Diskussion:Rechtsextremismus in der DDR

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Hinweise

Informationsquellen[Quelltext bearbeiten]

Hier sollte in erster Linie mit Belegen gearbeitet werden, die möglichst wenig parteiisch sind, also möglicherweise kritisch zu hinterfragende Aussagen nicht gerade mit FES oder Rosa-Lux. --Prüm 21:31, 14. Mai 2018 (CEST)

Falsche Adresse, da ich die bisherigen Belege komplett aus der alten Version übernommen und daran gar nichts geändert habe.
Das von mir ergänzte Literaturverzeichnis kannst du ja nutzen, um unliebsame Belege, die dir jetzt erst auffallen, zu ersetzen.
Die FES ist an sich unproblematisch, da seriös. Und wenn die RosaLux anerkannte Autoren von Fachbüchern zum Artikelthema zu Vorträgen einlädt, kann man auch nichts gegen deren Texte haben.
Antifa.svg Benutzer:Kopilot 21:48, 14. Mai 2018 (CEST)
Plonk. --Prüm 23:24, 14. Mai 2018 (CEST)

Pogrome[Quelltext bearbeiten]

Die Angriffe auf ein Wohnheim für Ausländer in Hoyerswerda 1991 waren nicht die ersten Pogrome in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.
Der Historiker Waigel hat knapp 40 solcher Attacken in den Akten der DDR-Staatssicherheit gefunden.--Lectorium (Diskussion) 13:00, 16. Mai 2018 (CEST)

Sylvia Sasse[Quelltext bearbeiten]

Die an der Universität Zürich arbeitende Literaturwissenschaftlerin Sylvia Sasse vermutet noch eine andere Absicht. Im Blog "Geschichte der Gegenwart" schreibt sie über die "Zombie-Republik DDR": Die innerdeutschen Ressentiments lieferten eine gute Wutvorlage für rechtsnationale Argumentation, meint die Forscherin. Heißt: Die Wut der Ostdeutschen über Massenarbeitslosigkeit nach der Wende, über die wahrgenommene Arroganz der westdeutschen Eliten, über noch immer nicht einheitliche Löhne und Renten wird umgeleitet - auf Flüchtlinge, Migranten, Ausländer. Sasse sagt, die Ostdeutschen seien "durch die gesamtdeutsche Willkommenskultur quasi ein zweites Mal abgewertet" worden, diesmal aber gut ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung. Durch eine Abwertungsspirale gerieten nun die Zugezogenen in den Blick, die "bei der Güterverteilung privilegiert wurden". Aus "Wir gegen die Anderen", wird so "Wir Deutsche gegen Ausländer". [...] Die ostdeutsche Identität werde romantisiert, hieß es schon in einer von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Studie aus dem Jahr 2016 über "Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland", auf die sich auch Sasse bezieht. Doch unter dem Schleier der Romantik verbergen sich harte Erfahrungen. Sasse erklärt sich den doppelt so hohen AfD-Erfolg im Osten auch mit der Sozialisation in einer Diktatur. Die Wut sei im Grunde eine neue Folgsamkeit und Unterwerfung, nun nicht mehr unter die DDR, sondern unter die Parolen der AfD. Der Trick der AfD dabei: Sie habe die Folgsamkeit sexy gemacht habe. Nämlich als ein vermeintliches Ausbrechen aus dem Mainstream, der vom Westen geprägt werde. So schließt sich der Kreis. Aus: RECHTSPOPULISMUS: Die AfD und die Instrumentalisierung des Ostens --JosFritz (Diskussion) 14:06, 27. Mai 2018 (CEST)

Da der Terminus "Rechtsextremismus" im obigen Langzitat nicht vorkommt und der Thread ursprünglich nur als Linksammlung gedacht war, mal abgetrennt. Antifa.svg Benutzer:Kopilot 13:41, 28. Mai 2018 (CEST)
@Benutzer:Kopilot Wenn es hier nicht reingehört, wohin denn dann? --JosFritz (Diskussion) 22:38, 28. Mai 2018 (CEST)
Ich hab ja nicht gesagt, dass es "hier nicht reingehört", nur, dass das Lemma in dem Zitat nicht vorkommt und eure Debatte zu Sasse nicht direkt zur Materialsammlung gehört.
Was drin vorkommt, ist "Fremdenfeindlichkeit", und zwar "in der DDR". Für "Rechtsextremismus in der DDR" haben wir ja neuerdings ein eigenes Lemma.
Ferner kommen die Stichworte "Rechtspopulismus" und "AfD" im Titel vor, beide haben bekanntlich eigene Lemmata.
Auch vermute ich, dass die Rechtsextremismusforschung bereits ähnliche Erklärungen für DDR-spezifische Fremdenfeindlichkeit liefert. Die hätte dann allerdings wohl Vorrang vor Meinungsäußerungen einer Literaturwissenschaftlerin in einem Blog. MfG, Antifa.svg Benutzer:Kopilot 22:58, 28. Mai 2018 (CEST)
Das neue Lemma kannte ich noch nicht, ich hatte die Diskussion zum Thema im Lemma Sachsen im Hinterkopf und gedacht, das sei jetzt hier gelandet. Wie Du schon schreibst: Es handelt sich beim Thema Fremdenfeindlichkeit um einen Bereich, der mit Rassismus und Rechtsextremismus zumindest Schnittmengen aufweist. Danke für Dein Antwort, --JosFritz (Diskussion) 23:06, 28. Mai 2018 (CEST)
Die Schnittmengen sind absolut unbestreitbar. Deshalb hat z.B. die AfD bereits einen eigenen Passus hier. Antifa.svg Benutzer:Kopilot 23:08, 28. Mai 2018 (CEST)