie Dozent und Wissenschaftler an mehreren Hochschulen, u. a. an der Fachhochschule Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum und der Hochschule Osnabrück. Seit 2013 lehrt er als Professor für Politikwissenschaft und Politische Soziologie an der Fachhochschule Münster und Gründungs- und Vorstandsmitglied des Instituts für Gesellschaft und Digitales (GUD).[1]

Er ist Mitglied im Rat für Migration, im Netzwerk Flüchtlingsforschung, im Vorstand der Sektion "Bildung und Erziehung" sowie im Konzil der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. El-Mafaalanis Arbeiten im Bereich der Bildungs-, Migrations- und Stadtforschung wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien, dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung, dem Dissertationspreis des Kulturwissenschaftlichen Instituts in Essen sowie dem Lissabon-Preis.

El-Mafaalani tritt häufig bei Großveranstaltungen auf, z. B. von Arsch hu, Zäng usseinander,[2] Birlikte[3] oder dem Haldern Pop Festival. Regelmäßig hat er sich öffentlich zu gesellschaftlichen und politischen Themen geäußert, u. a. zu Bildungspolitik,[4] Einwanderung,[5] Flüchtlingspolitik,[6][7] Radikalisierung[8] und Diskriminierung[9]. Seine Thesen werden auch in Nordamerika öffentlich diskutiert.[10][11]

Seit 2018 ist Aladin El-Mafaalani Abteilungsleiter im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Düsseldorf und koordiniert die Integrationspolitik in Nordrhein-Westfalen.[12][13]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aladin El-Mafaalani – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressemitteilung der FH Münster. 1. April 2013, abgerufen am 13. April 2018.
  2. Love Music: Köln gamescom festival 2017/ARSCH HUH – Aladin El-Mafaalani. 28. August 2017, abgerufen am 14. April 2018.
  3. Aladin El-Mafaalani bei Birlikte Köln 09.06.2014. 11. Juni 2014, abgerufen am 14. April 2018.
  4. Johanna Bruckner: "Manche kappen ihre Wurzeln komplett". In: sueddeutsche.de. 2014, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 14. April 2018]).
  5. Aladin El-Mafaalani: Integration: Das Einwanderungsland wird erwachsen. In: Die Zeit. 25. Dezember 2013, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 13. April 2018]).
  6. Benjamin Knaack: Unterbringung von Flüchtlingen: "Integration klappt am besten in Großstädten". In: Spiegel Online. 5. September 2015 (spiegel.de [abgerufen am 14. April 2018]).
  7. Aladin El-Mafaalani, Mark Terkessidis: Genug gefrickelt. In: sueddeutsche.de. 2015, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 14. April 2018]).
  8. Jannis Brühl: Burka ist der neue Punk. In: sueddeutsche.de. 2015, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 14. April 2018]).
  9. Parvin Sadigh: Diskriminierung: Wer sich benachteiligt fühlt, will dazugehören. In: Die Zeit. 14. August 2013, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 13. April 2018]).
  10. John Vinocur: Resolving Europe's Other Existential Problem. In: The New York Times. 17. Oktober 2011, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 14. April 2018]).
  11. ​Fighting at the table: Conflict as successful integration | CBC Radio. In: CBC. (cbc.ca [abgerufen am 14. April 2018]).
  12. Christopher Onkelbach: Integrationsexperte wechselt in die Landesregierung. (nrz.de [abgerufen am 13. April 2018]).
  13. Kristian Frigelj: „Seehofers Aussage ist ein Riesenfortschritt“. In: DIE WELT. 31. März 2018 (welt.de [abgerufen am 14. April 2018]).