Alt Temmen

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Alt Temmen
Koordinaten: 53° 5′ 47″ N, 13° 45′ 20″ O
Höhe: 73 m ü. NHN
Eingemeindung: 1928
Eingemeindet nach: Temmen
Postleitzahl: 17268
Vorwahl: 039881
Alt Temmen (Brandenburg)
Alt Temmen

Lage von Alt Temmen in Brandenburg

Alt Temmen (bis 1775 Temmen) ist ein bewohnter Gemeindeteil der Gemeinde Temmen-Ringenwalde im Landkreis Uckermark in Brandenburg.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alt Temmen liegt im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, etwa 19 Kilometer westlich von Angermünde und 17 Kilometer westlich von Templin. Umliegende Ortschaften sind die zur Gemeinde Gerswalde gehörenden Ortsteile Böckenberg im Norden und Klein Fredenwalde und Willmine im Nordosten, Hessenhagen im Osten, Neu Temmen im Südosten sowie die zur Gemeinde Milmersdorf gehörenden Ortsteile Hohenwalde im Süden, Götschendorf im Westen und Groß Kölpin im Nordwesten.

Alt Temmen liegt im Naturschutzgebiet Arnimswalde. Der Ort ist von mehreren Seen umgeben, unter anderem vom Sabinensee, Düstersee, Großen Krinertsee und vom Klaren See.

Durch Temmen verläuft die Landesstraße 241 von Templin nach Flieth-Stegelitz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alt Temmen wurde erstmals im Jahr 1375 als „Tempne“ urkundlich erwähnt. Der Ortsname stammt aus einer slawischen Sprache und bedeutet „dunkler See“. Benannt ist der Ort nach seiner Lage am Düstersee. 1384 wurde der Ort erstmals als „Temmen“ bezeichnet. Der Namenszusatz „Alt“ wurde 1775 hinzugefügt und dient der Unterscheidung zum damals neu gegründeten Neu Temmen.[1]

Alt Temmen lag seit jeher im Königreich Preußen, zwischen 1818 und 1945 war der Ort dort Teil des Regierungsbezirkes Potsdam. 1928 wurden Alt Temmen und Neu Temmen zu der Gemeinde Temmen zusammengeschlossen. Am 25. Juli 1952 wurde Temmen dem neu gebildeten Kreis Templin im Bezirk Neubrandenburg zugeordnet. Nach der Wende lag die Gemeinde zunächst im Landkreis Templin und wurde mit der brandenburgischen Kreisreform vom 6. Dezember 1993 dem Landkreis Uckermark zugeordnet. 1992 schloss sich die Gemeinde dem Amt Gerswalde an. Am 31. Dezember 2001 wurde Temmen mit der Gemeinde Ringenwalde zu der neuen Gemeinde Temmen-Ringenwalde zusammen gelegt.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin: Alter - Herkunft - Bedeutung. be.bra Wissenschaft, 2005, S. 167 f.
  2. Alt Temmen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis. Abgerufen am 8. Dezember 2017.