Develey Management

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Develey Management GmbH
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Rechtsform GmbH
Gründung 1845
Sitz Unterhaching, Deutschland
Leitung Michael Durach, Stefan Durach, Herbert Durach
Mitarbeiter 2.256[1]
Umsatz 471,69 Mio. Euro[1]
Branche Lebensmittel
Website www.develey.de
Stand: 31. Dezember 2015 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2015

Die Develey Management GmbH ist ein Lebensmittelunternehmen in Unterhaching bei München, das 1845 von Johann Conrad Develey gegründet wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Conrad Develey wurde 1822 in Lindau geboren. Er stellte zunächst mittelscharfen und scharfen Senf nach französischem Rezept her, erfand aber 1854 den Süßen Senf. 1874 wurde ihm der Titel „Königlich Bayerischer Hoflieferant“ verliehen. In den 1970er Jahren wurde das Unternehmen von der Familie Durach – damals vor allem ein Sauerkrautproduzent – übernommen.[2]

1968 übernahm das Unternehmen Develey den Feinkostspezialisten Specht (feinsaure Delikatessen), 1992 den Senfhersteller „Bautz’ner Senf“, den Marktführer in den neuen Bundesländern und 1995 den 1840 gegründeten französischen Senfhersteller Reine de Dijon. Die Düsseldorfer Löwensenf GmbH ist seit 2001 eine Tochtergesellschaft von Develey. Daneben fertigt man im Auftrag Saucen für die Systemgastronomie.

2002 kaufte Develey den österreichischen Marktführer für Senf, die Mautner Markhof Feinkost, 100 %ige Mutter von Born Feinkost, einem Thüringer Unternehmen.[3]

Der Konzern Develey erwirtschaftet mit über 2000 Mitarbeitern einen Umsatz von über 500 Mio. Euro in seinen deutschen Standorten: Unterhaching, Dingolfing, Bautzen, Pfarrkirchen, Parsdorf, Düsseldorf, Erfurt und Bad Langensalza. Zudem besitzt das Unternehmen Produktionsstätten in Frankreich (Dijon), Russland (Kanash), Polen (Warschau), Österreich (Wien), der Slowakei (Bratislava), Tschechien (Dobruska) und der Türkei (Izmir).

Das neueste Werk wurde Mitte 2017 im US-amerikanischen Dyersburg (Tennessee) eröffnet.

Tochterunternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den bekanntesten Tochterunternehmen zählen unter anderem:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Konzernbilanz im elektronischen Bundesanzeiger zum 31. Dezember 2015.
  2. Martin Dowideit: „Wir müssen jedem Senfkorn hinterherlaufen“. In: Handelsblatt, 22. Oktober 2013. Abgerufen am 22. Oktober 2013.
  3. Archiv Wirtschaftsblatt (Memento vom 16. August 2009 im Internet Archive)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 48° 3′ 38,5″ N, 11° 37′ 46,8″ O