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Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide

Beschreibung regionale Tageszeitung
Verlag C. Beckers Buchdruckerei GmbH & Co. KG
Erstausgabe 1849
Erscheinungsweise täglich von Montag bis Sonnabend
Verkaufte Auflage 12.084 Exemplare
(IVW 3/2025, Mo–Sa)
Chefredakteur Lars Becker
Herausgeber Dirk Ippen
Geschäftsführer Daniel Schöningh, Heike Köhn
Weblink az-online.de

Die Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide ist eine 1849 gegründete deutsche Tageszeitung. Sie erscheint in Uelzen (Niedersachsen) in der C. Beckers Buchdruckerei GmbH & Co. KG. Herausgeber ist Dirk Ippen, den Verlag leitet Heike Köhn. Die Allgemeine Zeitung gehört zur Ippen-Verlagsgruppe. Die verkaufte Auflage beträgt 12.084 Exemplare, ein Minus von 43,8 Prozent seit 1998.[1]

Die Erstausgabe der Zeitung erschien 1849. Seit 1952 kooperiert der Verlag mit weiteren niedersächsischen Zeitungen, darunter die Landeszeitung für die Lüneburger Heide mit Sitz in Lüneburg. Die in Lüneburg ansässige Redaktionsgemeinschaft liefert den beteiligten Blättern die Mantelseiten. Die Verlage bildeten zudem einen Anzeigenverbund.[2]

Die Allgemeine Zeitung blieb im Besitz der Familie C. Becker aus Uelzen bis zum Verkauf an den Verleger und Unternehmer Dirk Ippen im Jahr 1978. Ippen hält einen Mehrheitsanteil von 70 Prozent an dem Verlag.[3] 1999 waren im Verlag mit eigenem Druckzentrum in Uelzen 220 Arbeitnehmer fest beschäftigt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands expandierte der Verlag nach Sachsen-Anhalt und gründete dort 1990 die Altmark Zeitung. Seit dem 1. Januar 2013 produziert der Verlag seine Tageszeitungen in einer 1:1-Version zum Printprodukt auch als E-Paper.

Neben der Allgemeinen Zeitung der Lüneburger Heide gibt der Verlag den Uelzener Anzeiger, die Altmark Zeitung, die Altmark-Woche und das Isenhagener Kreisblatt sowie den Wochenanzeiger heraus.

Die Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide hat in den vergangenen Jahren erheblich an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist in den vergangenen 10 Jahren um durchschnittlich 3,8 % pro Jahr gesunken. Im vergangenen Jahr hat sie um 8,1 % abgenommen.[4] Sie beträgt gegenwärtig 12.084 Exemplare.[5] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 78,1 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[6]
1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
21.487 21.421 21.171 20.862 20.392 19.877 19.357 18.973 18.577 18.212 18.008 17.559 17.244 16.693 16.421 16.445 16.067 15.570 15.323 14.685 14.178 13.600 13.216 13.181 12.457 11.833 10.878

Einzelnachweise

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  1. laut IVW (Details auf ivw.de)
  2. Mitteilung des BDZV vom 13. Januar 2003 (Memento vom 23. August 2009 im Internet Archive)
  3. KEK-Mediendatenbank: C. Beckers Buchdruckerei GmbH & Co. KG (Memento vom 30. Juli 2013 im Internet Archive), abgerufen am 15. Februar 2010
  4. laut IVW (online)
  5. laut IVW, drittes Quartal 2025, Mo–Sa
  6. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.de)