Camerata Salzburg

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Camerata Salzburg
Zweck Verein
Vorsitz: Bernd Gaubinger
Gründungsdatum: 1952
Sitz: Salzburg
Website: www.camerata.at

Die Camerata Salzburg (Eigenschreibweise CAMERATA, vormals Camerata Academica des Mozarteums Salzburg bzw. Camerata Academica Salzburg) ist ein in Salzburg beheimatetes Kammerorchester.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Camerata wurde 1952 durch Bernhard Paumgartner gegründet. Das Credo lautete, „Musizieren in Eigenverantwortung mit Gemeinschaftssinn“. Als langjährige Leiter prägten Bernhard Paumgartner und Sándor Végh den Klang der Camerata. Nach Véghs Tod beeinflusste Roger Norrington als Chefdirigent das Orchester nachhaltig. Norrington wurde in der Folge „Conductor Laureate“ der Camerata. Seine Nachfolger als künstlerische Leiter waren Leonidas Kavakos und der französische Dirigent Louis Langrée.

2009 gab Kavakos nach Differenzen mit dem Orchester seinen vorzeitigen Rücktritt bekannt. Nach Unstimmigkeiten beendete auch Louis Langrée vorzeitig die Zusammenarbeit mit den Musikerinnen und Musikern der Camerata Salzburg. Seit 2016 haben die Musiker der Camerata die künstlerische Leitung in die eigenen Hände genommen, geleitet von ihrem Konzertmeister Gregory Ahss als „primus inter pares“.

In Salzburg ist die Camerata eines der Stammensembles der Salzburger Festspiele und der Mozartwoche. Außerdem hat sie einen eigenen Abonnementzyklus im Großen Saal der Stiftung Mozarteum. Mit Schubert in Gastein veranstaltet das Orchester ein eignes Kammermusik-Festival in Bad Gastein.

Neben den Werken von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Franz Schubert steht – dem Ort entsprechend – das Schaffen von Wolfgang Amadeus Mozart im Mittelpunkt. Camerata Salzburg hatte Auftritte beim Lucerne Festival, bei den BBC Proms in London, beim Edinburgh Festival sowie in der Carnegie Hall in New York. Verbindungen bestehen zum Wiener Konzerthaus, zur Tonhalle Zürich, zur Alten Oper in Frankfurt, zum Kultur- und Kongresszentrum Luzern, dem Prinzregententheater München sowie zur Kölner Philharmonie und der Philharmonie de Paris.

Als Dirigenten und Leiter haben unter anderem Géza Anda, Sándor Végh und Roger Norrington den Camerata-Klang geprägt. Bedeutende Musikerinnen und Musiker wie Dietrich Fischer-Dieskau, Heinz Holliger, Alfred Brendel, Philippe Herreweghe, Franz Welser-Möst, Pinchas Zukerman, Anne-Sophie Mutter, Teodor Currentzis, Matthias Goerne, Fazıl Say, Renaud Capuçon, Yuja Wang und Hélène Grimaud konzertieren mit der Camerata Salzburg.

Platten- und CD-Einspielungen bei Labels wie der Deutschen Grammophon, DECCA, Sony oder Warner Classics wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet.

Chefdirigenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]