Cotonou

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Koordinaten: 6° 21′ 0″ N, 2° 26′ 0″ O

Cotonou
Karte von Benin, Position von Cotonou hervorgehoben
Cotonou01.jpg
Straßenszene in Cotonou
Basisdaten
Staat: BeninBenin Benin
Departement: Littoral
Höhe: m ü. NN
Fläche: 79 km²
Einwohner: 690.584 (2005)
Bevölkerungsdichte: 8.742 Einwohner je km²
Struktur und Verwaltung (Stand: 2008)
Bürgermeister: Nicéphore Dieudonné Soglo (seit 2008)
Webpräsenz:

Cotonou [kɔtɔˈnu] ist der Hauptort im westafrikanischen Benin und ist ökonomisches Zentrum wie auch Regierungssitz des Landes. Hauptstadt ist aber Porto-Novo, wo das Parlament seinen Sitz hat. Die Stadt bildet das Departement Littoral.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cotonou hat 690.584 Einwohner (Stand 2005).

Bevölkerungsentwicklung:

  • 1979: 320.348 Einwohner (Zensus)
  • 1992: 536.827 Einwohner (Zensus)
  • 2002: 665.100 Einwohner (Berechnung)
  • 2005: 690.584 Einwohner (Berechnung)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der Stadt Cotonou ist abgeleitet aus Ku-Tonu, was in der Sprache der Fon etwa Mündung des Todesflusses bedeutet. Es war ursprünglich ein an einer Lagune gelegenes Fischerdorf und entwickelte sich mit der Zeit zum Transitplatz für den Überseehandel der Könige von Dahomey.

Cotonou gehörte im 18. Jahrhundert zum Königreich Dahomey. 1851 schloss Frankreich ein Abkommen mit dem dahomeyschen König Gézo, das es ihm erlaubte, einen Handelsposten in Cotonou einzurichten. 1883 besetzte die französische Marine die Stadt, um Großbritannien daran zu hindern, das Gebiet zu erobern.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Küste vor Cotonou mit dem Hafen im Hintergrund

Cotonous Flughafen, Straßen- und Bahnverbindungen machen es zum zentralen Verkehrsknotenpunkt des Landes. Der Hafen von Cotonou ist der größte Hafen des Landes und einer der bedeutendsten in ganz Westafrika. Über ihn läuft ein großer Teil des Warentransports für die Binnenländer Niger und Burkina Faso.[1]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cotonou ist die Wirtschaftliche Hauptstadt von Benin.

Produziert werden Palmöl, Bier, Textilien und Zement, ebenso wie Motorfahrzeuge und Fahrräder und es gibt Sägewerke in der Stadt. Exportiert werden Erdölprodukte, Bauxit und Eisen. Vor der Küste wird nach Öl gebohrt.

Cotonou ist ein wichtiges Handelszentrum; viele Produkte durch sie auf dem Weg nach Burkinia Faso, Mali und Niger gehen. Wegen des Bürgerkrieg_in_der_Elfenbeinküste ist die Stadt noch wichtiger geworden, seit viel Handel ist hier von Abidjan weggezogen.

Märkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der internationale Markt im Stadtteil Dantokpa ist einer der größten in Westafrika.
  • Der Fischmarkt beginnt täglich am frühen Morgen
  • Der Fruchtmarkt im Stadtteil Ganhi ist ebenso gut besucht wie
  • der Kunstmarkt.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fußballverein Energie Sport FC spielte Ende der 1990er Jahre mehrere Jahre in der Benin Premier League.

Klimatabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cotonou
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
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99
 
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24
 
 
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30
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41
 
31
24
 
 
20
 
31
24
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Cotonou
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 30,8 31,6 31,9 31,6 31,0 29,2 28,0 27,8 28,4 29,6 30,9 30,8 Ø 30,1
Min. Temperatur (°C) 23,8 25,4 25,9 25,6 24,6 23,7 23,7 23,4 23,6 23,8 24,3 23,8 Ø 24,3
Niederschlag (mm) 9 37 74 137 197 356 147 65 99 127 41 20 Σ 1.309
Sonnenstunden (h/d) 6,9 7,5 7,2 7,3 6,9 4,7 4,4 4,8 5,5 6,7 8,1 7,2 Ø 6,4
Regentage (d) 1 2 4 7 11 14 7 5 9 9 3 1 Σ 73
Wassertemperatur (°C) 27 27 28 29 28 27 26 24 25 26 27 28 Ø 26,8
Luftfeuchtigkeit (%) 82 82 80 82 83 87 86 86 86 86 85 83 Ø 84
T
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t
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23,8
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25,4
31,9
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24,6
29,2
23,7
28,0
23,7
27,8
23,4
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23,6
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24,3
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Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cotonou – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Benin. Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (Hrsg.) Eingesehen am 28. Dezember 2015.