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Eataly

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Eataly
Logo
Rechtsform Società a responsabilità limitata
Gründung 2004[1]
Sitz Monticello d’Alba, Italien Italien
Leitung Oscar Farinetti
Mitarbeiterzahl 5000 (2015)[2]
Umsatz 465 Mio. EUR (2017)[3]
Website eataly.net

Eataly ist einer der größten Vertreiber von italienischen Konsumgütern weltweit. Das Sortiment umfasst eine Vielfalt an Restaurants, Speisen- und Getränketheken in spezialisierten Supermärkten, Konsumartikel und eine Kochschule. Eataly kooperiert mit Slow Food.

Geschichte des Unternehmens

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Eataly in São Paulo, Brasilien

Der Name „Eataly“ ist eine Verschmelzung der englischen Wörter (to) eat ‚essen‘ und Italy ‚Italien‘.[4][5]

Im Januar 2007 eröffnete der italienische Geschäftsmann Oscar Farinetti die erste Filiale von Eataly in einer stillgelegten Wermut-Fabrik in Turin im Bezirk Lingotto.

Eataly in New York City, September 2010

Die am 31. August 2010 in New York eröffnete Filiale befindet sich am Madison Square Park und ist im Besitz von Eataly sowie der Batali & Bastianich Hospitality Group, einer Partnerschaft mit Mario Batali, Lidia Bastianich und Joe Bastianich. Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg besuchte die Eröffnung und lobte die Schaffung von 300 neuen Arbeitsplätzen. Mittlerweile arbeiten mehr als 700 Personen[6] an diesem Standort. Selbst zwei Wochen nach der Eröffnung reichten die Schlangen von wartenden Gästen noch die Fifth Avenue hinunter.[7]

Zu Beginn des Jahres 2012 eröffnete Eataly die bis heute größte Filiale in Rom,[8] nämlich an der Zugstation Ostiense. Am 2. Dezember 2013 eröffnete Eataly eine weitere Filiale in der 43 E. Ohio Street in Chicago. Dieser Standort erstreckt sich über rund 5.850 Quadratmeter und stellt damit den größten Eataly in den USA dar. Mario Batali und Joe Bastianich besitzen Anteile an der Chicagoer Filiale.

Am 18. März 2014 eröffnete Eataly ein 5.000 Quadratmeter großes Geschäft auf dem Piazza XXV Aprile in Mailand. Der Store wird „Eataly Smeraldo“ genannt, da er sich in einem ehemaligen Theater befindet. Die darin erbaute Bühne wird auch weiterhin für musikalische Acts, Reden und Ausstellungen genutzt.

Eataly betreibt derzeit weltweit 27 Standorte in den USA, Brasilien, Dubai, Japan, Südkorea, der Türkei, in Italien und seit Herbst 2015 auch in Deutschland: Hier eröffnete das im Oktober 2015 gegründete Joint Venture zwischen Eataly Italia und Signa Retail am 25. November 2015 in der Münchner Schrannenhalle direkt am Viktualienmarkt einen Eataly-Store mit einer Fläche von 4.600 Quadratmetern.[9] Bis 2021 war die Expansion an mindestens fünf weiteren Standorten in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz geplant.[10] Im November 2023 hat die Signa-Gruppe seinen Anteil am Joint Venture an Eataly zurückgegeben. Die deutsche Gesellschaft gehöre nun zu hundert Prozent Eataly. Ob die Signa-Gruppe für ihren 45-Prozent-Anteil überhaupt noch Geld bekommen hat, ist nicht bekannt.[11]

Niederlassungen

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Eataly in der Schrannenhalle
Eataly in Stockholm

Bis 2015 war Eataly innerhalb Europas nur in Italien vertreten. Die erste deutsche Niederlassung eröffnete als 27. Markt der Kette am 26. November 2015[2] in der Münchner Schrannenhalle mit rund 4000 Quadratmetern Verkaufsfläche.[1] Nach der Eröffnung in München wurden in Stockholm, London und Paris weitere Märkte eröffnet.

Commons: Eataly – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Franz Kotteder: Eataly in der Schrannenhalle. 4000 Quadratmeter voller Feinkost. Süddeutsche Zeitung, 28. September 2015, abgerufen am 3. Dezember 2017: „Die italienische Kette Eataly baut ihre erste deutsche Niederlassung auf. Im November [2015] soll es in der Schrannenhalle losgehen.“
  2. 1 2 Ulrike Sauer: Eataly – Erfolgsgeschichte eines Feinkosthändlers. In: Wirtschaft. Süddeutsche Zeitung, 25. November 2015, abgerufen am 3. Dezember 2017.
  3. Eataly: revenues at 465 mln,+20%. In: eurasiatx. 4. Mai 2018, abgerufen am 3. Januar 2021 (amerikanisches Englisch).
  4. Eataly ist | Eataly. Abgerufen am 3. Januar 2021.
  5. Eataly: Italian Food the Italian Way. 16. November 2015, abgerufen am 3. Januar 2021 (englisch).
  6. Robert Libetti: See Why New Yorkers Are Obsessed With Eataly, Mario Batali's Giant Italian Food Market. Abgerufen am 11. März 2026 (amerikanisches Englisch).
  7. Batali’s Packed Eataly Hawks $193 Pork, Negronis: Ryan Sutton. In: Bloomberg.com. (bloomberg.com [abgerufen am 11. März 2026]).
  8. Sigrid Mölck-Del Giudice: Italiens Rettung: Die Schönheit und das Essen. 16. Januar 2019, abgerufen am 11. März 2026.
  9. Eataly in der Schrannenhalle: Ein gutes Gefühl mit Italien. 9. Februar 2016, abgerufen am 11. März 2026.
  10. Karstadt-Eigner: Signa schmiedet Bündnis mit Eataly. Archiviert vom Original am 17. Oktober 2015; abgerufen am 11. März 2026.
  11. Florian Kolf, Christian Wermke: Signa steigt bei Markthallen-Konzept Eataly aus. 14. November 2023, abgerufen am 11. März 2026.
  12. Umesh Ellichipuram: Eataly to withdraw from Russia in response to invasion of Ukraine. In: Verdict Food Service. 31. März 2022, abgerufen am 11. März 2026 (amerikanisches Englisch).
  13. Eataly Toronto: restaurants, market and cooking classes. Abgerufen am 3. Januar 2021 (amerikanisches Englisch).
  14. Spezialitätenrestaurants. In: Leben an Bord. MSC Cruises S. A., 2017, abgerufen am 3. Dezember 2017.