Créteil

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Créteil
Wappen von Créteil
Créteil (Frankreich)
Créteil
Region Île-de-France
Département Val-de-Marne
Arrondissement Créteil
Kanton Créteil-1 (Hauptort)
Créteil-2 (Hauptort)
Gemeindeverband Métropole du Grand Paris und
EPT Grand Paris Sud Est Avenir
Koordinaten 48° 47′ N, 2° 28′ OKoordinaten: 48° 47′ N, 2° 28′ O
Höhe 31–74 m
Fläche 11,46 km2
Einwohner 91.042 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 7.944 Einw./km2
Postleitzahl 94000
INSEE-Code
Website www.ville-creteil.fr

Blick auf den Lac de Créteil

Créteil ist eine französische Gemeinde mit 91.042 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) in der südöstlichen Banlieue von Paris, Präfektur des Départements Val-de-Marne in der Region Île-de-France. Die Einwohner werden Cristoliens genannt.

Die Stadt ist seit 1966 Sitz des römisch-katholischen Bistums Créteil. Ferner befindet sich in Créteil auch der Hauptcampus der Universität Paris XII.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt an der Marne, elf Kilometer südöstlich des Zentrums von Paris und gehört damit zum Großraum Paris. Im Südwesten des Stadtgebiets liegt der künstlich angelegte Lac de Créteil am Rande eines größeren Parks mit zahlreichen Freizeitmöglichkeiten.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1856 1901 1931 1954 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2011
Einwohner 946 1.733 4.923 11.596 13.793 30.403 49.197 59.023 71.693 82.088 82.154 90.528

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pariser Metrolinie 8 verbindet die Stadt mit dem Verkehrsnetz im Großraum Paris. Créteil hat vier U-Bahnhöfe, die Station Pointe du Lac ist die östliche Endstation der Linie 8. Ferner wird die Stadt von den Linien RER D und RER A des regionalen Schnellbahnnetzes RER bedient. Zahlreiche Buslinien sorgen für eine gute Erschließung der Stadt durch den öffentlichen Personennahverkehr.

Im Westen verläuft die Pariser Ringautobahn Autoroute A86 mit zwei Anschlussstellen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nennenswerte Gebäude oder Sehenswürdigkeiten sind:

  • ein neolithischer Schleifstein
  • ein Taubenhaus aus dem 14. Jahrhundert (Monument historique)[1]
  • die Präfektur am Lac de Créteil und die Residenz des Präfekten, das sogenannte Château des Mèches (1863)
  • die im Jahr 1976 eingeweihte und 1987 zur Kathedrale erhobene Kirche Notre-Dame de Créteil, die in dieser Funktion die seit 1966 als Kathedrale fungierende Kirche St. Louis de Choisy-le-Roi ablöste.
  • der Justizpalast (1976–1978), Architekt Daniel Badani
  • das Kunst- und Kulturzentrum „Maison des Arts de Créteil“ (MAC)
  • das Monument à la Résistance et à la Déportation (1974), ein Denkmal zur Erinnerung an Widerstand und Deportation, in der Nähe der Präfektur

Regelmäßig findet ein Frauenfilmfestival statt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerstädte von Créteil sind:[2]

Kooperationsabkommen bestehen mit

  • BeninBenin Cotonou (Benin), seit 1986
  • ArmenienArmenien Erevan (Armenien), seit 1999
  • KubaKuba Playa (Kuba), seit 2002

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Créteil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Monuments historiques
  2. Website Créteil – Chronologie / jumelage