Oberhessische Presse

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Oberhessische Presse
Oberhessische presse.svg
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag Hitzeroth Druck + Medien GmbH & Co. KG
Erstausgabe 1. Juli 1951
Erscheinungsweise täglich außer sonntags
Verkaufte Auflage
(IVW 1/2016, Mo–Sa)
25.591 Exemplare
Chefredakteur Wolfram Hitzeroth, Christoph Linne
Herausgeber Wolfram Hitzeroth
Weblink www.op-marburg.de
Erstausgabe des Oberhessischen Anzeigers vom 1. Mai 1866

Die Oberhessische Presse (kurz OP) ist eine Regionalzeitung für den Landkreis Marburg-Biedenkopf, die werktäglich verlegt wird.

Die Zeitung wird von der Hitzeroth Druck + Medien GmbH & Co. KG verlegt. Sie behauptet mit ihrer Kernausgabe gegen die Konkurrenz des Hinterländer Anzeigers (früher: Marburger Neue Zeitung) etwa 90 Prozent des Marktes und ist außerdem der Marktführer im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Es erscheinen die zwei Teilausgaben Marburg & Ostkreis und Hinterland. Neben der Print-Ausgabe erscheint seit 2007 auch eine Online-Ausgabe der Zeitung (E-Zeitung). Die verkaufte Auflage beträgt 25.591 Exemplare, ein Minus von 19,9 Prozent seit 1998.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Oberhessische Presse entstand 1951 aus dem Zusammenschluss der Oberhessischen Zeitung und der Marburger Presse. 2002 wurde die Mehrheitsbeteiligung von 51 Prozent von der Familie Hitzeroth an den externen Investor, die Verlagsgesellschaft Madsack verkauft, an dem auch die SPD Anteile besitzt. Wolfram Hitzeroth hielt weiter 49 Prozent am Unternehmen.[2] Am 1. Januar 2015 hat Dr. Wolfram Hitzeroth die 51 Prozent von Madsack zurückgekauft. 6 Prozent der Anteile hatte er vorher an seine Ehefrau Dr. Luise Hitzeroth übertragen. Sie sind seither die beiden alleinigen Inhaber der Hitzeroth Druck + Medien GmbH & Co. KG und der „Oberhessischen Presse“.[3] Deutschlandweite Aufmerksamkeit bekam die Zeitung 2013 im Rahmen des NSU-Prozesses, als sie den ihr zugelosten Presseplatz der FAZ überließ.[4]

Mitarbeiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Momentan beschäftigt der Verlag zirka 120 Mitarbeiter. Wegen der Übernahme durch die Madsack-Verlagsgesellschaft hat sich die Mitarbeiterzahl in den letzten Jahren stark verändert. Zuvor gehörten dem Verlag bis zu 600 Mitarbeiter an. In dieser Zeit gehörten die 400 Zeitungszusteller noch zum Verlag und wurden von ihm entlohnt. Heute arbeiten sie für die ZVG mbH (Zeitungs-Vertriebs-Gesellschaft).

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Oberhessische Presse hat wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 19,9 Prozent gesunken.[5] Sie beträgt gegenwärtig 25.591 Exemplare.[6] Das entspricht einem Rückgang von 6362 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 93,2 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[7]


Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  2. Selbstdarstellung im Internetauftritt der Oberhessischen Presse, abgerufen am 19. Oktober 2010
  3. Bekanntmachung der Transaktion im Internetauftritt der Oberhessischen Presse
  4. NSU-Prozess Freier Journalist erhält weiteren Presseplatz. F.A.Z. 2. Mai 2013. Abgerufen am 2. Mai 2013.
  5. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  6. laut IVW, erstes Quartal 2016, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  7. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)