Duell der Magier

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Filmdaten
Deutscher TitelDuell der Magier
OriginaltitelThe Sorcerer’s Apprentice
Duell der Magier.jpg
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2010
Länge109 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
JMK 10[2]
Stab
RegieJon Turteltaub
DrehbuchLawrence Konner,
Mark Rosenthal,
Matt Lopez
ProduktionJerry Bruckheimer
MusikTrevor Rabin
KameraBojan Bazelli
SchnittWilliam Goldenberg
Besetzung

Duell der Magier (Originaltitel The Sorcerer’s Apprentice, deutsch Der Zauberlehrling) ist ein US-amerikanischer Fantasy-Abenteuerfilm von Produzent Jerry Bruckheimer aus dem Jahre 2010.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es herrscht Krieg zwischen den Zauberern um Merlin und Morgana. Im Jahre 754 nach Christus wird Merlin von Morgana, die einen mächtigen Zauber von ihm entwenden will, getötet. Seine Schülerin Veronica nimmt, um sie zu stoppen, die Seele Morganas in sich auf und lässt sich mit ihr von Balthazar in den sogenannten Seelengral einschließen.

Zwölf Jahrhunderte später: David „Dave“ Stutler ist ein introvertierter Außenseiter. Mit zehn Jahren trifft er bei einem Schulausflug auf den Zauberer Balthazar Blake, einen der drei Lehrlinge Merlins. Dieser sucht seit tausend Jahren nach dem Nachfolger Merlins, um seine große Liebe Veronica befreien und Morgana töten zu können. Dave soll der Nachfolger Merlins sein.

Bei einem Unglück in Blakes „Behausung“ lässt Dave Blakes Erzfeind Maxim Horvath aus dem Seelengral entkommen, woraufhin beide (Blake und Horvath) infolge eines Kampfes in einem anderen magischen Gefäß für zehn Jahre eingeschlossen werden.

Nach zehn Jahren ist Dave ein hochbegabter Physik-Student und selbsterklärter Nerd. Bei einer Vorlesung entdeckt er seine große Jugendliebe Rebecca, genannt Becky, wieder, der er fortan hinterherläuft. Gleichzeitig haben sowohl Blake als auch Horvath Dave wiedergefunden. Blake bildet Dave als Zauberer aus, während Horvath sich von Drake Stone, einem Showmagier, helfen lässt, um Dave zu töten. Sie alle besitzen magische Ringe, ohne die sie nicht zaubern können. Horvath befreit die Hexe Abigail Williams (Nicole Ehinger) aus dem Seelengraal und benutzt sie, um Becky zu kidnappen. Danach tötet er sie, um ihr ihre magischen Fähigkeiten zu stehlen. Horvath zwingt Dave, ihm seinen magischen Ring zu geben, da er sonst Becky töten würde. Im Showdown werden Morgana und Veronica von Horvath aus dem Seelengral befreit. Blake kann nicht verhindern, das Morgana ihre Macht wiedererlangt. Dave eilt herbei, um Blake zu helfen, kann dies ohne seinen magischen Ring aber nicht. Als Morgana Blake töten will, wirft er jedoch eine magische Schutzwand vor ihn, was schlagartig allen klarmacht, dass er über ein Ausmaß an Magie verfügt, wie sie nur Merlin je hatte. Er stellt sich Morgana, kann sie aber scheinbar nicht überwinden, sondern trifft nur eine Trafostation. Während ihn nun Morgana unter Feuer nimmt, welches er nur mühsam abwehren kann, schlängeln sich Kabel aus der Trafostation und klettern von Morgana unbemerkt an umstehenden Laternen hoch. Als Morgana ihm zugesteht, dass er große magische Fähigkeiten hat, macht er ihr klar, dass ihm das bewusst ist, er aber zusätzlich noch die Physik zur Hilfe hat. In diesem Moment wird Mogana von starken Teslastrahlen von den umgebenen Laternen unter Feuer genommen und Dave kann sie letztlich vernichten. Der sich für Veronica opfernde Blake ist tot, wird nun aber von Dave wiederbelebt. Blake und Veronica sind nach über tausend Jahren wieder vereint, und auch Dave und Becky gestehen sich ihre Liebe.

Nach dem Abspann sieht man Horvaths Hut in Blakes Laden liegen. Eine Gestalt, die Horvath ähnelt, nimmt den Hut und setzt ihn auf, dann verschwindet sie.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde von Walt Disney Pictures produziert. Zum größten Teil wurde der Film in New York City gedreht. Kostümdesigner war Michael Kaplan, Set-Dekorateur George DeTitta Jr.

Elemente aus Der Zauberlehrling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ähnlich wie im Gedicht Der Zauberlehrling von Johann Wolfgang von Goethe verliert Dave die Kontrolle über einen Zauber und gerät in große Not. Wie in der Szene in Fantasia, in der Micky Maus in die Rolle des Zauberlehrlings schlüpft, wurde die Szene im Duell der Magier mit dem Musikstück Der Zauberlehrling von Paul Dukas hinterlegt. Auch die Szene, in der Dave versucht, den Wischmop mit dem Beil zu spalten und nur die Schatten an der Wand sichtbar sind, wurde Fantasia nachgestellt.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Filmmusik wurde von Trevor Rabin komponiert und in einem Album am 6. Juli 2010 bei Walt Disney Records veröffentlicht.[3] Das 2009 auf dem Album Waking Up erschienene Lied Secrets von OneRepublic wird ebenfalls im Film verwendet.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde insgesamt mäßig beurteilt. Neben den Effekten wurde Nicolas Cages Darstellung und die Selbstironie des Films gelobt. Bemängelt wurde das schwache Drehbuch und die abgedroschene Handlung.

„An den fliegenden Energiebällen und Feuerstrahlen hat man sich bald satt gesehen, der Rest ist farbenfrohes Augenfutter für „Harry-Potter“-Süchtige mit einem Touch „Ghostbusters“-Krawall. Fazit: Effektreiche Fantasy-Actionkomödie, der auf halber Strecke die Luft ausgeht.“

„Cage fühlt sich einmal mehr sichtlich wohl, eine Figur mit Hang zum Mysteriösen zu porträtieren und hat das zusätzliche Vergnügen eine rasante übernatürliche Autoverfolgungsjagd zu absolvieren. Bei den Zaubereinlagen wird nicht mit bombastischen Brimborium gespart und Plasma- und Feuerbälle werden mit Elan durch die Lüfte geschleudert. Der romantische Subplot bleibt hingegen eher lauwarm, doch dem Spaß am herzhaften Hokuspokus tut dies keinen Abbruch.“

kino.de[5]

„Okay, die abgedroschene Handlung ist ganz sicher nicht der Grund, warum man sich ‚Duell der Magier‘ anschauen sollte. Aber dafür entwickelt der Film durchaus Qualitäten an anderer Stelle. Die omnipräsenten Computereffekte vom feuerspeienden Drachen in Chinatown bis zum gereizten Bullen vor der New Yorker Börse sind makellos […]. Was weit mehr überrascht, ist die Selbstironie, die Jon Turteltaub seinem wilden Magie-Mix unterrührt. […] ‚Duell der Magier‘ ist klassische Fantasy-Unterhaltung im modernen CGI-Gewand – angereichert mit einer gesunden Portion Selbstironie.“

filmstarts.de[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Duell der Magier. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, August 2010 (PDF; Prüf­nummer: 123 812 K).
  2. Alterskennzeichnung für Duell der Magier. Jugendmedien­kommission.
  3. The Sorcerer's Apprentice bei soundtrack.net
  4. Kritik auf cinema.de
  5. Kritik auf kino.de
  6. Kritik auf filmstarts.de