BeNEX

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BeNex GmbH
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Rechtsform GmbH
Gründung 2007
Sitz Hamburg, Deutschland
Leitung Michael Vulpius (Geschäftsführer), Michael von Mallinckrodt (Geschäftsführer Finanzen)
Mitarbeiter 34 (2012)
Umsatz 19,5 Mio. Euro (2012)[1]
Branche Transport, Logistik
Website www.benex.de

Die Benex GmbH (Eigenschreibweise BeNEX) mit Sitz in Hamburg ist eine Beteiligungsgesellschaft für Schienen- und Busverkehr.

Die Hamburger Hochbahn (HHA) hält 51 Prozent der Anteile und International Public Partnerships, ein englischer Infrastrukturfonds, 49 Prozent. Der Name Benex ist laut HHA ein Akronym für „Better Nexus“ (engl./lat. für Bessere Verbindung).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gesellschaft wurde im Mai 2007 durch die HHA gegründet. Die HHA suchte bis Anfang Juni 2007 einen weiteren Partner, der sich an dem Unternehmen zu 49 Prozent beteiligt. Die vermutete Beteiligung des britischen Arriva-Konzerns, mit dem schon partnerschaftlich die Tochterfirmen Metronom und ODEG betrieben werden, kam nicht zustande - die HHA gab dem australischen Finanzinvestor Babcock & Brown den Zuschlag; dieser hält den Anteil über seinen börsennotierten Fonds Babcock & Brown Fonds Public Partnerships (im Juni 2009 nach dem Zusammenbruch von Babcock & Brown in International Public Partnerships (INPP) umfirmiert). Der Vertrag ist bis 2022 geschlossen, INPP darf sich aber frühestens 2017 von seinen Anteilen trennen.

Angekündigtes Ziel von Benex war es, neues Kapital aufzubringen, um im Schienenverkehr und im Busmarkt schneller expandieren zu können. In Form einer Holding verwaltet die Gesellschaft jene Tochterfirmen der HHA, die außerhalb Hamburgs aktiv sind. Ziel war es zudem, durch die Beteiligung an Ausschreibungsverfahren im Schienenpersonennahverkehr sowie durch Kooperationen und Übernahme etablierter Verkehrsunternehmen in Europa zu expandieren. Benex betreibt so über seine Tochter Agilis das E-Netz Regensburg mit der Donautalbahn, für das die HHA 2007 die Ausschreibung gewonnen hatte; im Oktober 2008 erhielt Benex zusätzlich den Zuschlag in der Ausschreibung des Dieselnetzes Oberfranken (heute ebenfalls von der Tochter Agilis betrieben).

Laut einem Bericht der Zeitung Die Welt plante die HHA im September 2016, ihren Anteil an Benex zu verkaufen, da dieser nicht (mehr) die erhofften Gewinne brächte. Zudem wäre eine Inhouse-Vergabe der Hamburger Hochbahn- und Buslinien, deren Verkehrsvertrag 2019 ausläuft, an die HHA bei den bestehenden Geschäftsverbindungen zwischen HHA und Benex vergaberechtlich nicht möglich.[2]

Beteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2012 war Benex an fünf Bahn- und drei Busverkehrsgesellschaften mit weiteren Tochterunternehmen beteiligt. Diese Unternehmen erwirtschafteten 2012 mit nahezu 1.890 Mitarbeitern einen kumulierten Umsatz von rund 330 Millionen Euro[1].

Bahngesellschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Busgesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Unternehmensbericht 2012. 31. Dezember 2012, abgerufen am 9. Sept. 2013 (PDF; 6,4 MB).
  2. Julia Witte genannt Vedder: Hochbahn zieht sich in Heimatmarkt zurück. In: Welt Online. 7. September 2016 (welt.de [abgerufen am 7. September 2016]).