Develey Senf & Feinkost

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Develey Senf & Feinkost GmbH
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Rechtsform GmbH
Gründung 1845
Sitz Unterhaching, Deutschland
Leitung Michael Durach,
Stefan Durach
Mitarbeiter ca. 1.750 (2010)[1]
Umsatz 385 Mio. Euro (2010)[1]
Branche Lebensmittel
Website www.develey.de

Die Develey Senf & Feinkost GmbH ist ein Lebensmittelunternehmen in Unterhaching bei München, das 1845 von dem 1822 in Lindau geborenen und aufgewachsenen Johann Conrad Develey gegründet wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Develey stellte zunächst mittelscharfen und scharfen Senf nach französischem Rezept her, erfand aber 1854 den Süßen Senf. 1874 wurde ihm der Titel „Königlich Bayerischer Hoflieferant“ verliehen. In den 1970er Jahren wurde das Unternehmen von der Familie Durach – damals vor allem ein Sauerkrautproduzent – übernommen.[2]

1968 übernahm die Firma Develey den Feinkostspezialisten Specht (feinsaure Delikatessen), 1992 den Senfhersteller „Bautz’ner Senf“, den Marktführer in den neuen Bundesländern und 1995 den 1840 gegründeten französischen Senfhersteller Reine de Dijon. Die Düsseldorfer Löwensenf GmbH ist seit 2001 eine Tochtergesellschaft von Develey. Daneben fertigt man im Auftrag Saucen für die Systemgastronomie.

2002 kaufte Develey den österreichischen Marktführer für Senf, die Mautner Markhof Feinkost, 100%ige Mutter von Born Feinkost, einem Thüringer Unternehmen.[3]

Der Konzern Develey erwirtschaftet mit über 2000 Mitarbeitern einen Umsatz von über 500 Mio. Euro in seinen 6 deutschen Standorten: Unterhaching, Dingolfing, Bautzen, Pfarrkirchen, Parsdorf, Düsseldorf, Erfurt, Bad Langensalza. Zudem besitzt das Unternehmen Produktionsstätten in Frankreich (Dijon), Russland (Kanash), Polen (Warschau), Österreich (Wien), Slowakei (Bratislava), Tschechien (Dobruska) und der Türkei (Izmir).

Das neuste Werk wird Mitte 2017 in Dyersburg Tennessee eröffnet.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Veröffentlichte Konzernbilanz zum 31. Dezember 2010.
  2. Martin Dowideit: „Wir müssen jedem Senfkorn hinterherlaufen“. In: Handelsblatt, 22. Oktober 2013. Abgerufen am 22. Oktober 2013.
  3. Archiv Wirtschaftsblatt (Memento vom 16. August 2009 im Internet Archive)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]