Benjamin Tewaag

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Benjamin „Ben“ Matthias Christian Tewaag (* 27. April 1976 in München) ist ein deutscher Schauspieler, der sich früher auch als Moderator, Filmproduzent, Regisseur, Drehbuchautor und Sänger der Band Eschenbach betätigte.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ben Tewaag ist das älteste der drei Kinder der Schauspielerin Uschi Glas und des Filmproduzenten Bernd Tewaag. Auf MTV Germany moderierte er die Sendungen Mission MTV und MTV Freakshow.

Tewaag arbeitete lange als Erster Aufnahmeleiter, bevor er vor die Kamera trat. 2005 spielte er in der RTL-Serie Das geheime Leben der Spielerfrauen mit, die teilweise von ihm co-produziert wurde. Die Serie wurde aufgrund mangelnder Quoten und schlechter Kritik bereits nach vier Folgen abgesetzt. Beim Musiksender MTV moderierte er den deutschen Jackass-Ableger Freakshow.

Im Jahr 2002 geriet Tewaag in die Schlagzeilen, weil man ihm die Beteiligung an einer in München stattgefundenen Schlägerei vor der Diskothek P1 vorwarf, bei der er einen Kameramann mit Rum übergossen und angezündet haben soll.[1][2] In den Jahren 2009/2010 war er aufgrund eines gegen ihn ergangenen Urteils wegen einer an seiner Freundin begangenen Körperverletzung für 18 Monate inhaftiert.[3] Über seine Zeit im Gefängnis schrieb er den Roman 313.[4]

2015 stand Tewaag erneut wegen Körperverletzung vor Gericht.[5] Er wurde vom Amtsgericht Tiergarten wegen versuchter Nötigung und Körperverletzung zu 170 Tagessätzen à 60 Euro verurteilt.[6] Ende 2015 wurde Tewaag auf Ibiza nach einem selbstverschuldeten Autounfall unter Alkoholeinfluss festgenommen. Anfang 2016 wurde er deshalb zu einer mehrmonatigen Haftstrafe auf Bewährung, Führerscheinentzug und Schmerzensgeld verurteilt.[7]

Im September 2016 war Tewaag einer von zwölf Teilnehmern der vierten Staffel von Promi Big Brother auf Sat.1. Er verließ die Reality-Show als Sieger und gewann 100.000 Euro.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darsteller
  • 2005: Das geheime Leben der Spielerfrauen (Fernsehserie, 4 Folgen)
  • 2003: Rigor Mortis – The Final Colours
Regisseur, Produzent und Drehbuch
  • 2002: MTV Freakshow (Fernsehserie)
  • 2003: Mission MTV (Fernsehserie)
Fernsehshow

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Benjamin Tewaag vor Gericht, TIKonline.de, 19. Oktober 2004
  2. Sohn von Uschi Glas muss vor Gericht bei mdr.de
  3. Ben Tewaag vorzeitig aus der Haft entlassen In: Die Welt, abgerufen am 9. April 2011.
  4. Ben Tewaag schreibt über seine Zeit im Knast In: Focus, 7. Februar 2012.
  5. Ben Tewaag steht vor Gericht In: Süddeutsche, 10. Juni 2015.
  6. ProzesseFausthieb: Ben Tewaag zu Geldstrafe verurteilt. Focus, 6. Juli 2015, abgerufen am 14. März 2016.
  7. Acht Monate Haft auf Bewährung Verletzte Polizisten und Pöbeleien: Uschi Glas’ Sohn rastet auf Ibiza aus. Focus, 26. Januar 2016, abgerufen am 14. März 2016.