Bobby Raymond

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KanadaKanada  Bobby Raymond Eishockeyspieler
Bobby Raymond
Geburtsdatum 7. August 1985
Geburtsort Lucknow, Ontario, Kanada
Größe 180 cm
Gewicht 83 kg
Position Verteidiger
Schusshand Links
Karrierestationen
2001–2003 Burlington Cougars
2003–2005 Owen Sound Greys
2005–2009 Rochester Institute of Technology
2009–2010 Étoile Noire de Strasbourg
2010–2013 Florida Everblades
2011–2012 Binghamton Senators
2012–2013 Charlotte Checkers
2013–2014 Iserlohn Roosters
2014–2015 Adler Mannheim
2015–2016 Iserlohn Roosters
2016–2019 EC Red Bull Salzburg
2019–2021 Iserlohn Roosters
seit 2021 Löwen Frankfurt

Robert „Bobby“ Raymond (* 7. August 1985 in Lucknow, Ontario) ist ein kanadischer Eishockeyspieler, der seit Juni 2021 für die Löwen Frankfurt in der DEL2 spielt.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raymond im Trikot der Florida Everblades

Bobby Raymond begann seine Karriere 2001 und spielte für die Burlington Cougars in der Ontario Provincial Junior Hockey League. Nach zwei Jahren wechselte er zur Saison 2003/04 zu den Owen Sound Greys in die Midwest Junior Hockey League. Dort schied Raymond mit seinem Team im Viertelfinale der Playoffs aus. In der nächsten Spielzeit kam das Team in die Finalserie, die allerdings verloren wurde. Raymond wurde anschließend zum besten Verteidiger der Liga gewählt. 2005 begann er ein Studium des Industrial Engineering an der Rochester Institute of Technology und spielte für die dortige Eishockeymannschaft. Die Saison 2006/07 beendete sein Team als Punktbester der Atlantic Hockey Conference und Raymond wurde ins AHA All-Academic Team gewählt. Auch in der Saison 2007/08 erhielt er diese Auszeichnung. 2009 schied Raymond mit seiner Mannschaft wie im Vorjahr im Halbfinale der AHA Playoffs aus.

Nach der erfolgreichen Beendigung seines Studiums unterschrieb er im Mai 2009 einen Vertrag beim französischen Club Étoile Noire de Strasbourg aus der Ligue Magnus. Zur Saison 2010/11 kehrte er nach Nordamerika zurück und schloss sich den Florida Everblades aus der ECHL an. Ein Tryout-Vertrag im Oktober 2010 bei den Norfolk Admirals aus der American Hockey League wurde nicht verlängert, so dass Raymond in der Spielzeit bei den Everblades blieb. Im April 2011 gewann er den Calder Cup, als er zusätzlich neun Playoff-Spiele für die Binghamton Senators in der AHL absolvierte. Diese nahmen ihn auch für die Saison 2011/12 unter Vertrag. Im September 2011 nahm er am Trainingscamp der Ottawa Senators aus der National Hockey League teil. Raymond verbrachte die Spielzeit sowohl in der AHL, als auch in der ECHL bei den Florida Everblades. Dort war er Teil der Mannschaft, die den Kelly Cup gewann. Er verlängerte seinen Vertrag bei den Everblades im August 2012 um ein Jahr und spielte auch zunächst in Florida. Nach einem Tryout bei den Charlotte Checkers wechselte er schließlich im Dezember 2012 auf Leihbasis in die AHL und unterschrieb im Januar 2013 für den Rest der Saison.

Zur Saison 2013/14 wechselte Raymond zu den Iserlohn Roosters in die Deutsche Eishockey Liga. Er unterzeichnete einen Jahresvertrag. Dort kam Raymond mit seiner Mannschaft bis ins Viertelfinale der Play-offs. Im April 2014 verpflichteten die Adler Mannheim Raymond für ein Jahr. Mit den Adlern erreichte er den ersten Tabellenplatz nach der regulären Saison und gewann in den anschließenden Play-offs die deutsche Meisterschaft. Nach diesem Erfolg kehrte er zu den Roosters zurück, um mehr Eiszeit innerhalb seiner Mannschaft zu erhalten.[1]

Zwischen Juni 2016 und 2019 spielte Raymond beim EC Red Bull Salzburg[2] in der Österreichischen Eishockey-Liga und gehörte dort stets zu den punktbesten Verteidigern. 2018 gewann er mit den Roten Bullen den österreichischen Meistertitel als zweitplatzierte EBEL-Mannschaft hinter dem HC Bozen.

Im Juli 2019 kehrte er zum zweiten Mal zu den Iserlohn Roosters zurück und unterschrieb einen Zweijahresvertrag.[3] bei den Roosters gehörte er in den folgenden zwei Jahren zu den Führungsspielern, war Mannschafts- und Assistenzkapitän und absolvierte 88 DEL-Partien für den Klub. Im Juni 2021 wurde Raymond von den Löwen Frankfurt aus der DEL2 verpflichtet.[4]

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
2001/02 Burlington Cougars OPJHL 42 2 11 13 8
2002/03 Burlington Cougars OPJHL 15 1 5 6 4
2003/04 Owen Sound Greys MWJHL
2004/05 Owen Sound Greys MWJHL 47 8 26 34 64
2005/06 Rochester Institute of Technology AHA 30 2 4 6 4
2006/07 Rochester Institute of Technology AHA 34 2 6 8 30
2007/08 Rochester Institute of Technology AHA 37 2 10 12 40
2008/09 Rochester Institute of Technology AHA 38 6 9 15 28
2009/10 Étoile Noire de Strasbourg LM 26 4 6 10 26 6 1 1 2 6
2010/11 Florida Everblades ECHL 72 8 25 33 68 4 1 1 2 2
2010/11 Binghamton Senators AHL 9 1 1 2 2
2011/12 Binghamton Senators AHL 38 0 4 4 10
2011/12 Florida Everblades ECHL 23 3 9 12 12 18 2 8 10 6
2012/13 Florida Everblades ECHL 30 8 11 19 25
2012/13 Charlotte Checkers AHL 44 4 14 18 16 5 2 2 4 2
2013/14 Iserlohn Roosters DEL 52 7 20 27 32 9 1 3 4 0
2014/15 Adler Mannheim DEL 48 2 11 13 14 15 2 2 4 2
2015/16 Iserlohn Roosters DEL 51 12 15 27 70 6 1 1 2 0
2016/17 EC Red Bull Salzburg EBEL 54 4 24 28 39 2 0 1 1 0
2017/18 EC Red Bull Salzburg EBEL 54 10 21 31 52 19 2 5 7 6
2018/19 EC Red Bull Salzburg EBEL 54 6 15 21 23 13 1 5 6 14
2019/20 Iserlohn Roosters DEL 52 5 7 12 42
OPJHL gesamt 57 3 16 19 12
AHA gesamt 139 12 29 41 102
LM gesamt 26 4 6 10 26 6 1 1 2 6
ECHL gesamt 125 19 45 64 105 22 3 9 12 8
AHL gesamt 82 4 18 22 42 14 3 3 6 4
DEL gesamt 203 26 53 79 158 30 4 6 10 2
EBEL gesamt 108 14 45 59 91 21 2 6 8 6

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation; Kursiv: Statistik nicht vollständig)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Raymond kehrt zurück an den Seilersee. (Nicht mehr online verfügbar.) iserlohn-roosters.de, 16. Juni 2015, archiviert vom Original am 16. Juni 2015; abgerufen am 16. Juni 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.iserlohn-roosters.de
  2. Meister Salzburg verpflichtet einen meisterhaften neuen Verteidiger. In: hockeyfans.at. 10. Oktober 2016, abgerufen am 4. September 2019.
  3. Bobby Raymond wechselt wieder zu den Iserlohn Roosters. In: hockeyweb.de. 4. Juli 2019, abgerufen am 4. September 2019.
  4. Löwen Frankfurt verpflichten Bobby Raymond. In: Hockeyweb.de. 29. Juni 2021, abgerufen am 15. Juli 2021.