Diskussion:Junge Freiheit

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Archivübersicht Archiv
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2009 bis 2011
2012 bis 2013
ab 2014
Wie wird ein Archiv angelegt?

Dokumentation 1[Quelltext bearbeiten]

Erneute Versuche gegen den zuletzt erzielten Konsens November 2013:

Es ist auffällig, verdächtig, dass nur einmal ein Sichter ausdrücklich genannt ist - ansonsten nur die Autoren! (und bei dem betreffenden Edit eben nicht der Autor...) -- Paul Peplow (Diskussion) 21:44, 22. Aug. 2014 (CEST)
Schon erstaunlich, dass du zwar das erkennst, daraus aber keine Schlüsse ziehst. --Braveheart Welcome to Project Mayhem 22:58, 22. Aug. 2014 (CEST)
Tatsächlich können die Einordnungen durch Patzelt und Jesse, so wie sie im Artikel wiedergegeben werden (die durch Jesse konnte ich heute nicht genau prüfen), die ganz nicht-relativierte Darstellung in der Einleitung fragwürdig erscheinen lassen. In beiden Fällen sind aber nur Presseinterviews die entscheidenden Belege. Es ist daher eher fraglich, ob diese Einordnungen so im Artikel verbleiben sollen. Möglich wäre mMn auch, die Einordnung durch Patzelt in einem Radiointerview (!) nicht zuzulassen und im Fall der Einordnung durch Jesse nur auf Eckhard Jesse, Uwe Backes und Alexander Gallus (Hrsg.): Demokratie in Deutschland: Diagnosen und Analysen. zu verweisen und die entsprechende Passage entsprechend anzupassen. - Okin (Diskussion) 21:24, 3. Feb. 2016 (CET)
Ich finde im Duden das Wort unrelativiert nicht...--KarlV 10:24, 4. Feb. 2016 (CET)
Bitteschön. - Okin (Diskussion) 10:53, 4. Feb. 2016 (CET)
die ganz nicht-relativierte Darstellung - ist bei mir immer noch schwammig - egal fragwürdig war sie bisher nur bei poltisch motivierten Benutzern - für denjenigen, der die wissenschaftliche Literatur kennt (und die Diskurse zum Lemmagegenstand) ist das nicht fragwürdig.--KarlV 11:50, 4. Feb. 2016 (CET)
Nun habe ich auch nicht geschrieben, diese Darstellung sei fragwürdig, sondern dass sich unten im Abschnitt Rezeption zwei Paraphrasen finden, die sie fragwürdig erscheinen lassen können und die zudem lediglich Presseinterviews wiedergeben und frage, wie damit umgegangen werden soll. Aber wenn Du keinen Handlungsbedarf siehst, ist das ja schön und gut. Übrigens: [1] - Okin (Diskussion) 12:49, 4. Feb. 2016 (CET)

Grenzen dieses "Konsenses"[Quelltext bearbeiten]

Der obige "Konsens" gibt keine Handlungsgrundlage, den Ausbau zu einer vollen Einleitung zu verhindern. WP:Lead gibt klar vor: "The lead serves as an introduction to the article and a summary of its most important contents." Insbesondere Benutzer:KarlV würde ich darum bitten, sich noch einmal WP:Own anzueignen. Holiday (Diskussion) 21:31, 10. Jan. 2018 (CET)

Hofpostille der AfD fehlt noch in der Einleitung: „Wer die AfD verstehen will, muss die "Junge Freiheit" lesen, sagt Partei-Vize Alexander Gauland.“ Alternative für Deutschland: Journal national, Zeit Online, 23. Juli 2015 --AlternativesLebensglück (Diskussion) 22:11, 10. Jan. 2018 (CET)
Was ist es, das die Eigensicht der JF als eine "der wenigen verlagsunabhängigen Wochenzeitungen in Deutschland" zum "most important content" macht? Und wodurch mutiert diese im Artikel als Eigensicht dargestellte Position in der Einleitung plötzlich zur objektiven Wahrheit? Dass sie sich als unabhängig sieht, steht schon als zweiter Satz in der Einleitung und ist somit redundant. Der Auflagenzuwachs ist im Artikel inhaltlich weder thematisiert noch ist eine Drittwahrnehmung dazu dargestellt, es steht da nur die automatisierte Auswertung der IVW-Zahlen, also nichts, was die Einleitung als "most important content" bereichern würde. Diese zwei neu eingefügten Einleitungsbestandteile sind also nicht einmal tatsächlich so bisheriger Artikelinhalt, geschweige denn "most important content". Dass Stein Chefredakteur ist, ergibt sich bereits aus der Infobox, also auch keine große Bereicherung. Ich habe daher den mir administrativ zugebilligten einen Revert in Anspruch genommen: [2] --Feliks (Diskussion) 23:15, 10. Jan. 2018 (CET)
Die Verlagsunabhängigkeit der JF ist eine objektive Tatsache und verdient angesichts der marktbeherrschenden Position der Verlage auf dem deutschen Zeitungsmarkt auf jeden Fall eine Erwähnung.
Zu Chefredakteur Stein: Doppelungen mit dem Infokasten sind völlig normal und unvermeidlich, da der Infokasten kein Textersatz darstellt, sondern nur der kurzen Übersicht des Artikelinhalts dient. Wenn du Doppelnennungen wirklich vermeiden willst, müsstest du auch die Kategorien Name (Junge Freiheit), Beschreibung (Wochenzeitung) und Sprache (deutsch) aus der Einleitung entfernen. In vielen Zeitungsartikeln stehen nähere Angaben zu Chefredakteur, Besitzerstrukturen und Verleger unangefochten in der Einleitung (etwa bei Pforzheimer Zeitung, Stuttgarter Nachrichten, Trostberger Tagblatt u.v.a.m.). Da Stein die JF nicht nur leitet, sondern auch gegründet hat, ist die einleitende Erwähnung des Chefredakteurs im Fall der JF sogar noch stärker gerechtfertigt als bei diesen anderen Blättern. Holiday (Diskussion) 02:24, 11. Jan. 2018 (CET)
Zum Chefredakteur in der Einleitung: Der steht da nicht bei Der Spiegel, Neue Juristische Wochenschrift, Betriebs-Berater, Donaukurier (beliebig fortsetzbar). Soviel zum Thema „unvermeidlich“. Zu "verlagsunabhängig": Auch die JF erscheint übrigens in einem Verlag, nämlich der JUNGE FREIHEIT Verlag GmbH& Co. KG, Amtsgericht Charlottenburg, HRA 34916. Und auch Der Spiegel erscheint in einem Verlag, der zuallererst mal den Spiegel herausbringt, genauso wie der Freitag oder die NZZ. Selbstgebastelte Alleinstellungsmerkmale, die sonst kein zitierfähiges Schwein als solche wahrnimmt, sind in der Einleitung fehl am Platze, zumal damit hier offensichtlich auch das Geraune von den angeblich gleichgeschalteten Systemmedien im Subtext transportiert werden soll. Auch warum diese "Verlagsunabhängigkeit" zum eifrig bemühten "most important content" gehöre, wurde nicht ansatzweise dargelegt. Die Formulierung "marktbeherrschende Position der Verlage auf dem deutschen Zeitungsmarkt" ist ähnlich erkenntnisfördernd wie "marktbeherrschende Position der Fahrzeughersteller auf dem deutschen Automarkt". --Feliks (Diskussion) 07:48, 11. Jan. 2018 (CET)
Es spricht nichts dagegen, die Verlagsunabhängigkeit beim Spiegel oder der FAZ ebenfalls einleitend hervorzuheben. Denn das sind alles erwähnenswerte Ausnahmen von der Regel. Bereits vor über zehn Jahren "erwirtschafteten einhundert der knapp zweitausend Verlage in Deutschland ca. 65 Prozent des Branchenumsatzes" und der Konzentrationsprozess hat seitdem zugenommen. Du scheinst scheinst eher ein grundsätzliches Problem mit Veränderungen am Artikel zu haben. Holiday (Diskussion) 21:28, 11. Jan. 2018 (CET)
Das nennt man Akkumulation (Wirtschaft). Eine allgemeine Entwicklung nicht nur bei Printmedien, sondern generell in der Marktwirtschaft, welche von der JF ja propagiert wird. Ohne derartige Prozesse wären marktgeprägte Volkswirtschaften nicht so leistungsfähig, das hat sogar Karl Marx anerkannt und durchaus bewundert. Ich hab kein grundsätzliches Problem mit Veränderungen am Artikel, sondern mit Editwar gegen einen mühsam gefundene Konsens. Um genau zu sein, habe ich das Problem auch mit den zugehörigen Warriors. --Feliks (Diskussion) 22:33, 11. Jan. 2018 (CET)
Du scheinst der Diskussion geistig nicht folgen zu können. Der sogenannte "Konsens" zur politischen Einordnung wird durch die Erweiterung der Einleitung gar nicht berührt. Holiday (Diskussion) 20:21, 12. Jan. 2018 (CET)

Wie Benutzer Holiday richtig zitiert ist die Einleitung da um den "most important content" zusammenzufassen. Dabei bezieht sich diese Aussage - und das ist allgemeiner Konsens in allen Wikipedias - auf einen Inhalt, der entscheidend ist für die Bio oder das jeweilige Lemma. Der Satz „Sie wurde 1986 als Schülerzeitung in Freiburg gegründet“ ist eine marginale historische Information, welche im Fließtext unter Geschichte/Gründung gehört, jedoch nicht in die Einleitung. Die Garagengründung oder Kellergründung anderer Zeitungen in Deutschland wird auch nicht in der Einleitung erwähnt, weil dieses Detail für Inhalt und Entwicklung einer Zeitung eher unwichtig ist. Auch der nächste Satz „In den 1990er Jahren erfolgte der Ausbau zur Wochenzeitung und der Umzug nach Berlin“ ist ein historisches nebensächliches Detail - ob eine Zeitung einmal oder zweimal umzieht sollte im Abschnitt Geschichte erwähnt werden, ist jedoch keine charackteristische und inhaltsentscheidender Fakt für eine Einleitung. Hätte denn ein Umzug nach Frankfurt den Charakter der Zeitung grundlegend geändert? Chefredakteure in der Einleitung zu erwähnen - die früheren Print Enzyklopädien haben das nie gemacht, auch weil diese normalerweise wechseln - ist unenzyklopädisch. Die Zielsetzung der Aktion von Benutzer Holiday erschließt sich schlußendlich im letzten Satz: „Das Blatt ist eine der wenigen verlagsunabhängigen Wochenzeitungen in Deutschland“ - entnommen aus der Jungen Freiheit Werbung und Selbstdarstellung. Eine unbelegte Aussage und Wertung der Werbeabteilung der Jungen Freiheit.--KarlV 08:56, 11. Jan. 2018 (CET)

  • „Sie wurde 1986 als Schülerzeitung in Freiburg gegründet“: Natürlich ist die Gründung in diesem Fall relevant, da die Zeitung von sehr kleinen Anfängen sich hochgearbeitet hat. Die Mehrzahl der in den letzten Jahrzehnten gegründeten Zeitungen waren nämlich im Gegensatz zur JF Verlagsprodukte, die bei der Premiere mit abertausenden Exemplaren auf den Markt gebracht wurden wie beispielsweise die Sport Bild (1988) oder die Financial Times Deutschland (2000).
  • „In den 1990er Jahren erfolgte der Ausbau zur Wochenzeitung und der Umzug nach Berlin.“ Das ist alles andere als nebensächlich. Dieser Satz faßt den Wachstumsprozess von einer Schülerzeitung ‚in der Provinz‘ zu einem der wenigen Wochenblätter mit Anspruch auf überregionaler Berichterstattung kürztmöglich zusammen.
  • „Das Blatt ist eine der wenigen verlagsunabhängigen Wochenzeitungen in Deutschland.“ Das ist ein sehr wichtiges Faktum. Siehe meine Ausführungen dazu oben. Deine persönlichen Unterstellungen kannst du für dich behalten. Holiday (Diskussion) 21:28, 11. Jan. 2018 (CET)
  • Gründung als Klitsche steht bei Microsoft auch nicht in der Einleitung, und da war das Wachstum doch ein wenig größer und wurde auch in Medien intensiv so wahrgenommen.
  • Umzug nach Berlin: Ich hoffe, du verzeihst den Vergleich, aber auch die Jüdische Allgemeine zog in den 90ern nach Berlin. In den 90ern zog in der Medienbranche recht viel nach Berlin. Angeblich wurde das damals nämlich gerade Bundeshauptstadt bzw. Regierungssitz.
  • Verlagsunabhängigkeit: Da sind die Argumente bereits ausgetauscht, durch Wiederholung mit dem Zusatz "sehr wichtig" gewinnt das eigene Argument selten an Bedeutung, sondern allenfalls an Langweiligkeit. Übrigens wurden einige andere Medien auch "verlagsunabhängig" gegründet: Brand eins zum Beispiel, während die von dir angeführte FTD ja einging. --Feliks (Diskussion) 23:02, 11. Jan. 2018 (CET)
  • Gründung: Bei Apple z.B. steht auch die Gründung als Garagenfirma ausdrücklich in der Einleitung.
  • Umzug: Bei Focus z.B. steht auch der Umzug der Redaktion nach Berlin in der Einleitung.
  • Die Financial Times Deutschland war verlagsabhängig, was auch in der Einleitung steht. Die Frage ist, ob du und KarlV generell jede Erweiterung der Einleitung ablehnt? Dann bitte ich darum, daß im Interesse einer konstruktiven Diskussion auch eindeutig zu sagen. Holiday (Diskussion) 20:21, 12. Jan. 2018 (CET)
  • Der Aufstieg der Jungen Freiheit ist mit dem Aufstieg der AfD verknüpft, dabei gibt es auch personelle Überschneidungen.
  • „Seit den frühen Neunzigerjahren hat Stein viel erlebt in einer Szene, die alles rechts der CDU umfasst, was auf dem Boden der Verfassung noch sagbar ist. Bis heute hat er immer die richtigen Schlüsse gezogen, deshalb ist er nicht bloß noch da, sondern vielleicht mächtiger als je zuvor. Eine Handvoll seiner Redakteure sind in der AfD aktiv, einer ist Pressesprecher des Berliner Landesverbandes.“ AfD: Kasse machen mit den Rechtspopulisten - Dieter Stein und die "Junge Freiheit", Wirtschaftswoche, 11. März 2016 --AlternativesLebensglück (Diskussion) 23:35, 11. Jan. 2018 (CET)
AL, bist du sicher, dass das hiergehört und nicht zum Thread weiter unten? Wir verhandeln hier Gründung/Stein/Umzug/Verlagsunabhängigkeit in der Einleitung, nicht die AfD. Zerfasern und Ausweiten tut bei Diskussionssträngen selten gut... --Feliks (Diskussion) 11:22, 12. Jan. 2018 (CET)

Der kurzgeschichtliche Abriss gehört imo nicht in die Einleitung, dito auch nicht Gründer/Chefredaktuer; besonders, da das ja sofort in der ersten Zeile des Folgeabsatzes kommt. Die Verlagsunbhängigkeit ist da bedenkenswerter. Sofern wirklich ein Alleinstellungsmerkmal. Dazu wäre aber zunächst zu klären: um welchen Markt geht es (Vollzeitung, Wochenzeitung, .. - Wochenzeitungen/zeitschriften doch wohl, nur wenn politisch/Nachrichten?). Kurze Anmerkung, da angesprochen: am Spiegel-Verlag (eigentlich mit all seinen Beteiligungen und der Größenordnung selbst schon eine Verlagsgruppe; wie auch FAZ) ist G+J und damit indirekt Bertelsmann beteiligt. Inwiefern der Konzern Einfluss auf Spiegel-Verlag und Redaktion ausüben kann/ausübt, ist unbekannt, immerhin verfügt er über eine Sperrminorität. --Amanog (Diskussion) 13:11, 12. Jan. 2018 (CET)

Zur Verlagskonzentration zitiere ich aus Media/Perspektiven 2016: Horst Röper: Zeitungsmarkt 2016: Pressekonzentration erneut leicht gestiegen, S. 254: "Die Konzentration im deutschen Tageszeitungsmarkt ist weiterhin sehr hoch. Die zehn auflagenstärksten Verlagsgruppen erreichten im ersten Quartal des Jahres 2016 zusammen einen Marktanteil an der insgesamt verkauften Auflage von rund 60 Prozent (vgl. Tabelle 1)." Die Verlagsunabhängigkeit der JF ist also zwar kein Alleinstellungsmerkmal, aber ein hervorhebungswürdiges Merkmal. Holiday (Diskussion) 20:21, 12. Jan. 2018 (CET)
Ja - für die Werbeabteilung der Jungen Freiheit sicher. PR auf Kosten von WP ist hier unerwünscht.--KarlV 14:43, 14. Jan. 2018 (CET)
Der zitierte Horst Röper gehört nicht zur Werbeabteilung von JF. Wenn du keine Ahnung hast, sondern nur noch vorbeikommst, um die veraltete Einleitung wie ein Heiligtum zu verteidigen, was machst du überhaupt noch hier? Holiday (Diskussion) 17:44, 14. Jan. 2018 (CET)
In dem angeführten Zitat von Horst Röper kommt die Junge Freiheit überhaupt nicht vor. Also ist es für den Artikel auch nicht verwertbar. --AlternativesLebensglück (Diskussion) 20:54, 14. Jan. 2018 (CET)
Die JF muß nicht namentlich darin vorkommen. Röper sagt, die Verlagsabhängigkeit auf dem deutschen Zeitungsmarkt "sehr hoch" sei. Ergo ist die Verlagsunabhängigkeit der JF ein besonderes Merkmal. Holiday (Diskussion) 01:06, 16. Jan. 2018 (CET)
LOL. Belegte Informationen zur Jungen Freiheit werden entfernt, aber dafür willst du Belege verwenden, in denen die Junge Freiheit nicht erwähnt wird. Das ist glatter Verstoß gegen Wikipedia:Belege. --AlternativesLebensglück (Diskussion) 01:40, 16. Jan. 2018 (CET)

einwurf vom rande: dieser thread startet mit verweis auf en:WP:LEAD. dieser ist für de.wikipedia.org nicht relevant. --JD {æ} 15:35, 16. Jan. 2018 (CET)

Holiday kann es ja in der Einleitung des englischsprachigen Artikels en:Junge Freiheit erwähnen. Da steht es nämlich auch noch nicht. Die englischsprachige Wikipedia verlangt allerdings auch eine belegte Erwähnung im Artikeltext, wenn so etwas in der Einleitung stehen soll. --AlternativesLebensglück (Diskussion) 17:38, 16. Jan. 2018 (CET)

Erweiterung der Einleitung[Quelltext bearbeiten]

Im Moment haben wir einen langen Artikel (64 KB) und eine sehr kurze Einleitung, die überdies zur Hälfte bloß aus der politischen Einordnung besteht. Um Struktur in die Diskussion zu bringen, bitte ich diejenigen Nutzer, die die jetzige Einleitung auf eine sachgerechte Länge erweitern wollen, um inhaltliche Vorschläge. Was gehört noch in die Einleitung? Mein - erster - Vorschlag ist dies. Wer fundamental gegen jedwede Erweiterung ist, sollte dies hier auch mit seinen Gründen kundtun. Holiday (Diskussion) 17:44, 14. Jan. 2018 (CET)

Die Einleitung gibt kurz und knapp den Artikelinhalt wieder. Allenfalls könnte man noch ergänzen, dass die Junge Freiheit eine AfD-nahe Zeitung ist. --AlternativesLebensglück (Diskussion) 17:48, 14. Jan. 2018 (CET)

Artikelvergleich[Quelltext bearbeiten]

Ein Vergleich mit anderen - einigermassen ähnlichen (Erscheinungsweise/politisch) - Publikationen scheint als Basis für eine Entscheidungsfindung sinnvoll. Hier zunächst einmal eine Aufstellung. Weiteres später.
a) Wochentitel:

  • Jüdische Allgemeine -- 8kB, Einleitung drei/vier Sätze: Kurzgeschichte, Auflage, politische Einordnung (eigene).
  • der Freitag -- 40kB, Einleitung sieben/acht Sätze: Kurzgeschichte, Verleger, Chefredakteur, politische Einordnung (vmtl eigene).
  • Die Zeit -- 40kB, Einleitung acht Sätze: Ersterscheinen, Erscheinungsdatum, Herausgeber, Korrespondenten, Redaktionsbüros, keine politische Einordnung.
  • Preußische Allgemeine Zeitung -- 27kB, Einleitung sechs/sieben Sätze: geschichtlicher Abriss, politische Einordnung (fremde).
  • Die Woche (1993–2002) (eingestellt) -- 9kB, Einleitung zwei Sätze: preisgekröntes Design, politische Einordnung (vmtl eigene).
  • Rheinischer Merkur (eingestellt) -- 12kB, Einleitung sieben Sätze: Kurzgeschichte, Auflage, Herausgeber, politische Einordnung (unklar, von wem).

b) Tageszeitungen:

  • Frankfurter Rundschau -- 60kB, Einleitung drei Sätze: Ersterscheinungsdatum, zwei Verleger, keine politische Einordnung.
  • taz -- 93 kB, Einleitung sieben Sätze: Gründung, Herausgeber, Chefredaktion, Auflage, politische Einordnung (eigene und fremde).
  • FAZ -- 41kb, Einleitung sechs Sätze: Auflage, Herausgeber, Konkurrenten, Redaktionsstatut, keine politische Einordnung.
  • Neues Deutschland -- 22kB, Einleitung zehn Sätze: Geschichte, Eigentümer, Chefredakteur, Auflage, politische Einordnung (eigene).

c) Vorliegend:

  • Junge Freiheit -- 64kB, Einleitung 4 Sätze: Auflage, politische Einordnung (eigene und fremde).

--Amanog (Diskussion) 08:04, 15. Jan. 2018 (CET)

Kleine Auswertung: Die Einleitung der JF ist verhältnismssig kurz, ein massvoller Ausbau erscheint deshalb okay. Von den 10 ausgewählten Vergleichstiteln haben 70% eine politische Einordnung in der Einleitung; wie bei der JF - das ist also eher normal. Von diesen 70% sind vier Eigenmeinung, eine der Einordnungen ist nicht zuzuordnen. Nur bei PAZ und taz von dritter Seite. Soweit erkennbar, fallen aber nur bei den eher rechten Zeitungen PAZ und JF die eigene und die Fremdeinschätzung auseinander. Das ist ansonsten nicht der Fall und wenigstens bemerkenswert. Die Hälfte der 10 Vergleichseinleitungen beinhaltet einen (mitunter sehr kurzen) geschichtlichen Abriss. Das wäre deshalb auch der JF nicht zu verwehren. --Amanog (Diskussion) 18:04, 16. Jan. 2018 (CET)

Sehe ich auch so. Neben der Verlagsunabhängigkeit ist auch der Redaktionssitz in Berlin auf jeden Fall erwähnenswert. Was noch? Holiday (Diskussion) 02:50, 17. Jan. 2018 (CET)
Der Sitz in Berlin steht schon in der Infobox. --AlternativesLebensglück (Diskussion) 02:55, 17. Jan. 2018 (CET)
Nur: was genau ist mit der Verlagsunabhängigkeit gemeint ? Und ist die in dem Umfeld wirklich so selten ? Ein Blick auf die ausgewählten 10 Vergleichstitel zeigt, dass die Hälfte keinem grossen Verlag zugehört (taz, PAZ, JA, Freitag, ND). Der katholischen Kirche gehören zwar viele Printmedien in D, aber dennoch war der RM auch eher ein selbständiger Verlag. FAZ gehört ebenfalls zu keinem Grossverlag, ist eigentlich selbst einer. Richtig zu Grosverlagen gehör/ten eigentlich nur DIE ZEIT (Holtzbrinck), Die Woche (Ganske) und die FR (DuMont, jetzt FAZ). --Amanog (Diskussion) 08:46, 17. Jan. 2018 (CET)

Neue Auflagenzahl für 2017[Quelltext bearbeiten]

Steigerung um mehr als 7 Prozent auf eine Auflage von über 30.000 Stück.

https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2017/ivw-junge-freiheit-steigert-verkaufte-auflage-15/ (nicht signierter Beitrag von 91.17.19.250 (Diskussion) 23:35, 20. Apr. 2017‎ (CEST))

Liebe IP, die Auflage wird bereits im Artikeltext und der Infobox automatisiert über die IVW-Daten aktualisiert. Wenn du zitierfähige Drittwahrnehmung zur Auflage und ihrer Steigerung findest, gib bitte Bescheid. --Feliks (Diskussion) 08:03, 11. Jan. 2018 (CET)

Dokumentation 2[Quelltext bearbeiten]

Versuche, eine adäquate Einleitung zu verhindern, die die Zeitung als Ganzes erfaßt, und sich nicht nur auf die politische Zuordnung versteift und verengt:

Holiday (Diskussion) 02:24, 11. Jan. 2018 (CET)

Schön, dass du deinen erfolglosen Editwar auch noch aufwändig mit protokollierst. Ich habe aber die Überschrift dem Sachverhalt angepasst. Derjenige, der hier was "versucht" hat, bist du, solange es nicht zur stabilen Version wird, und das ist so schnell nicht zu erwarten. --Feliks (Diskussion) 08:27, 11. Jan. 2018 (CET)

Ich habe den Userbezug in der Überschrift im Rahmen einer VM-Abarbeitung entfernt. Koenraad 21:54, 11. Jan. 2018 (CET)

Prima, zwei Threads mit identischer Überschrift. Sehr hilfreich. --Feliks (Diskussion) 22:14, 11. Jan. 2018 (CET)
So etwas kann man sehr einfach und neutral ändern. Dazu muss man nicht übergriffig werden; Wadenbeisser machen das natürlich schon mal. --Amanog (Diskussion) 23:10, 11. Jan. 2018 (CET)
Der süße Duft einer Rauferei musste zwangsläufig auch dich anziehen. --Feliks (Diskussion) 23:27, 11. Jan. 2018 (CET)
Ich habe gar nichts gegen Raufereien. WP:Disk entfernt --Feliks (Diskussion) 14:22, 12. Jan. 2018 (CET). --Amanog (Diskussion) 00:03, 12. Jan. 2018 (CET)

Gauland Zitat unter Rezeption[Quelltext bearbeiten]

Das hat mit "Rezeption" nichts zu tun. Es ist irrelevant, was der Gauland für eine Zeitung liest. Genauso gut könnte man einbauen, dass der Grüne Ströbele die taz liest. Wen interessiert das und welche Relevanz hat das für den Artikel? --88.152.161.113 22:48, 11. Jan. 2018 (CET)

Wenn der Bundessprecher der aufstrebenden Partei AfD die Lektüre der Zeitung empfiehlt, ist das relevant. Das erklärt auch, warum die Auflage gegen den Trend, dem die übrigen Pressepublikationen unterliegen, gestiegen ist.
Der ausscheidende Bundestagsabgeordnete Ströbele hat mit der Jungen Freiheit gar nichts zu tun und war zuletzt vor fast 27 Jahren Parteivorsitzender. --AlternativesLebensglück (Diskussion) 23:19, 11. Jan. 2018 (CET)
Jede Zeitung hat das Publikum, das sie verdient. Öffentlicher Zuspruch durch Entscheidungsträger wird auch bei Der Freitag oder der NZZ erwähnt.--Feliks (Diskussion) 23:23, 11. Jan. 2018 (CET)
„„Ich habe die Zeitung immer als Teil einer politischen Entwicklung verstanden, die das Ziel hat, publizistisch die Gewichte zugunsten der konservativen Seite zu verschieben“, sagt Stein, Verleger, Chefredakteur, Chefkolumnist, Gründer und Übervater. Keiner ist so lange aktiv in der Bewegung wie er, keiner kennt so viele der Beteiligten in und jenseits der AfD. Manche sagen: Die Zeitung ist nicht Teil, sondern Kern dieser Bewegung.“ „Eine Handvoll seiner Redakteure sind in der AfD aktiv, einer ist Pressesprecher des Berliner Landesverbandes.“ [http://www.wiwo.de/politik/deutschland/afd-dieter-stein-und-die-junge-freiheit/13045664-6.html AfD: Kasse machen mit den Rechtspopulisten - Dieter Stein und die "Junge Freiheit"}, wiwo.de, 11. März 2016. --AlternativesLebensglück (Diskussion) 23:26, 11. Jan. 2018 (CET)
Nein AL. 2008 gab es noch lange keine AfD, die wurde erst 2013 gegründet und entwickelte sich später in die hiesige Richtung. --88.152.161.113 23:29, 11. Jan. 2018 (CET)
Das zugehörige politische Milieu gab es deutlich früher. Und dass sich die AfD dorthin entwickelte, ist nicht zuletzt das „Verdienst“ von Stein bzw. JF. --Feliks (Diskussion) 23:48, 11. Jan. 2018 (CET)
Nein Feliks. AL versucht einen Zusammenhang zwischen Gaulands Aussage und der kommerziellen Entwicklung der Zeitung zu konstruieren, dabei ging es der Zeitung auch vor 2013 bzw. 2015 ausgezeichnet. --88.152.161.113 23:51, 11. Jan. 2018 (CET)
ALG versucht nicht zu konstruieren, sondern zitiert die Wirtschaftswoche, die einen Zusammenhang zwischen ökonomischen Erfolg der JF und politischem Erfolg der AFD beschreibt - und Fraktionschef der letzteren ist ja nunmal Gauland. --Feliks (Diskussion) 00:03, 12. Jan. 2018 (CET)
Gaulands Zitat „Wer die AfD verstehen will, muss die ‚Junge Freiheit‘ lesen. ist übrigens an einen Werbeslogan für die Tageszeitung Die Welt angelehnt: „Wer die Welt verstehen will ... der muss sie lesen." [3] "--AlternativesLebensglück (Diskussion) 00:05, 12. Jan. 2018 (CET)
Nein Feliks. AL schrieb eindeutig: "Wenn der Bundessprecher der aufstrebenden Partei AfD die Lektüre der Zeitung empfiehlt, ist das relevant. Das erklärt auch, warum die Auflage gegen den Trend, dem die übrigen Pressepublikationen unterliegen, gestiegen ist." 1. Im Intro steht aber was von 2008. 2. Ist denn bewiesen, dass sich der kommerzielle Erfolg seit 2013 bzw. 2015 ebenfalls signifikant gesteigert hat? Das wäre zumindest ein Indiz, wenn auch kein Beweis für die Konstruktion von AL. --88.152.161.113 00:08, 12. Jan. 2018 (CET)
Es ist reichlich egal, was für Meinungen auf der Artikeldisk vertreten werden, die entsprechen nicht immer de:WP-Regeln und werden irgendwann wegarchiviert. Viele ziemlich konstruierte Zusammenhänge; bleibt man bei den Fakten: Zeitung sowie Partei haben Zulauf. Manche störts, manchen gefällts. Die Parallelität hat in den jeweiligen Artikeln nichts zu suchen, zumindest solange, bis ein Zusammenhang nicht wissenschaftlich untersucht/belegt wurde. --Amanog (Diskussion) 00:14, 12. Jan. 2018 (CET)
Überhaupt nicht konstruiert, sondern belegbar. „»Wer die AfD verstehen will, muss die ›Junge Freiheit‹ lesen«, zitiert das Schweizer Branchenblatt »Medienwoche« den AfD-Parteivorstand Alexander Gauland.“
Volker Weiß: Hofberichterstattung, Magazin "der rechte rand" Ausgabe 167 - Juli 2017 --AlternativesLebensglück (Diskussion) 00:18, 12. Jan. 2018 (CET)
Wo genau steht, dass sich der kommerzielle Erfolg der Zeitung seit Gaulands Aussage signifikant verbessert hat? --88.152.161.113 00:21, 12. Jan. 2018 (CET)
Wie man sieht, wird der Gauland-Spruch in den Medien rezipiert.
„Wer die AfD verstehen will, müsse die «Junge Freiheit» lesen, sagte Alexander Gauland, Vizepräsident der «Alternative für Deutschland». Die inhaltliche Nähe zwischen der neuen nationalkonservativen Partei und der dem konservativen Blatt ist offenkundig. Entsprechend intensiv ist die Berichterstattung über die neue Partei. Auf der Website wird der AfD ein umfassendes Dossier gewidmet, ihre Politiker kommen häufig zu Wort. “ Adrian Lobe: «Wer die AfD verstehen will, muss die ‹Junge Freiheit› lesen», medienwochen.ch, 26. Februar 2016 --AlternativesLebensglück (Diskussion) 01:30, 12. Jan. 2018 (CET)
Mag sein, aber das beantwortet meine Frage nicht. Du konstruierst einen Zusammenhang zwischen Gaulands Aussage und dem kommerziellen Erfolg der Zeitung, dabei ging es dieser Zeitung auch vor Gauland blendend. --88.152.161.113 01:33, 12. Jan. 2018 (CET)

Das Zitat empfinde ich auch als unpassend, jedenfalls in einem enzyklopädischen Artikel. Es konstruiert/unterstellt eine Beziehung (zwischen Partei und Zeitung), die in solchen Fällen nur mit wissenschaftlichen Belegen darstellbar ist. Wie häufig gilt bei solchen Artikelerweiterungen: nicht alles, was irgendwo im Netz auffindbar und damit belegbar ist, gehört in einen enzyklopädischen Text. --Amanog (Diskussion) 13:16, 12. Jan. 2018 (CET)

Immer schön zu sehen, dass Kollegen, die selbst für die Ereignisse aus dem 18. Jahrhundert gerne die Boulevardseiten der Tagespresse der letzten 5 Jahre konsultieren, von anderen verlangen, für Sachverhalte aus den letzten 2-3 Jahren wissenschaftliche Literatur vorzulegen...--Feliks (Diskussion) 14:35, 12. Jan. 2018 (CET)
Nein Feliks, das ist Polemik. --88.152.161.113 14:36, 12. Jan. 2018 (CET)
Nein, liebe IP, das ist die Wahrheit: [4] und [5] --Feliks (Diskussion) 14:39, 12. Jan. 2018 (CET)
Das ist Blech, bestenfalls BNS. Die Schatullrechnungen wurden 2011 digitalisiert (und darum geht es), die FII-Hunde wurden öffentliches Thema anlässlich des 300-Jahr-Jubiläums im Jahr 2012. Im übrigen sollte Dir bekannt sein, dass WP:BLG nicht per se gegen aktuelle Presse spricht, sondern bei umstrittenen, insbes politisch umstrittenen Themen, wissenschaftliche Literatur die richtige Wahl ist. Mir ist dagegen nicht bekannt, dass die Windspiele des alten Fritz heutzutage politisch besonders umstritten sind. Wenn Dir zu Artikeldiskussionen kein sinnvoller Beitrag einfällt, solltest Du Dich gar nicht äußern. Das Herunterziehen von einer Sach- auf die persönliche Ebene ist - wie Dir ebenfalls schon häufig mitgeteilt - hier unerwünscht.--Amanog (Diskussion) 15:01, 12. Jan. 2018 (CET)
Correct hat das Zitat auch aufgegriffen. [6] Selbst der Chefredakteur der Jungen Freiheit, Dieter Stein., hat 2016 das Zitat verwendet: „Alexander Gauland wurde von der Zeit zitiert mit dem Satz: „Wer die Grünen verstehen will, muß die taz lesen. Wer die AfD verstehen will, muß die JF lesen.“ Das trifft es nicht schlecht. Tatsächlich stellen wir fest, daß derzeit die JF wohl die höchste Abonnentenrate unter AfD-Mitgliedern hat gegenüber anderen Parteien wie CDU oder FDP.“ [7] --AlternativesLebensglück (Diskussion) 15:46, 12. Jan. 2018 (CET)

Ich würde ganz gerne eine sachliche Begründung für diese Löschung haben. Das Ganze ist klar zugeordnet (Gauland) und als zitat gekennzeichnet. Ich kann aus dem bisherigen IP-Erregungsbeiträgen kein sachliche Argument herauslesen, das eine Entfernung dieser klar ingeordneten und belegten Information rechtfertigt. --Jens Best (Diskussion) 15:46, 12. Jan. 2018 (CET)

Die Aussage ist belegt, ja, aber ich kann nach wie vor keine Relevanz für den Artikel erkennen. --88.152.161.113 15:48, 12. Jan. 2018 (CET)
Das eine der damals wichtigsten (und mittlerweile noch wichtigeren) Führungspersonen der AfD seine Partei mit der Zeitung in Verbindung setzt hat für dich keine Relevanz? Das müsstest du jetzt erstmal mit einem sachlichen Argument begründen, warum du das nicht siehst. Wie gut bist du allgemein eingearbeitet in das Thema Junge Freiheit, die Verbidungen des dortigen Chefredakteurs in rechtsgerichtete intellektuelle Kreise (IfS, Kubitschek etc.)? Vielleicht fehlt dir ein wenig der Hintergrund, der diese Aussage interessant macht. Also die Frage, inwieweit sich die AfD von neurechten intellektuellen/journalistischen Kreisen distanziert oder halt eben nicht. Du musst schon ein wenig mehr Kontext liefern, warum du da keine Relevanz für dich erkennst. Ich erkenne zum Beispiel auch viele Zusammenhänge im Artikelcluster Chemie nicht, weil ich mich da nicht auskenne. Das heistt aber nicht, dass ich da hingehe und einfach anfange Sachen zu löschen. Bitte also erklären, was du meinst. --Jens Best (Diskussion) 15:57, 12. Jan. 2018 (CET)
Ich kenne die Zeitung, aber die Zeitung gab es 1. schon lange vor der AfD und 2. wird die politische Ausrichtung der Zeitung im Artikel bereits beschrieben. Es ist irrelevant, ob Gauland Werbung für diese Zeitung macht. --88.152.161.113 16:02, 12. Jan. 2018 (CET)
Das ist keine Antwort auf meine Nachfrage nach einem sachlichen Argument. Der Chefredakteur Stein hat diese Aussage von Gauland ja nun selbst eingeordnet und mit einer weiteren sachlichen Aussage bezüglich der Leserzahlen ergänzt. Ich denke, damit hat sich dann diese fragwürdige Löschversuch erledigt. PS: Es macht einen Nutzer in meinen Augen glaubwürdiger, wenn er sich einen Account anlegt. Das Unterhalten mit IP-Adressen, die sich ein wenig unklar ausdrücken, ist ein wenig irritierend. --Jens Best (Diskussion) 16:06, 12. Jan. 2018 (CET)
Die Verflechtungen zwischen der AfD und der Jungen Freiheit sind sicherlich erst einmal unstrittig, aber mir fehlt nach wie vor die Relevanz von Gaulands Aussage für den Artikel. Es ist erst einmal nur eine Aussage und keine wissenschaftliche Einordnung, die ja schon im Artikel steht. --88.152.161.113 16:09, 12. Jan. 2018 (CET)

Die AfD hält im Gegensatz zur SPD, deren Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft der elftgrößte deutsche Verlag ist, keine Anteile an Zeitungen. Aber selbst bei SPD-Zeitungen werden keine SPD-Politiker zur Rezeption zitiert. Gaulands Meinung hat also unter "Rezeption" nichts verloren, selbst wenn man eine AfD-Nähe postulieren würde. Holiday (Diskussion) 20:34, 12. Jan. 2018 (CET)

Deine Argumentation ist unlogisch. Zu SPD-Zeitungen werden keine SPD-Politiker zitiert. Die Junge Freiheit gehört aber nicht der AfD.
Da die Junge Freiheit keine der AfD gehörende Zeitung ist, kann die Meinung des AfD-Politikers ruhig angegeben werden. --AlternativesLebensglück (Diskussion) 15:05, 14. Jan. 2018 (CET)
Wenn Gaulands Meinung so wichtig ist, warum hast du sie noch nicht bei der taz angegeben? Denn das vollständige Gauland-Zitat lautet: „Wer die Grünen verstehen will, muß die taz lesen. Wer die AfD verstehen will, muß die JF lesen.“ Holiday (Diskussion) 17:26, 14. Jan. 2018 (CET)

Leser[Quelltext bearbeiten]

„Die größte Leserschaft haben sie allerdings in der Altersgruppe 60 bis 69 Jahre.“ Keine Krise bei rechter Zeitung: Auflage der „Jungen Freiheit“ steigt, taz, 4. Mai 2015 Nicht schlecht für eine frühere Schülerzeitung. ;-) --AlternativesLebensglück (Diskussion) 00:51, 12. Jan. 2018 (CET)

Inwieweit soll dieser Beitrag den Artikel verbessern? --88.152.161.113 00:53, 12. Jan. 2018 (CET)
Die Altersstruktur der Leserschaft ist durchaus von Belang. --Feliks (Diskussion) 11:18, 12. Jan. 2018 (CET) Allerdings: Einen Mehrwert hat die Info nur, wenn man sie in Bezug zur Altersstruktur anderer Printmedien setzt. Und vermutlich sieht es da nicht dramatisch anders aus. --Feliks (Diskussion) 14:46, 12. Jan. 2018 (CET)

Politische Einordnung[Quelltext bearbeiten]

„Das 1986 als Schülerzeitung gegründete Wochenblatt aus Berlin (verkaufte Auflage im ersten Quartal 2011: 19350 Exemplare; plus 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal) ist das Leitmedium der sogenannten Neuen Rechten.“ Die "Junge Freiheit" wird 25: "Das Blatt ist unappetitlich", Süddeutsche Zeitung, 26. Mai 2011 --AlternativesLebensglück (Diskussion) 00:56, 12. Jan. 2018 (CET)

Schön - bei sovielen wissenschaftlichen Abhandlungen zur JF, wieso sollten Artikel in Tageszeitungen dann noch eine Rolle für die Einleitung spielen? Siehe WP:Q. --Braveheart Welcome to Project Mayhem 09:32, 12. Jan. 2018 (CET)
Inhaltlich widerspreche ich Braveheart nicht, formal ist zu ergänzen: Konsensfreies Ändern der Einleitung [8] ist hier keine erfolgversprechende Strategie zur Artikelverbesserung, egal wer das betreibt. --Feliks (Diskussion) 09:57, 12. Jan. 2018 (CET)
Zeitungen sind zur politischen Einordnung keine neutrale Quelle. Die Idee, die Konkurrenz dazu heranzuziehen, ist lächerlich. Wir zitieren ja auch nicht in dem Artikel über Coca-Cola die Meinung von Pepsi. Das gilt auch für (vermeintliche) Experten, die in der SZ oder anderen Zeitungen zu Wort kommen. Wir zitieren auch nicht – um weiter im Vergleich zu bleiben – bei Coca-Cola die Meinung von Fachleuten, die Pepsi anführt. Holiday (Diskussion) 20:29, 12. Jan. 2018 (CET)
Sehe ich ähnlich. --88.152.161.113 22:23, 12. Jan. 2018 (CET)
Renate Künast schreibt in ihrem 2017 erschienenen Buch Hass ist keine Meinung: Was die Wut in unserem Land anrichtet „und die Junge Freiheit erfreut sich einer neuen Rolle als inoffizielle Parteizeitung der AfD.“ [9] --AlternativesLebensglück (Diskussion) 12:53, 14. Jan. 2018 (CET)
„Zur politischen Strömung der Neuen Rechten bestehen enge Verbindungen über die neurechte Wochenzeitung Junge Freiheit (JF), welche die AfD von Beginn an publizistisch unterstützte und sich mittlerweile zu einer Art informeller Parteizeitung entwickelt hat (Kellershohn 2013).“ Muslime in Deutschland: Historische Bestandsaufnahme, aktuelle Entwicklungen und zukünftige Forschungsfragen, Springer-Verlag, 15.12.2016, S. 69 [10] --AlternativesLebensglück (Diskussion) 12:59, 14. Jan. 2018 (CET)
Sogar die Leser der Jungen Freiheit habe laut Chefredakteur Dieter Stein schon etwas davon gemerkt: „So verwundert es nicht, dass die rechte Wochenzeitung Junge Freiheit (JF) die aktuelle Entwicklung der AfD journalistisch überaus intensiv begleitet. So erklärte JFGründer und Chefredakteur Dieter Stein unter der Rubrik »in eigener Sache«: »Schreiben wir in der JUNGEN FREIHEIT zuviel über die junge Partei Alternative für Deutschland (AfD)? Es gibt Leser, die uns dafür kritisieren. Einzelne werfen uns vor, wir seien »fast schon eine Parteizeitung«.“ Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster: Strategien der extremen Rechten: Hintergründe - Analysen - Antworten, Springer-Verlag, 2015, S. 18 [11] --AlternativesLebensglück (Diskussion) 13:03, 14. Jan. 2018 (CET)

Abonnentenrate, Stein-Zitat[Quelltext bearbeiten]

Zitat Chefredakteur: Tatsächlich stellen wir fest, daß derzeit die JF wohl die höchste Abonnentenrate unter AfD-Mitgliedern hat gegenüber anderen Parteien wie CDU oder FDP. Wird derzeit unter Abschnitt Auflage übernommen. Abgesehen davon, dass ich den Abschnitt für falsch halte (eigentlich müsste es in einen Abschnitt Leserschaft, in den dann auch so etwas wie: 2015 hatte die junge Freiheit die größte Leserschaft in der Altersgruppe von 60 bis 69 Jahren. (derzeit unter: Weitere Entwicklungen) gehört - was soll das eigentlich bedeuten:

  • Es hat mehr AfD-Leser bei der JF als solche von anderen Parteien.
  • Prozentual lesen AfD-Mitglieder eher JF als solche anderer Parteien ?

--Amanog (Diskussion) 07:18, 13. Jan. 2018 (CET)

Altersstruktur Leserschaft/Leserschaftstruktur iA[Quelltext bearbeiten]

Derzeit findet man unter: Weitere Entwicklungen (völlig falsch) folgenden bemerkenswerten Satz: ... 2015 hatte die junge Freiheit die größte Leserschaft in der Altersgruppe von 60 bis 69 Jahren. Bequellt mit dem Wettbewerber taz. Was soll das dem Leser sagen, das ist doch eine ziemliche Nullinformation ? Da wird wohl nur ein schnell gegoogelter Satz an falscher Stelle reingeschmissen. Die taz hat die Information vermutlich aus den Mediadaten der JF, die von einem Meinungs- (genauer: Medien-) Forschungs-Institut erhoben werden. Danach sind 22% der Leser in der Altersgruppe 60-69. Zum Vergleich: Bei den Leserschaftsdaten der ZEIT wird nur >60 Jahre ausgewiesen: 36%, das ist deutlich weniger als bei der JF (56%). Bei der FAZ (Tageszeitung!) sind es bei den >60-jährigen knapp 42%, hier wird 60-69 ebenfalls nicht ausgewiesen. --Amanog (Diskussion) 07:56, 13. Jan. 2018 (CET)

Ich habe die Angaben zur Leserschaft herausgenommen. Theoretisch wäre ein Kapitel Leserschaft/Struktur oder ähnliches denkbar und natürlich interessant. Das wird aber aus gutem Grund auch bei anderen Zeitungen nicht gemacht. Solch eine Leserschaftsanalyse führen Verlage selbst durch, bzw von den Verlagen beauftragte Institute. Diese Analysen sind damit nicht unabhängig erstellt, sie dienen in erster Linie dem Anzeigenverkauf. Bestimmte Zielgruppen sind für Anzeigenkunden attraktiv. Ein hoher Anteil in diesen Zielgruppen (auch im Verhältnis zu Wettbewerbern) zu haben, ist mithin für die Verlage wichtig. Entsprechend werden Analysen strukturiert/durchgeführt (Methodik, Zeitpunkt) und ausgewertet/gewichtet. Auch wenn Medien zu Leserstrukturdaten anderer Medien berichten (wobei sich im Konkurrenzfalle bereits aus NPOV-Gründen eine Übernahme verbietet), basieren die idR auf den allgemein zugänglichen Analysen der jeweiligen Verlage. Teilweise schliessen sich Verlage (und Werbertreibende) auch zu Erhebungen zusammen, z.B. LAE oder AGMA, die dann aber von den einzelnen Mitgliedern selektiv verwertet werden.
Zur Stein-Aussage betr AfD-Leser-Anteil: Es mag für Stein opportun sein, auf die Attraktivität/Geeignetheit der JF für AfD-Wähler hinzuweisen, steht da doch ein Millionenpotential, auch wirbt die JF bei Anzeigenkunden mit dem Eintreten für die mittelständische deutsche Wirtschaft (contra Renditeerwartungen anonymer internationaler Investoren) usw. Solche Selbstaussagen müssen aber mit Vorsicht behandelt werden; hier besonders, da sie durch keine erkennbare oder auch nur nachvollziehbare Analyse gestützt sind. Bei der Abobestellung der JF wird nicht nach politischen Präferenzen gefragt, eine Erhebung wäre wohl auch unter datenschutzrechtlichen u.ä. Gründen kritisch. Man würde ja auch nicht in WP die Behauptung übernehmen, 65% der JF-Leser hätten promoviert. --Amanog (Diskussion) 07:55, 14. Jan. 2018 (CET)