Oberhessische Presse

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Oberhessische Presse
Oberhessische presse.svg
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag Hitzeroth Druck + Medien GmbH & Co. KG
Erstausgabe 1. Juli 1951
Erscheinungsweise täglich außer sonntags
Verkaufte Auflage
(IVW 2/2015, Mo–Sa)
25.486 Exemplare
Chefredakteur Wolfram Hitzeroth, Christoph Linne
Herausgeber Wolfram Hitzeroth
Weblink www.op-marburg.de

Die Oberhessische Presse (kurz OP) ist eine Regionalzeitung für den Landkreis Marburg-Biedenkopf, die werktäglich verlegt wird. Sie erzielt eine verkaufte Auflage von 25.486 Exemplaren.[1]

Die Zeitung wird von der Hitzeroth Druck + Medien GmbH & Co. KG verlegt. Sie behauptet mit ihrer Kernausgabe gegen die Konkurrenz des Hinterländer Anzeigers (früher: Marburger Neue Zeitung) etwa 90 Prozent des Marktes und ist außerdem der Marktführer im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Es erscheinen die zwei Teilausgaben Marburg & Ostkreis und Hinterland. Neben der Print-Ausgabe erscheint seit 2007 auch eine Online-Ausgabe der Zeitung (E-Zeitung).

Geschichte[Bearbeiten]

Die Oberhessische Presse entstand 1951 aus dem Zusammenschluss der Oberhessischen Zeitung und der Marburger Presse. 2002 wurde die Mehrheitsbeteiligung von 51 Prozent von der Familie Hitzeroth an den externen Investor, die Verlagsgesellschaft Madsack verkauft, an dem auch die SPD Anteile besitzt. Wolfram Hitzeroth hielt weiter 49 Prozent am Unternehmen.[2] Am 1. Januar 2015 hat Dr. Wolfram Hitzeroth die 51 Prozent von Madsack zurückgekauft. 6 Prozent der Anteile hatte er vorher an seine Ehefrau Dr. Luise Hitzeroth übertragen. Sie sind seither die beiden alleinigen Inhaber der Hitzeroth Druck + Medien GmbH & Co. KG und der „Oberhessischen Presse“.[3] Deutschlandweite Aufmerksamkeit bekam die Zeitung 2013 im Rahmen des NSU-Prozesses, als sie den ihr zugelosten Presseplatz der FAZ überließ.[4]

Mitarbeiter[Bearbeiten]

Momentan beschäftigt der Verlag zirka 120 Mitarbeiter. Wegen der Übernahme durch die Madsack-Verlagsgesellschaft hat sich die Mitarbeiterzahl in den letzten Jahren stark verändert. Zuvor gehörten dem Verlag bis zu 600 Mitarbeiter an. In dieser Zeit gehörten die 400 Zeitungszusteller noch zum Verlag und wurden von ihm entlohnt. Heute arbeiten sie für die ZVG mbH (Zeitungs-Vertriebs-Gesellschaft).

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. laut IVW, zweites Quartal 2015, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  2. Selbstdarstellung im Internetauftritt der Oberhessischen Presse, abgerufen am 19. Oktober 2010
  3. Bekanntmachung der Transaktion im Internetauftritt der Oberhessischen Presse
  4. NSU-Prozess Freier Journalist erhält weiteren Presseplatz. F.A.Z. 2. Mai 2013. Abgerufen am 2. Mai 2013.