Bromelia

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Bromelia
Bromelia karatas, eine Art mit stark bewehrten Blättern, die auch als lebender Zaun verwendet wird.

Bromelia karatas, eine Art mit stark bewehrten Blättern,
die auch als lebender Zaun verwendet wird.

Systematik
Monokotyledonen
Commeliniden
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Bromeliengewächse (Bromeliaceae)
Unterfamilie: Bromelioideae
Gattung: Bromelia
Wissenschaftlicher Name
Bromelia
L.

Die Bromelia bilden eine Pflanzengattung aus der Unterfamilie Bromelioideae in der Familie der Bromeliengewächse (Bromeliaceae). In dieser Gattung gibt es über 50 Arten.

Dieser Gattungsname ist Grundlage für den Namen der ganzen Familie, der Bromeliengewächse. Der französischer Botaniker Charles Plumier benannte die Gattung nach dem schwedischen Botaniker und Arzt Olaf Bromel. [1]

Verbreitung[Bearbeiten]

Die Areale reichen von Mexiko über die Karibik bis nach Paraguay und Argentinien. Sie bilden einen wesentlichen Teil des typischen Unterwuchses laubabwerfender Dornwälder in warmen, trockenen Regionen.

Aufgrund ihrer Größe findet man diese Arten selten in privaten Sammlungen in Gebieten in denen sie durch Auftreten von Frösten nicht im Freien gepflegt werden können. Aber in manchen tropischen Parks und Gärten und auch in fast allen botanischen Gärten findet man diese relativ anspruchslosen Pflanzen.

Beschreibung[Bearbeiten]

Bewehrtes Blatt von Bromelia karatas.

Bromelia-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen. Es sind meistens Xerophyten. Die meisten Arten wachsen terrestrisch. Einige wenige Bromelia-Arten sind Epiphyten. Mit ihren unterirdischen Ausläufern bilden sie fast undurchdringliche Bestände. Ihre am Rand sehr stark bewehrten, derben Laubblätter können bis zu 2 Meter lang werden. Deshalb werden sie von den Bauern oft als lebende Zäune gepflanzt.

Illustration von Bromelia pinguin.

An den manchmal dekorativen Blütenständen sitzen oft auffällig gefärbte Hochblätter (Brakteen). Die zwittrigen, dreizähligen Blüten verblühen schnell. Drei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen Fruchtknoten verwachsen.

Die Blütenformel lautet: \star \; K_3 \;  C_{(3)} \; A_{3+3}  \; G_{\overline{(3)}}

Die eßbaren Früchte von Bromelia pinguin.

Die Früchte sind große Beeren mit runden schwarzen Samen.

Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Bromelia gehört zur Unterfamilie Bromelioideae.

Fruchtstand von Bromelia antiacantha.
Bromelia humilis.
Bromelia interior, vergleichsweise kleinbleibende, epiphytische Art mit orangefarbenen Früchten.

Es gibt über 50 Bromelia-Arten (Luther 2008 gibt die hier gelisteten 56 Arten an [2]):

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jason R. Grant An Annoted Catalogue of the Generic Names of the Bromeliaceae, In: The Marie Selby Botanical Gardens, 1998. (Herkunft der Gattungsnamen in der Familie der Bromeliaceae in englischer Sprache)
  2. Harry E. Luther: An Alphabetical List of Bromeliad Binomials, 2008 in The Marie Selby Botanical Gardens, Sarasota, Florida, USA. Veröffentlicht durch The Bromeliad Society International.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bromelia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien