Conny Bischofberger

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Conny Bischofberger

Conny Bischofberger (* 21. Mai 1960 in Mellau, Vorarlberg) ist eine österreichische Journalistin und Buchautorin. Seit 1991 ist sie, mit einigen Unterbrechungen, Interviewerin der Kronen Zeitung.[1]

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Conny Bischofberger maturierte 1978 in Innsbruck, ihr Jus-Studium brach sie nach einem Jahr ab. Bereits 1977 begann sie als Praktikantin bei der Neuen Vorarlberger Tageszeitung in Bregenz zu arbeiten, 1978 wurde sie Redaktionsaspirantin und schloss die dreijährige Ausbildung ab.
1983 wechselte sie zum St. Galler Tagblatt. 1985 übersiedelte sie nach Wien und war Redakteurin beim Kurier, wo sie ab 1988 ihr erstes Interview-Format „Zur Sache“ startete. In dieser Zeit war sie auch freie Mitarbeiterin bei der Weltwoche Zürich (1985 bis 1987) und dem Monatsmagazin Basta (1988), sowie Gesellschaftskolumnistin beim Magazin Wienerin.[2]

1991 begann ihre Zeit als Star-Interviewerin[1] bei der Kronen Zeitung, wo sie bis März 2006 die Sonntags-Kolumne „Persönlich“ gestaltete. In dieser Zeit schrieb sie auch Doppelinterview-Serien für Bild am Sonntag (1994 bis 1999), war Mitglied der Chefredaktion beim Aufbau des Frauenmagazins Woman (2001 bis 2002), sowie Chefredakteurin der täglichen Radio-Talkshow Resetarits live (2003 bis 2004).

Im Frühjahr 2006 sollte der Wechsel zum neu startenden Tageszeitungsprojekt Österreich erfolgen,[3] wo Bischofberger für das „Interview des Tages“ und als Lehrende bei der hauseigenen Journalisten-Akademie verantwortlich sein sollte.[4] Doch noch vor dem Start des Projektes nahm sie das Angebot an, die Sonntagsausgabe des Kurier zu leiten (bis September 2009).

Im Oktober 2011 ging Bischofberger wieder als Interviewerin zur Kronen Zeitung zurück. Außerdem ist sie dort journalistische Beraterin des Herausgebers und Chefredakteurs Christoph Dichand.[5]

In fast drei Jahrzehnten als Interviewerin publizierte sie weit mehr als 1000 Interviews in österreichischen, deutschen und Schweizer Medien,[6] unter anderem mit dem Dalai Lama.[7]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Conny Bischofberger hat aus einer Beziehung mit Hans Mahr[8] zwei Söhne, Alexander und Christof.[2] Ihr älterer Bruder Norbert (* 1956) ist Biochemiker.[9]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Conny Bischofberger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Conny Bischofberger geht zur "Kronen Zeitung" zurück. DiePresse.com, 1. September 2011, abgerufen am 11. Januar 2014.
  2. a b c Curriculum Vitae. connybischofberger.com, abgerufen am 11. Januar 2014.
  3. Conny Bischofberger wechselt zur neuen Fellner-Tageszeitung. APA-OTS, 8. März 2006, abgerufen am 11. Januar 2014.
  4. Conny Bischofberger verlässt „Krone“. derstandard.at, 28. März 2006, abgerufen am 11. Januar 2014.
  5. Conny Bischofberger kehrt zur Kronen Zeitung zurück. österreichischer Medienbeobachter Observer, 2. September 2011, abgerufen am 11. Januar 2014.
  6. Conny Bischofberger. APA, abgerufen am 11. Januar 2014.
  7. Die Macht der Gedanken ist riesengroß. In: Kurier. 23. September 2007, abgerufen am 18. November 2015.
  8. Bernhard Baumgartner: Die Nummer zwei. In: Datum. 1. September 2005, archiviert vom Original am 23. September 2015; abgerufen am 11. Januar 2014. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.datum.at
  9. Conny Bischofberger: Traut euch! Folgt euren Träumen! connybischofberger.com, abgerufen am 11. Januar 2014.