Autobahndreieck Kreuz Oranienburg

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Vorlage:Infobox Autobahnkreuz/Wartung/DE-A
Autobahndreieck
Kreuz Oranienburg
A10 A111 B96 E26 E55 E251
Karte
Übersichtskarte Autobahndreieck Kreuz Oranienburg
Lage
Land: Deutschland
Bundesland: Brandenburg
Koordinaten: 52° 42′ 19″ N, 13° 11′ 41″ OKoordinaten: 52° 42′ 19″ N, 13° 11′ 41″ O
Höhe: 15 m ü. NN
Basisdaten
Bauart: Kleeblatt mit Tangentenlösungen
Brücken: 3 (Autobahn) / 4 (Sonstige)
Baujahr: 1982

Das Kreuz Oranienburg (auch Autobahndreieck Oranienburg; Abkürzung: AD Oranienburg; Kurzform: Dreieck Oranienburg) ist ein Autobahndreieck in Brandenburg in der Metropolregion Berlin. Es verbindet die Bundesautobahn 10 (Berliner Ring) mit der Bundesautobahn 111 (OranienburgDreieck Charlottenburg), die hier beginnt, und der Bundesstraße 96.[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dreieck liegt auf dem Gebiet der Gemeinden Leegebruch und Velten im Landkreis Oberhavel. Die umliegenden Städte und Gemeinden sind Oberkrämer, Oranienburg, Birkenwerder und Hohen Neuendorf. Es befindet sich etwa 25 Kilometer nordwestlich der Berliner Innenstadt, etwa 125 Kilometer südwestlich von Stettin und etwa 115 Kilometer südlich von Neubrandenburg.

Unweit des Dreiecks befindet sich der Naturpark Barnim und die Havel, die von beiden Autobahnen überquert wird.

Das Autobahndreieck Kreuz Oranienburg trägt auf der A 10 die Anschlussstellennummer 31, auf der A 111 die Nummer 1.

Bauform und Ausbauzustand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die A 111 ist in Richtung Berlin vierstreifig ausgebaut. Die A 10 in Richtung Westen vierstreifig, in Richtung Osten fünfstreifig, mit drei Fahrspuren in Richtung Osten, ausgebaut. Die Verbindungsrampen Berlin–Dreieck Havelland und Berlin–Dreieck Pankow sind zweistreifig, die restlichen Rampen sind einstreifig ausgeführt.

Die Haupttrasse führt in einem Schwenk nach Südosten und verbindet die von Westen kommende A 10 mit der nach Süden verlaufenden A 111. Ein Abzweig schwenkt nach Norden um und bindet die B 96 nach Oranienburg an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kreuz wurde als normale linksgeführte Trompete errichtet und 1982 eröffnet.[1] In den 2000er-Jahren[1] baute man dann die B 96 Richtung Norden als Ortsumgehung Oranienburgs. Daher wurde ein Stück östlich des Dreiecks ein neues Kleeblatt errichtet. Die alten Rampen wurden in bzw. aus westlicher Richtung als Tangentenlösung belassen, in Richtung Osten wurden sie durch die Rampen des Kleeblatts ersetzt. Die alte Rampe Süden–Westen weist dank der ehemaligen Rampe Osten–Süden noch heute einen ungewöhnlich engen Bogen auf, der aber langfristig begradigt werden soll.[2]

Verkehrsaufkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Nach Durchschnittliche
tägliche Verkehrsstärke
Anteil
Schwerlastverkehr[3][4][5][6][7][8]
2005 2010 2015 2005 2010 2015
AS Oberkrämer (A 10) AD Kreuz Oranienburg 50.700 51.100 55.300 14,1 % 13,6 % 14,2 %
AD Kreuz Oranienburg AS Birkenwerder (A 10) 42.500 42.500 48.900 12,1 % 12,3 % 12,8 %
AD Kreuz Oranienburg AS Hennigsdorf (A 111) 43.300 45.400 47.100 07,7 % 09,6 % 08,4 %
AD Kreuz Oranienburg OHV Oranienburg (B 96) keine Daten 22.800 24.300 keine Daten 09,5 % 07,9 %

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c AD Kreuz Oranienburg. (Nicht mehr online verfügbar.) Autobahnkreuze & Autobahndreiecke in Deutschland, 2011, archiviert vom Original am 12. November 2013; abgerufen am 22. Dezember 2012. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.autobahnkreuze-online.de
  2. OpenStreetMap
  3. Manuelle Straßenverkehrszählung 2005. (PDF; 396 KB) Ergebnisse auf Bundesautobahnen. Bundesanstalt für Straßenwesen, 2. April 2007, abgerufen am 15. Januar 2019.
  4. Manuelle Straßenverkehrszählung 2005. (PDF; 1,2 MB) Ergebnisse auf Bundesstraßen (freie Strecken). Bundesanstalt für Straßenwesen, 2. April 2007, abgerufen am 15. Januar 2019.
  5. Manuelle Straßenverkehrszählung 2010. (PDF; 337 KB) Ergebnisse auf Bundesautobahnen. Bundesanstalt für Straßenwesen, 11. November 2011, abgerufen am 15. Januar 2019.
  6. Manuelle Straßenverkehrszählung 2010. (PDF; 936 KB) Ergebnisse auf Bundesstraßen. Bundesanstalt für Straßenwesen, 22. Dezember 2011, abgerufen am 15. Januar 2019.
  7. Manuelle Straßenverkehrszählung 2015. (PDF; 302 KB) Ergebnisse auf Bundesautobahnen. Bundesanstalt für Straßenwesen, 26. Januar 2017, abgerufen am 15. Januar 2019.
  8. Manuelle Straßenverkehrszählung 2015. (PDF; 810 KB) Ergebnisse auf Bundesstraßen. Bundesanstalt für Straßenwesen, 31. August 2017, abgerufen am 15. Januar 2019.