Chung Hyeon

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Chung Hyeon Tennisspieler
Chung Hyeon
Chung Hyeon 2015 in Wimbledon
Nation: Korea SudSüdkorea Südkorea
Geburtstag: 19. Mai 1996
Größe: 188 cm
Gewicht: 89 kg
1. Profisaison: 2014
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Neville Godwin
Preisgeld: 3.400.228 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 81:65
Höchste Platzierung: 19 (2. April 2018)
Aktuelle Platzierung: 141
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 9:13
Höchste Platzierung: 187 (11. April 2016)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
5. August 2019
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Chung Hyeon (kor.: 정현; * 19. Mai 1996 in Seoul) ist ein südkoreanischer Tennisspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008 sah der elfjährige Chung mit dem Australian-Open-Sieg von Novak Đoković sein erstes Tennis-Match im Fernsehen. Daraufhin begann er sich für den Tennissport und den serbischen Spieler zu begeistern, der noch heute als sein Vorbild zählt. Chung begann sich mit seinem älteren Bruder im Tennis zu messen. Die Ausübung des Sports wurde ihm auch von seinem Arzt geraten, da Chung seit frühester Kindheit an einer Augenschwäche leidet. Die grünen Planken rund um die Tennisplätze sollten seinen gereizten Sehnerv beruhigen. Chungs weiße Sportbrille, die er regelmäßig zu seinen Wettkämpfen trägt, entwickelte sich später zu seinem Markenzeichen.[1]

In seiner Juniorenzeit erreichte Chung Hyeon das Finale der Einzelkonkurrenz von Wimbledon 2013, das er gegen Gianluigi Quinzi verlor.

Sein Debüt auf der ATP World Tour gab er 2013 in Malaysia, als er dank einer Wildcard im Hauptfeld startete. 2014 gab er sein Debüt für die südkoreanische Davis-Cup-Mannschaft.

Sein endgültiger Durchbruch als Tennisprofi gelang ihm im Jahr 2015. Er gewann vier Turniere auf der ATP Challenger Tour und beendete das Jahr auf Platz 51 der Weltrangliste. Im Jahr 2016 wurde er durch eine Knöchelverletzung zurückgeworfen[2] und fiel aus den Top 100 der Weltrangliste. Das Jahr 2017 verlief wieder deutlich erfolgreicher. Er beendete das Jahr auf Platz 54 der Weltrangliste und erzielte den bis dahin größten Erfolg seiner Karriere mit dem Gewinn der ersten Ausgabe der Next Generation ATP Finals.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
Next Generation ATP Finals (1)
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (9)
ATP-Titel nach Belag
Hartplatz (1)
Sand (0)
Rasen (0)

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ATP World Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 11. November 2017 ItalienItalien Next Gen Finals Mailand Hartplatz (i) RusslandRussland Andrei Rubljow 3:45, 4:32, 4:2, 4:2
ATP Challenger Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 31. August 2014 ThailandThailand Bangkok Hartplatz AustralienAustralien Jordan Thompson 7:60, 6:4
2. 8. Februar 2015 AustralienAustralien Burnie Hartplatz AustralienAustralien Alex Bolt 6:2, 7:5
3. 26. April 2015 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Savannah Sand IrlandIrland James McGee 6:3, 6:2
4. 10. Mai 2015 Korea SudSüdkorea Busan Hartplatz SlowakeiSlowakei Lukáš Lacko 6:3, 6:1
5. 27. September 2015 Chinesisch TaipehChinesisch Taipeh Kaohsiung (1) Hartplatz IndienIndien Yuki Bhambri 7:5, 6:4
6. 25. September 2016 Chinesisch TaipehChinesisch Taipeh Kaohsiung (2) Hartplatz Korea SudSüdkorea Lee Duck-hee 6:4, 6:2
7. 13. November 2016 JapanJapan Kōbe Hartplatz (i) AustralienAustralien James Duckworth 6:4, 7:62
8. 29. Januar 2017 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Maui Hartplatz JapanJapan Taro Daniel 7:63, 6:1
9. 4. August 2019 China VolksrepublikVolksrepublik China Chengdu Hartplatz JapanJapan Yūichi Sugita 6:4, 6:3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Chung Hyeon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daniel Germann: Roger Federers Halbfinalgegner Chung Hyeon hat auf seltsamem Weg zum Tennis gefunden. In: nzz.ch. 25. Januar 2018, abgerufen am 25. Januar 2018.
  2. Mail aus Mailand: Hyeon Chung – Der scheue Professor. In: tennismagazin.de. 9. November 2017, abgerufen am 12. November 2017.
Koreanischer Name Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Vornamen der Person gesetzt. Dies ist die übliche Reihenfolge im Koreanischen. Chung ist hier somit der Familienname, Hyeon ist der Vorname.