Betty Davis

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Betty Davis, geborene Betty O. Mabry, (* 26. Juli 1945 in Durham, North Carolina) ist eine ehemalige US-amerikanische Sängerin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Betty Mabry zog im Alter von 16 Jahren nach New York und arbeitete dort als Model. Sie kam so mit Musikern in Kontakt, darunter Jimi Hendrix und Sly Stone. Im Jahr 1967 lernte sie Miles Davis kennen, und die beiden heirateten im September 1968. Obwohl die Ehe nur ein Jahr dauerte, führte ihr Einfluss dazu, dass Davis seine Musik neu ausrichtete. Das Ergebnis war das Album Bitches Brew.

Im Jahr 1973 veröffentlichte Betty Davis ihr erstes Album Betty Davis, an welchem viele renommierte Musiker beteiligt waren, darunter:

Ihr zweites Album They Say I'm Different von 1974 wurde in die Liste The Wire’s „100 Records That Set the World on Fire (While No One Was Listening)“ aufgenommen. Im Jahr 1975 erschien ihr drittes Album Nasty Gal aus Island Records. Der kommerzielle Erfolg blieb aus.

Anfang der 1980er Jahre verschwand Betty Davis von der Bildfläche. Heute lebt sie zurückgezogen in einer kleinen Wohnung in der Nähe von Pittsburgh.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Betty Davis (1973)
  • They Say I'm Different (1974)
  • Nasty Gal (1975)
  • Is It Love or Desire (1976 – veröffentlicht 2009)
  • The Columbia Years (1968–69 – veröffentlicht 2016)

Compilations[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hangin' Out In Hollywood (1995)
  • Crashin' From Passion (1996)
  • Anti Love: The Best of Betty Davis (2000)
  • This Is It (2005)
  • Betty Davis – Betty Davis (2007)
  • Betty Davis – They Say I'm Different (2007)

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Betty Davis – The Queen of Funk. (OT: Betty Davis – La reine du Funk.) Dokumentarfilm, Frankreich, 2018,52:31 Min., Buch und Regie: Phil Cox, Produktion: arte France, Native Voice Films, La Compagnie des Taxi-Brousse, Erstsendung: 9. März 2018 bei arte, Inhaltsangabe von ARD, Besprechung: [1].

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frank Jürgens: Mitreißendes Arte-Porträt der Soulpionierin Betty Davis. In: NOZ, 9. März 2018.