Cabezuela del Valle

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Gemeinde Cabezuela del Valle
Cabezuela del Valle – Ortsansicht mit Río Jerte
Cabezuela del Valle – Ortsansicht mit Río Jerte
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Cabezuela del Valle
Cabezuela del Valle (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Extremadura
Provinz: Cáceres
Comarca: Valle del Jerte
Koordinaten 40° 12′ N, 5° 48′ WKoordinaten: 40° 12′ N, 5° 48′ W
Höhe: 515 msnm
Fläche: 56,57 km²
Einwohner: 2.151 (1. Jan. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 38,02 Einw./km²
Postleitzahl: 10610
Gemeindenummer (INE): 10035 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Website: Cabezuela del Valle

Cabezuela del Valle ist eine spanische Kleinstadt mit 2.151 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) in der Provinz Cáceres in der autonomen Region Extremadura.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cabezuela del Valle liegt in einer Höhe von ca. 515 Metern ü. d. M. am Río Jerte. Die Entfernung nach Plasencia beträgt etwa 50 Kilometer (Fahrtstrecke) in südwestlicher Richtung; die Städte Salamanca und Avila sind jeweils etwa 120 Kilometer in Richtung Norden bzw. Nordosten entfernt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1960 1970 1981 1991 2000 2014
Einwohner 2.613 2.484 2.286 2.308 2.375 2.314

Im 19. Jahrhundert hatte die Kleinstadt konstant um die 1.500 Einwohner.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Basis der Wirtschaft des Ortes war und ist die Landwirtschaft und hier vor allem die Kultivierung von Obstbäumen – die Kirschen aus dem Valle del Jerte sind in ganz Spanien bekannt. Daneben gibt es Kleinindustrie, Handwerk, Einzelhandel und Dienstleistungsgewerbe und auch der Tourismus spielt seit den 1970er Jahren eine gewisse Rolle.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keltische, römische, westgotische und islamische Spuren konnten bislang nicht nachgewiesen werden; es scheint, dass die Geschichte des Ortes mit der Wiederbesiedlung (repoblación) durch Christen aus dem Norden der Iberischen Halbinsel nach Rückeroberung (reconquista) und der Vertreibung der Mauren im ausgehenden 12. Jahrhundert begann. Unter den Neusiedlern waren auch Juden, die sich jedoch als Folge des Alhambra-Edikts von 1492 zum Christentum bekennen oder auswandern mussten.

Virgen de Peñas Albas

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Ortszentrum ist als Conjunto histórico-artístico anerkannt und besticht durch seine nahezu geradlinig verlaufenden Straßen mit Bruchstein- oder Fachwerkhäusern mit hölzernen Balkonen, die meist nach Süden ausgerichtet sind.
  • Mit dem Bau der Pfarrkirche San Miguel Arcángel wurde Ende des 15. Jahrhunderts an der Stelle der zerstörten Synagoge begonnen; der schmucklose einschiffige Bau wurde jedoch erst im 17. Jahrhundert vollendet. Der spätbarocke Altarretabel in der Apsis ist ein Werk des kastilianischen Bildschnitzers Juan de Arenas und stammt aus den Jahren 1681–1683.
  • Im Ort befindet sich ein Kirschen-Museum (Museo de la Cereza).
  • Im Ort und in seiner Umgebung stehen mehrere Einsiedlerkirchen (ermitas); die schönste und regional bedeutsamste ist die der Virgen de Peñas Albas mit einer Figur einer stillenden Maria (Maria lactans).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cabezuela del Valle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).