Betty Davis

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Betty Davis (* 26. Juli 1945 in Pittsburgh, Pennsylvania; gebürtig Betty Mabry) ist eine US-amerikanische Sängerin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Betty Mabry und Miles Davis lernten sich 1967 kennen und heirateten im September 1968. In dem einen Jahr ihrer Ehe stellte sie Miles Davis völlig auf den Kopf und machte ihn mit der Musik von Jimi Hendrix und Sly Stone bekannt. Diese Erfahrung führte zu Miles Davis' Bitches Brew. Betty Davis könnte somit als Initiatorin des Fusion bezeichnet werden.

1973 veröffentlichte sie ihr nach ihr selbst benanntes Debüt-Album, das nicht nur durch die Texte (Anti Love Song) und die Intensität des Funk beeindruckt, sondern auch durch die Liste der involvierten Musiker:

Ihr zweites Album They Say I'm Different von 1974 wurde in die legendäre Wireliste The Wire's "100 Records That Set The World On Fire (While No One Was Listening)" aufgenommen. Der kommerzielle Erfolg blieb aus. Ein viertes wurde nicht veröffentlicht, eine weitere von ihr selbst finanzierte Platte floppte 1979.[1]

Anfang der 1980er Jahre verschwand sie von der Bildfläche. Heute lebt sie zurückgezogen in einer kleinen Wohnung in der Nähe von Pittsburgh.[1]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Betty Davis (1973)
  • They Say I'm Different (1974)
  • Nasty Gal (1975)
  • Is It Love or Desire (1976 - veröffentlicht 2009)
  • The Columbia Years (1968–69 - veröffentlicht 2016)

Compilations[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hangin' Out In Hollywood (1995)
  • Crashin' From Passion (1996)
  • Anti Love: The Best of Betty Davis (2000)
  • This Is It (2005)
  • Betty Davis - Betty Davis (2007)
  • Betty Davis - They Say I'm Different (2007)

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Betty Davis – The Queen of Funk. (OT: Betty Davis – La reine du Funk.) Dokumentarfilm, Frankreich, 2018,52:31 Min., Buch und Regie: Phil Cox, Produktion: arte France, Native Voice Films, La Compagnie des Taxi-Brousse, Erstsendung: 9. März 2018 bei arte, Inhaltsangabe von ARD, Besprechung: [2].

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Thomas Winkler: Funk-Legende Betty Davis. Schwarze Madonna. In: SpOn, 21. Juni 2007, mit Hörbeispielen.
  2. Frank Jürgens: Mitreißendes Arte-Porträt der Soulpionierin Betty Davis. In: NOZ, 9. März 2018.