Baden-Württemberg-Klasse

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Baden-Württemberg-Klasse
Fregatte F222 Baden-Württemberg in Wilhelmshaven
Fregatte F222 Baden-Württemberg in Wilhelmshaven
Schiffsdaten
Land DeutschlandDeutschland (Seekriegsflagge) Deutschland
Schiffsart Fregatte
Bauwerft ThyssenKrupp Marine Systems, Lürssen
Bauzeitraum Seit 2011
Gebaute Einheiten 4 im Zulauf
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
149,5 m (Lüa)
Breite 18,8 m
Tiefgang max. 5,0 m
Verdrängung 7200 t
 
Besatzung 120 Stammpersonal und 70 eingeschifftes Personal
Maschinenanlage
Maschine CODLAG-Antrieb
1 Gasturbine LM2500 von General Electric (20 MW)
4 Dieselmotoren (Gensets) 20V 4000 M53B von MTU Friedrichshafen GmbH (12.060 kW)
2 Elektromotoren
Maschinen-
leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat
31.600 kW (42.964 PS)
Höchst-
geschwindigkeit
28 kn (52 km/h)
Propeller 2
Bewaffnung

Die Baden-Württemberg-Klasse, marineintern auch Fregatte 125 oder kurz F125 genannt, ist eine noch im Zulauf befindliche, neue Fregatten-Klasse der Deutschen Marine. Die vier Überwasserkampfschiffe werden die ehemals acht Schiffe der Bremen-Klasse (F122) ersetzen. Außerdem stellt die Baden-Württemberg-Klasse mit einem neuen Konzept erweiterte Fähigkeiten zur Verfügung. So wird sie wesentlich länger im Einsatzgebiet bleiben können sowie mit einem größeren Geschütz und den eingeschifften Spezialkräften auch Unterstützung für landseitige Kampf- oder Stabilisierungseinsätze ermöglichen.

Beschaffung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Entwicklung und zum Bau der Fregatten haben sich die Werften ThyssenKrupp Marine Systems und Lürssen zur Arbeitsgemeinschaft Fregatte 125 (ARGE F125) zusammengeschlossen. Am 28. Juli 2005 wurde von ARGE F125 dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) das Bauangebot für vier Fregatten übergeben.[1] Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages genehmigte am 20. Juni 2007 trotz Kritik durch den Bundesrechnungshof den Bau von vier Schiffen im Umfang von 2,6 Milliarden Euro.[2] Am 26. Juni 2007 unterzeichneten das BWB und die ARGE F125 den Bauvertrag für vier Fregatten der Klasse F125. Baubeginn für das Typschiff war am 9. Mai 2011 und am 2. November wurde es auf Kiel gelegt.[3] Lürssen ist mit 20 Prozent beteiligt und zeichnet für den Bau der Bugsektionen verantwortlich, Blohm + Voss für die übrigen Sektionen, die Endmontage und -ausrüstung sowie die Durchführung der Seeversuche.

Am 12. Dezember 2013 wurde die 750 Millionen Euro teure Fregatte Baden-Württemberg [4], das erste Schiff der Baureihe, im Hamburger Hafen getauft. Taufpatin war Gerlinde Kretschmann, die Ehefrau Winfried Kretschmanns, des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg. Die Indienststellung des Schiffes ist für 2017 vorgesehen.[5] Am 16. April 2015 wurde die Nordrhein-Westfalen von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft getauft; die Übergabe dieses Schiffes ist für 2018 geplant.[6] Das dritte Schiff wurde am 4. März 2016 in Hamburg von der Gattin des Ministerpräsidenten Reiner Haseloff, Gabriele Haseloff, auf den Namen Sachsen-Anhalt getauft.[7] Ursprünglich sollten die Fregatten ab 2014 in Dienst gestellt werden, dieser Termin musste aber mehrfach verschoben werden. Am 7. April 2016 kam die Baden-Württemberg das erste Mal im Rahmen der Werfterprobung in Fahrt.[8]

Auslegung und Anforderungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fregatte F222 Baden-Württemberg in der Werft Blohm + Voss in Hamburg im Juli 2014

Zu den Hauptaufgaben der F125 zählen die Seeraumüberwachung in Stabilisierungsoperationen und die Unterstützung des Einsatzes von Spezialkräften von See her, sowie der Beschuss von Landzielen (taktische Feuerunterstützung). Zum Aufgabenspektrum gehören somit Einsätze in der Bündnisverteidigung und Krisenprävention sowie humanitäre Rettungsmissionen, Terrorismusbekämpfung und die Abwehr asymmetrischer Bedrohungen wie unter anderem Piraten.[9]

Wesentliche Anforderung ist die Intensivnutzbarkeit. Das bedeutet lange Wartungsintervalle, um bis zu zwei Jahre andauernde Operationen mit einer durchschnittlichen Einsatzdauer von 5000 Seebetriebsstunden pro Jahr durchführen zu können, ohne den Heimathafen anzulaufen. Dies entspricht nahezu einer Verdopplung der Einsatzzeit und Vervierfachung der Wartungsintervalle gegenüber den Forderungen an bisherige Fregattenklassen. Außerdem soll ein Intervall von 60 Monaten für die Hauptinstandsetzungen erreicht werden. Die Fregatten sollen überdies unter extremen Klimabedingungen operieren können.[1] Aufgrund erweiterter Anforderungen der Bundeswehr in Bezug auf Festig- und Steifigkeit sowie mehr Raum zur Unterbringung der Bordhubschrauber verschiebt sich der Zulauf gemäß dem Änderungsvertrag von 2009 in die Jahre 2016 bis 2018.

Im Vergleich zu den bisherigen Fregatten der Deutschen Marine soll die Besatzungsstärke drastisch reduziert werden. So werden nur 120 statt bisher 200 bis 250 Besatzungsmitglieder dauerhaft an Bord sein. Da die erhöhte Verweildauer im Einsatzgebiet von einer Besatzung alleine nicht zu tragen ist, wird es faktisch eine zweite Besatzung geben.[10] Es ist geplant, acht Besatzungen durch Ausbildungsabschnitte und Einsatzzeiträume durchrotieren zu lassen, so dass im Rhythmus von vier Monaten die Besatzung im Einsatzgebiet gewechselt wird. Der Crewwechsel erfolgt nahtlos vor Ort. Die angestrebte Verminderung der Besatzungsstärke erfordert eine umfangreichere Automatisierung und eine technische Auslegung der Anlagen, die Betrieb und Wartung mit wenig Personal gewährleistet. Diese höchst anspruchsvolle Anforderung an die Technik, bedingt durch den hohen Grad an Automatisierung und der langen Standzeit im Einsatzgebiet setzt voraus, dass die Besatzung neben ihren regulären Einsatzaufgaben einen erhöhten Anteil an den geplanten Maßnahmen der Materialerhaltung im Einsatzgebiet selbst übernehmen muss.[11] Daneben sind Unterbringungskapazitäten für bis zu 50 Personen von Spezial- oder spezialisierten Kräften inklusive Ausrüstung (unter anderem 10-m-Einsatzboot mit 40 kn) vorgesehen, die bei bisherigen Schiffstypen der Deutschen Marine fehlen.

Technik und Systeme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sensoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Baden-Württemberg im Bau bei Blohm & Voss in Hamburg

Bewaffnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den Hauptwaffensystemen verfügt die Fregatte aufgrund ihrer speziellen Auslegung auf asymmetrische Bedrohungen über eine Vielzahl an Rohrwaffen kleinen Kalibers. So sind zwei Revolverkanonen MLG 27 (27 mm-Marineleichtgeschütz) der Firma Rheinmetall mittschiffs, sowie fünf 12,7 mm-RCHMG „HITROLE NT“ (Remote Controlled Heavy Machine Gun) von Leonardo S.p.A. (ehemals Oto Melara), welche über die Reling hinaus, der Bordwand entlang hinuntergeklappt werden können (steuer- und backbordseitig an Deck, sowie auf dem Hangar) verbaut. Zum Schutz der Besatzung werden diese Systeme von der Operationszentrale aus fernbedient. Zum passiven Schutz vor Flugkörpern verfügt das Schiff über vier Täuschkörperwurfanlagen MASS (Multi Ammunition Softkill System). Darüber hinaus können körpergesteuerte 12,7 mm Maschinengewehre montiert werden.

Geschützturm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: 127/64 Lightweight

Das 127-mm-Geschütz von Leonardo S.p.A. (vormals Oto Melara) befindet sich auf dem Vorderdeck vor dem RAM-Werfer. Es hat eine Rohrlänge von 8128 Millimetern und ein Gewicht von 33 Tonnen. Das Geschütz ist eine Weiterentwicklung des 127/54 Compact und zeichnet sich im Vergleich zu seinem Vorgängermodell durch ein reduziertes Gewicht und durch eine deutlich verringerte Radarsignatur aus. Im Unterdeck befinden sich vier Trommelmagazine, die je 14 Schuss enthalten, eine Ladeautomatik ermöglicht es, gerade nicht genutzte Magazine noch während des Feuerns nachzuladen, die Feuerrate beträgt 32 Schuss pro Minute.[14] Neben dem Verschuss herkömmlicher Granaten ist auch die Nutzung von Vulcano Munition vorgesehen, wodurch die Kampfentfernung von 30 km auf über 100 km erhöht werden kann. Mit dem Geschütz lassen sich so neben dem Beschuss von Seezielen und Flugobjekten in der Sekundärrolle auch Landziele bekämpfen.[15]

Seezielflugkörper[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: AGM-84 Harpoon

Als Seezielflugkörper sind zwei Viererstarter für RGM-84 Harpoon eingerüstet, welche sich zwischen den Aufbauten der TRS-4D Radaranlage befinden. Die Harpoon wird von einem Teledyne-Turbojet Modell J402-CA-400 mit einem Schub von 3,0 kN angetrieben und mit einem Booster gestartet, der über 2,9 Sekunden einen zusätzlichen Schub von 53 kN liefert. Der Flugkörper verfügt über einen WDU-18/B-Gefechtskopf mit 221 Kilogramm Hochexplosivsprengstoff. Die Navigation zum Ziel erfolgt mit einem inertialen Navigationssystem, während die Harpoon in der Anflugphase rund 15 Meter über dem Wasser zum Ziel navigiert. Dabei kann ein Knick in die Flugbahn eingebaut werden, um das Zielgebiet aus einer bestimmten Richtung anzufliegen. Sobald sich die Rakete in einer vorbestimmten Distanz zum vermuteten Ziel befindet, schaltet sie ihr bordeigenes Ku-Band-Radar ein, um das Ziel zu finden. Alternativ kann das Radar sofort nach dem Start oder intermittierend aktiviert werden. Sobald das Ziel erfasst ist, nähert sich die Lenkwaffe diesem in einer Flughöhe von 2 bis 5 Metern bis zum Einschlag. Der Gefechtskopf zündet nicht direkt beim Aufschlag, sondern zeitverzögert, so dass die Explosion im Schiffsinneren stattfindet und erheblich mehr Schaden verursacht als bei einer kontaktzündenden Waffe. Die Reichweite beträgt über 140 km.[16][17]

Nahbereichsverteidigungssystem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Nahbereichsverteidigungssystem (Close-In Weapon System) Mark 31 besteht aus den Flugkörpern RIM-116 Rolling Airframe Missile, welche in Transportkanistern vom Typ EX-8 stecken. Die Kombination wird wiederum als EX-44 bezeichnet. Der drehbare Werfer mit 21 Zellen vom Typ Mark 49 besteht aus der Startbox und einer Lafette, welche vom Phalanx CIWS übernommen wurde und als Mark 144 bekannt ist.[18] Der Einfachheit wegen wird das Gesamtsystem schlicht als RAM bezeichnet, nach dem Flugkörper „Rolling Airframe Missile“. Die Baden-Württemberg-Klasse besitzt zwei RAM-Starter – einen zwischen dem Geschützturm und der Brücke, sowie einen auf dem Hangar.[19] Hauptaufgabe des Nahbereichsverteidigungssystems ist das Abfangen feindlicher Seezielflugkörper.

Der RIM-116-Flugkörper basiert auf einer alten AIM-9 Sidewinder, der Sucher wurde von der FIM-92 Stinger übernommen. Vorteil sind die geringen Kosten, der Nachteil die typisch geringe Reichweite älterer Sidewinder-Versionen, die bei der RIM-116 nur 9 km beträgt. Der Mach 3 schnelle Flugkörper besitzt einen RF-/IR-Dualsucher, wodurch das Ziel als Anti-Radar-Boden-Luft-Rakete angesteuert werden kann. Der RF-Teil ist in Form von vier Antennen, von denen zwei nach vorn gerichtete „Hörner“ bilden, neben dem abbildenden IR-Sucher integriert. Der IR-Sucher in der Spitze besteht aus einem linearen 80-Pixel-Array, welches aufgrund der Rollbewegung des Flugkörpers eine Rosettenabtastung im Flug vollführt. In der Nähe des Ziels erfolgt die zusätzliche Führung durch die intelligente Bildverarbeitung des Suchers, allerdings ist auch ein Abschuss nur durch RF-Lenkung möglich.[18] Der RAM-Flugkörper kann sowohl gegen Luft- als auch gegen Bodenziele eingesetzt werden.[19] Vorteil ist, dass das Schiff rein passiv über das FL 1800 S einen Emitter beschießen kann.[17] Der Fire-and-Forget-Flugkörper sucht nach dem Abfeuern selbständig das Ziel, eine Heranführung ist nicht nötig.[18]

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Baden-Württemberg mit geöffneten Abteilen für die Einsatzboote

Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Überlebensfähigkeit des Schiffes wurde die F125 nach dem Zwei-Insel-Prinzip konstruiert, das heißt alle einsatzwichtigen Systeme sind auf die beiden Inselaufbauten verteilt bzw. redundant vorhanden.[9] Daher sind die Flächen des Phased Array Radars auch auf der Außenseite beider Inselaufbauten verbaut. Um die Radarsignatur des Schiffes zu reduzieren, sind die Seitenwände gegenüber der Wasseroberfläche abwechselnd geneigt (X-Form). Auch andere Aufbauten wurden nach dem Prinzip der Tarnkappentechnik gestaltet, so sind zum Beispiel die Einsatzboote hinter einer klappbaren Verkleidung verborgen.[20]

Antrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Antrieb ist ein CODLAG-System mit einer Gesamtleistung von 29,4 Megawatt (MW) vorgesehen. Bei Marschgeschwindigkeit erfolgt der Antrieb dieselelektrisch mit zwei Elektromotoren von je 4,5 MW Leistung, für die Höchstgeschwindigkeit kann eine Gasturbine mit 20 MW über das Mittelgetriebe zugeschaltet werden. Zur Stromerzeugung sind vier Dieselgeneratoren mit einer Leistung von je 2,9 MW eingebaut. Als Manövrierhilfe ist im Bug ein Bugstrahlruder mit 1,0 MW Leistung vorgesehen.

Systeme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heckansicht der Baden-Württemberg

Für das Führungs- und Waffeneinsatzsystem wird die Atlas Elektronik verantwortlich sein, die Schiffe mit dem taktischen Datenlink-System ausrüsten sowie die Aufgabe des Gesamtsystem-Entwurfs aller Effektoren und Sensoren und deren Integration übernehmen.[21] Das Hochleistungsradar wird von Airbus Defence and Space geliefert.[22]

Bordhubschrauber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ebenso wie bei den Fregatten der Bremen-, der Brandenburg- und der Sachsen-Klasse, dienen die zwei Bordhubschrauber der Bekämpfung von Seezielen, die außerhalb der Waffenreichweite der Fregatte selbst liegen und zur U-Boot-Jagd. Es werden zwei Hubschrauber vom Typ Sea Lynx mitgeführt. Die Bordhubschrauber werden mit Hilfe einer Bordhubschrauber-Verfahranlage automatisch vom Helipad in den Hangar und umgekehrt verfahren. Die Bordhubschrauber können zur U-Jagd mit zwei modernen Torpedos vom Typ MU-90 bewaffnet werden. Um den Flugbetrieb zu starten muss die Flugdeckreling umgeklappt werden, und der Flight Control Tower besetzt werden. Bei der U-Jagd führt ein Sea Lynx das Tauchsonar mit („Dipper“), während der andere mit Torpedos bereitsteht („Pony“). In der Anti-Schiff-Rolle gibt es kein festes Einsatzschema.[23]

Einheiten, Geschwader und Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schiffe werden dem 4. Fregattengeschwader der Einsatzflottille 2 unterstellt und im Marinestützpunkt Wilhelmshaven stationiert.

Kennung Name[24] Ruf­zeichen Werft Kiellegung Stapellauf[25] Auslieferung[25] Indienst­stellung
F222 Baden-Württemberg DRAD ThyssenKrupp Marine Systems, Lürssen[26] 2. November 2011[3] 31. März 2014[27] 2016[28] Mitte 2017[7]
F223 Nordrhein-Westfalen ThyssenKrupp Marine Systems, Lürssen 24. Oktober 2012[29] 9. April 2015[30] 1. September 2017[31] geplant 2018
F224 Sachsen-Anhalt ThyssenKrupp Marine Systems, Lürssen 4. Juni 2014[32] 2016[4] voraussichtlich 30. September 201800
F225 Rheinland-Pfalz ThyssenKrupp Marine Systems, Lürssen 29. Januar 2015[33] 24. Mai 2017 voraussichtlich im Winter 2019/2020

Es ist vorgesehen, für die vier Fregatten acht Besatzungen (Alpha bis Hotel) aufzustellen, die im Rahmen des Mehrbesatzungskonzepts unabhängig von der Plattform durch die verschiedenen Phasen von Ausbildung, Übung und Einsatz durchrotieren.

Kommandanten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Crew ALPHA Crew BRAVO Crew CHARLIE Crew DELTA Crew ECHO Crew FOXTROT Crew GOLF Crew HOTEL
1. Fregattenkapitän

Markus Venker

6. Oktober 2014[34]

Fregattenkapitän

Björn Baggesen

1. April 2015[35]

Fregattenkapitän

Stefan Schulz

4. Juli 2016[36]

2. Fregattenkapitän

Andreas Konz

1. April 2017

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudolf Braun: Klasse 125 – Die neue Fregatte für Stabilisierungsaufgaben. In: Hansa. Nr. 2/2008, 2008, ISSN 0017-7504, S. 31–34.
  • André René Averhoff, Andreas Grudda, Karl-Heinrich Riemke: Neue Fregattenklasse für Stabilisierungsaufgaben. In: Schiff & Hafen. Nr. 9/2009. Seehafen-Verlag, 2009, ISSN 0938-1643, S. 44–49.
  • Tim Becker: Class F125 Frigate – First Interim Result. In: European Security and Defence. Nr. 1/2011. Mittler-Report-Verlag, S. 60–63 (online bei docstoc (Memento vom 16. Februar 2015 im Internet Archive) [abgerufen am 7. November 2016]).
  • Hans Karr: Das Bauvorhaben Fregatte Klasse 125. In: Hansa. Nr. 5/2012, 2012, ISSN 0017-7504, S. 24–27.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baden-Württemberg-Klasse – Sammlung von Bildern

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Fregatte Klasse 125. RK Marine Kiel, 27. Dezember 2007; abgerufen am 30. Januar 2015 (PDF; 89 kB).
  2. Andreas Flocken: Subventionspolitik durch die Bundeswehr? Marine bekommt F 125 Fregatten für mehr als zwei Milliarden Euro. Berlin Information-center for Transatlantic Security, 30. Juni 2007; abgerufen am 30. Januar 2015.
  3. a b Daniel Grübel: Fregatte Baden-Württemberg – Kiellegung für einen Meilenstein. Bundesministerium der Verteidigung, 3. November 2011; abgerufen am 19. Dezember 2011.
  4. a b Hendrik Kranert-Rydzy: Reiner Haseloff in Hamburg. Kriegsschiff auf den Namen „Sachsen-Anhalt“ getauft. In: mz-web.de. Mitteldeutsche Zeitung, 4. März 2016; abgerufen am 6. März 2016.
  5. Frank Behling: Marine-Fregatte in Hamburg getauft. In: Kieler Nachrichten. 12. Dezember 2013; abgerufen am 13. Januar 2013.
  6. Zweite Fregatte der Klasse 125 in Hamburg getauft. In: thyssenkrupp-marinesystems.com. ThyssenKrupp Marine Systems, 15. April 2014; abgerufen am 17. April 2015.
  7. a b Alexander Gottschalk: Drittes Schiff der neuen Fregattenklasse 125 getauft. In: marine.de. Bundesministerium der Verteidigung, 4. März 2016; abgerufen am 5. März 2016.
  8. Dennis Schneider: „Wir sind froh, dass es losgeht“. In: marine.de. Bundesministerium der Verteidigung, 7. April 2016; abgerufen am 7. April 2016.
  9. a b Karr: Das Bauvorhaben Fregatte Klasse 125. In: Hansa. Nr. 5/2012, S. 24–27.
  10. Marion Starke: Neuer Typ am Start. In: Y-Magazin 05/2014. Bundeswehr, 15. Mai 2014; abgerufen am 30. Januar 2015.
  11. Mittler Verlag: Europäische Sicherheit und Technik / Dezember 2015; Seite 85–87.
  12. Neues Marineradar TRS-4D von Cassidian beweist Leistungsfähigkeit. In: cassidian.com. Abgerufen am 17. Februar 2013.
  13. Integriertes Brücken- und Navigationssystem für Fregatte F 125 unter Vertrag. Raytheon Anschütz, 26. August 2008, archiviert vom Original am 7. April 2014; abgerufen am 30. Januar 2015 (PDF).
  14. 127_64 LW. Website Leonardos, abgerufen am 1. Mai 2017.
  15. Hans Karr: Neue Großkaliberwaffe für die Deutsche Marine. In: Marineforum, Nr. 3 2013, abgerufen am 1. Mai 2017.
  16. Norman Friedman: The Naval Institute Guide to World Naval Weapons Systems, 1997-1998. US Naval Inst Pr, 2007, ISBN 1-55750-268-4, S. 316.
  17. a b Norman Friedman: The Naval Institute Guide to World Naval Weapons Systems. US Naval Inst Pr, 2006, ISBN 1-55750-262-5, S. 262–263.
  18. a b c Free Gyro Imaging IR Sensor In Rolling Airframe Missile Application. In: Raytheon Missile Systems. Abgerufen am 4. Januar 2014 (englisch).
  19. a b Norman Polmar: The Naval Institute Guide to the Ships and Aircraft of the U.S. Fleet. US Naval Inst Pr, 2005, ISBN 1-59114-685-2, S. 519.
  20. Gernot Kramper: Unsere neue Super-Fregatte - noch nicht im Dienst und schon veraltet. 18. Januar 2017; abgerufen am 2. Mai 2017.
  21. Atlas-Elektronik zur F125 (Memento vom 17. Januar 2013 im Webarchiv archive.is), 8. September 2009.
  22. CASSIDIAN liefert neuartiges Hochleistungsradar für F125-Fregatten. In: bdli.de. Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie, abgerufen am 29. Januar 2011.
  23. Die Marine braucht den Sea Lion. In: marine.de. Bundesministerium der Verteidigung, 26. November 2014; abgerufen am 5. März 2016.
  24. Neue Fregatte der Marine mit traditionsreichem Namen. In: presseportal.de. Bundesministerium der Verteidigung, 20. Dezember 2011; abgerufen am 16. Januar 2012.
  25. a b Tim Becker: Class F125 Frigate – First Interim Result. In: European Security and Defence. Nr. 1/2011. Mittler Report Verlag, S. 60–63 (online bei docstoc (Memento vom 16. Februar 2015 im Internet Archive)).
  26. Halbfertige Fregatte Sachsen Anhalt (F125-Klasse) auf dem Weg zu Blohm+Voss nach Hamburg. In: schiffsjournal.de. 12. April 2015, abgerufen am 12. Juni 2016.
  27. NV Ausgabe 01/2014. In: newsletter-verteidigung.de. Abgerufen am 25. Juli 2014.
  28. Alexander Gottschalk: Die „Baden-Württemberg“ im neuen Zuhause. Bundeswehr, 19. Juli 2016; abgerufen am 24. Februar 2017.
  29. Kiellegung der zweiten Fregatte Klasse 125 in Lemwerder. seefahrer.blog.de, 20. Dezember 2012, archiviert vom Original am 27. Juli 2014; abgerufen am 17. Februar 2013.
  30. Zweites Schiff der neuen Fregattenklasse 125 getauft. In: marine.de. Bundesministerium der Verteidigung, 16. April 2015; abgerufen am 17. April 2015.
  31. Video: Fregatte ist erstmals in den Heimathafen eingelaufen. Wilhelmshavener Zeitung, 2. September 2017; abgerufen am 9. September 2017.
  32. Marcel Schaffhausen: Neue Fregatte „Sachsen-Anhalt“ auf Kiel gelegt. In: marine.de. Bundesministerium der Verteidigung, 5. Juni 2014; abgerufen am 30. Januar 2015.
  33. Letzte Kiellegung der Fregattenklasse F 125. In: marine.de. Bundesministerium der Verteidigung, 29. Januar 2015; abgerufen am 29. Januar 2015.
  34. Der erste „Alte“ der Fregatten F 125 ernannt. In: www.marine.de. Abgerufen am 24. August 2016.
  35. Neuer Meilenstein im 4. Fregattengeschwader erreicht. In: www.marine.de. Abgerufen am 24. August 2016.
  36. Doppelwechsel – Besatzung „Charlie“ und die Lehrgruppe A der Marineunteroffizierschule hören auf ein neues Kommando. In: www.marine.de. Abgerufen am 24. August 2016.