Dear Future Children

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Film
OriginaltitelDear Future Children
Produktionsland Deutschland,
Vereinigtes Königreich,
Österreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2021
Stab
Regie Franz Böhm
Produktion Ansgar Wörner,
Connor O'Hara,
Jamie Gamache,
Jennie Scott,
Johannes Schubert,
Nico Gerspacher,
Fabian Lieb
Musik Hannes Bieber
Leonard Küßner
Kamera Friedemann Leis
Schnitt Daniela Schramm Moura

Dear Future Children (dt. etwa „An die Kinder der Zukunft“) ist ein Dokumentarfilm des deutschen Regisseurs Franz Böhm.[1] Die deutsch-britisch-österreichische Koproduktion eröffnet Einblicke in das Leben drei junger Aktivistinnen aus Hongkong, Uganda und Chile und untersucht die Auswirkungen auf ihr tägliches Leben.[2] Der Film wurde am 18. Januar 2021 auf dem 42. Filmfestival Max Ophüls Preis uraufgeführt, das aufgrund der COVID-19-Pandemie online abgehalten wurde.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film erzählt von den Herausforderungen und Motivationen des Aktivismus um die verschiedenen Beweggründe der Aktivisten zu erkennen und betrachtet dabei unter anderem auch die moderne Organisation der Protestbewegungen.[3]

Das Projekt begleitet Aktivisten[4] unter anderem auf den Protesten in Hongkong gegen die Peking-nahe Administration unter Carrie Lam, den Protesten in Chile gegen die dortige soziale Ungleichheit im Land, in Uganda, auf den dortigen Fridays for Future Protesten für Klimagerechtigkeit, sowie auf dem C40 World Mayors Summit 2019 in Kopenhagen.[5]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dear Future Children ist das Langfilmdebüt von Regisseur Franz Böhm. Finanziert wurde das Projekt hauptsächlich durch eine Crowdfunding-Kampagne, bei der durch 391 Unterstützer 22.039 € gesammelt werden konnten. Das Projekt wurde auf Kickstarter als Team-Favorit ausgezeichnet.[6]

Ursprünglich war das Filmprojekt unter dem Arbeitstitel Prayers Do Nothing (dt. etwa „Gebete helfen gar nichts“) bekannt.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dear Future Children erhielt den Publikumspreis auf dem Hot Docs Dokumentarfilmfestival 2021, dem 19. Internationalen Filmfestival und Forum zum Thema Menschenrechte (FIFDH) und dem 42. Max Ophüls Preis Filmfestival.[7][8] Der Film ist für die Oscars 2022 qualifiziert.[9]

Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat „besonders wertvoll“.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. dearfuturechildren The Crew. In: dearfuturechildren.com. Abgerufen am 3. Mai 2020 (englisch).
  2. Schwäbischer Filmemacher über Proteste der Welt: Die Macht der bewegten Bilder. In: stuttgarter-nachrichten.de. Abgerufen am 3. April 2020.
  3. „Von Aktivismus kann man keine Miete bezahlen“. In: jetzt.de. Abgerufen am 3. April 2020.
  4. Prayers Do Nothing – A film about young activists worldwide looking for financial support on Kickstarter. In: ktvn.com. Abgerufen am 8. April 2020 (englisch).
  5. 'You Will Soon Feel the Same Heat We Feel Every Day.' Watch This Powerful Speech From a Young Ugandan Climate Activist. In: time.com. Abgerufen am 8. April 2020 (englisch).
  6. Dear Future Children - A film about young activism worldwide. In: kickstarter.com. Abgerufen am 3. Mai 2020 (englisch).
  7. Die Preisträger·innen 2021. In: ffmop.de (abgerufen am 24. Januar 2021).
  8. The FIFDH unveils its 2021 awards list. In: fifdh.org (abgerufen am 15. März 2021).
  9. M. F. G. Baden-Württemberg: „Dear Future Children“ beim Hot Docs Festival. Abgerufen am 31. Mai 2021 (deutsch).
  10. DEAR FUTURE CHILDREN. In: fbw-filmbewertung.com (abgerufen am 16. März 2021).