Biga

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Biga
Wappen fehlt
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Biga (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Çanakkale
Koordinaten: 40° 14′ N, 27° 15′ OKoordinaten: 40° 14′ 0″ N, 27° 15′ 0″ O
Höhe: 200 m
Einwohner: 54.429[1] (2018)
Telefonvorwahl: (+90) 286
Postleitzahl: 17 200
Kfz-Kennzeichen: 17
Struktur und Verwaltung (Stand: 2019)
Gliederung: 9 Mahalle
Bürgermeister: Bülent Erdoğan (AKP)
Website:
Landkreis Biga
Einwohner: 90.576[1] (2018)
Fläche: 1.310 km²
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner je km²
Kaymakam: Mustafa Can
Website (Kaymakam):
Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis

Biga ist eine Stadt und der Sitz eines Landkreises im Nordosten der türkischen Provinz Çanakkale. Biga hat etwa 60 Prozent der Kreisbevölkerung und ist nach der Provinzhauptstadt Çanakkale die bevölkerungsreichste Stadt in dieser Provinz. Biga gilt außerdem als Schulstadt und beherbergt jährlich an die 2000 Studenten. Der Fluss Biga Çayı, der antike Granikos, teilt die Stadt in zwei Hälften. Trotz der Nähe zum Meer hat Biga keine eigene Küste.

Luftbild der Stadt
Moschee und Brunnen am zentralen Platz

Der Landkreis ist der zweitgrößte der Provinz und grenzt im Norden an das Marmarameer, östlich an den Kreis Gönen in der Provinz Balıkesir, südlich an den Kreis Çan und westlich an den Kreis Lapseki. Die Bevölkerungsdichte ist etwa um ein Viertel höher als der Provinzdurchschnitt.

Neben der Landwirtschaft ist auch die Stahlindustrie ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Politisch besteht der Kreis neben der Kreisstadt und den beiden Gemeinden (Belediye, Belde) Gümüşçay (2.069) und Karabiga (2.957 Einw.) noch aus 108 Dörfern (Köy) mit durchschnittlich 288 Bewohnern. Damit ist Biga der Kreis mit der höchsten Anzahl an Dörfern (Provinzdurchschnitt: 48). Fünf Dörfer haben mehr als tausend Einwohner: Ağaköy (2.124), Balıklıçeşme (1.261), Örtülüce (1.282), Kalafat (1.188) und Yeniçiftlik (1.122 Einw.).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Biga – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b [1], abgerufen am 1. Juni 2019