Dabergotz

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Dabergotz führt kein Wappen
Dabergotz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dabergotz hervorgehoben
Koordinaten: 52° 54′ N, 12° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Amt: Temnitz
Höhe: 43 m ü. NHN
Fläche: 12,66 km2
Einwohner: 611 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner je km2
Postleitzahl: 16818
Vorwahl: 03391
Kfz-Kennzeichen: OPR, KY, NP, WK
Gemeindeschlüssel: 12 0 68 072
Adresse der Amtsverwaltung: Bergstr. 2
16818 Walsleben
Webpräsenz: www.amt-temnitz.de
Bürgermeister: Ulrich Krebs (CDU)
Lage der Gemeinde Dabergotz im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
Wittstock/DosseHeiligengrabeRheinsbergNeuruppinLindow (Mark)VielitzseeHerzberg (Mark)RüthnickFehrbellinKyritzBreddinStüdenitz-SchönermarkZernitz-LohmNeustadt (Dosse)Sieversdorf-HohenofenDreetzWalslebenDabergotzStorbeck-FrankendorfTemnitzquellTemnitztalMärkisch LindenWusterhausen/DosseSachsen-AnhaltMecklenburg-VorpommernMecklenburg-VorpommernMecklenburg-VorpommernMecklenburg-VorpommernKarte
Über dieses Bild

Dabergotz ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. Sie gehört dem Amt Temnitz mit Sitz in Walsleben an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa fünf Kilometer westlich der Kreisstadt Neuruppin auf der Ruppiner Platte.

Benachbart sind die Ortschaften Bechlin, Werder, Gottberg, Kerzlin, Lüchfeld und Stöffin.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dabergotz hat keine amtlich ausgewiesenen Ortsteile, bewohnten Gemeindeteile oder Wohnplätze.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1490 gehörte Dabergotz zur im Kern reichsunmittelbaren Herrschaft Ruppin der Grafen von Lindow-Ruppin.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 407
1890 426
1910 416
1925 449
1933 429
1939 438
1946 852
1950 771
Jahr Einwohner
1964 623
1971 663
1981 574
1985 546
1989 534
1990 520
1991 524
1992 515
1993 529
1994 529
Jahr Einwohner
1995 523
1996 525
1997 541
1998 564
1999 581
2000 592
2001 588
2002 622
2003 608
2004 614
Jahr Einwohner
2005 605
2006 616
2007 614
2008 590
2009 596
2010 590
2011 613
2012 599
2013 601
2014 603
Jahr Einwohner
2015 599
2016 611

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[3][4] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Dabergotz besteht aus acht Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[5]

  • Unabhängige Wählergemeinschaft Dabergotz 5 Sitze
  • CDU 3 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998–2008: Günther Woith (CDU)[6]
  • seit 2008: Ulrich Krebs (CDU)

Krebs wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 ohne Gegenkandidat mit 72,7 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren[7] gewählt.[8]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche von Dabergotz

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt an der Bundesstraße 167 zwischen Neustadt (Dosse) und Neuruppin und unmittelbar westlich der Anschlussstelle Neuruppin der Bundesautobahn 24 (Hamburg–Berlin).

Private Motorisierung 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Nichtgewerblich zugelassene PKW (zum 1.1.)[9] 339 341 348 352 357 357 348 347

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der TuS Dabergotz 1929 e. V. wurde 1993 gegründet und hat etwa 70 Mitglieder. Er hält jährlich ein Sport- und Dorffest ab und engagiert sich unter anderem im Kinder- und Jugendfußball.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dabergotz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2016 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Dabergotz
  3. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Ostprignitz-Ruppin. S. 14–17
  4. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  5. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  6. Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Ostprignitz-Ruppin
  7. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  8. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014
  9. Kraftfahrt-Bundesamt Statistik Fz3