Bolatice

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Bolatice
Wappen von Bolatice
Bolatice (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Moravskoslezský kraj
Bezirk: Opava
Fläche: 132 ha
Geographische Lage: 49° 57′ N, 18° 5′ OKoordinaten: 49° 57′ 7″ N, 18° 4′ 58″ O
Höhe: 254 m n.m.
Einwohner: 4.452 (1. Jan. 2016)[1]
Postleitzahl: 747 23
Kfz-Kennzeichen: T
Verkehr
Straße: Kravaře - Racibórz
Bahnanschluss: Kravaře - Chuchelná
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 2
Verwaltung
Bürgermeister: Herbert Pavera (Stand: 2013)
Adresse: Hlučínská 3
747 23 Bolatice
Gemeindenummer: 506214
Website: www.bolatice.cz

Bolatice (deutsch Bolatitz) ist eine Gemeinde im Hultschiner Ländchen in Tschechien. Sie liegt 13 km östlich von Opava, an der ehemaligen Eisenbahn nach Racibórz (die heute nur bis Chuchelná geht), unweit der Landesgrenze zu Polen, und gehört dem Okres Opava an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste überlieferte Nennung von Bolatitz stammt aus einer Urkunde, mit der im Jahre 1250 Papst Innozenz IV. das Dorf dem Kloster Velehrad gab.

Bolatice im schlesischen Landkreis Ratibor gehörte zum Hultschiner Ländchen und war seit 1742 Teil vom Königreich Preußen. Im Jahre 1920 wurde es gemäß Versailler Vertrag an die Tschechoslowakei abgetreten.

In Folge des Münchner Abkommens wurde der Ort in 1938 wieder Teil des Deutschen Reiches und seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er 1945 erneut tschechisch.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteil ist seit 1893 das Dörfchen Borová (deutsch Henneberg, tschechisch 1921–1945 Heneberky), das von den Gebrüdern Eugen und Alois Henn von Henneberg am 3. Juni 1786 gegründet wurde.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schloss im Barockstil mit steinernem Portal wurde in den Jahren 1724–1748 erbaut und dient heutzutage als Rathaus.

Die Kirche des heiligen Stanislaus, Patron von Polen, wurde 1703 erbaut, nachdem im Jahre 1682 das Dorf von dem polnischen König Jan Sobieski besucht geworden ist.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2016 (PDF; 371 KiB)