Eataly

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Eataly

Logo
Rechtsform Società a responsabilità limitata
Gründung 2004[1]
Sitz Monticello d’Alba, ItalienItalien Italien
Leitung Oscar Farinetti
Mitarbeiterzahl 5000[2]
Umsatz 179 Mio. EUR (2016)[3]
Website https://www.eataly.net/de_de/

Eataly ist einer der größten Vertreiber von italienischen Konsumgütern weltweit. Das Sortiment umfasst eine Vielfalt an Restaurants, Speisen- und Getränketheken in spezialisierten Supermärkten, Konsumartikel und eine Kochschule. Das Unternehmen wurde von Oscar Farinetti gegründet, der zuvor im Bereich Unterhaltungselektronik tätig war. Eataly kooperiert mit Slow Food.

Geschichte des Unternehmens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2007 eröffnete der italienische Geschäftsmann Oscar Farinetti die erste Filiale von Eataly in einer stillgelegten Wermut-Fabrik in Turin im Bezirk Lingotto.

Eataly in New York City, September 2010

Die am 31. August 2010 in New York eröffnete Filiale befindet sich am Madison Square Park und ist im Besitz von Eataly sowie der Batali & Bastianich Hospitality Group, einer Partnerschaft mit Mario Batali, Lidia Bastianich und Joe Bastianich. Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg besuchte die Eröffnung und lobte die Schaffung von 300 neuen Arbeitsplätzen. Mittlerweile arbeiten mehr als 700 Personen[4] an diesem Standort. Selbst zwei Wochen nach der Eröffnung reichten die Schlangen von wartenden Gästen noch die Fifth Avenue hinunter.[5]

Zu Beginn des Jahres 2012 eröffnete Eataly die bis heute größte Filiale in Rom[6][7], nämlich an der Zugstation Ostiense. Am 2. Dezember 2013 eröffnete Eataly eine weitere Filiale in der 43 E. Ohio Street in Chicago. Dieser Standort erstreckt sich über rund 5.850 Quadratmeter und stellt damit den größten Eataly in den USA dar. Mario Batali und Joe Bastianich besitzen Anteile an der Chicagoer Filiale.

Am 18. März 2014 eröffnete Eataly ein 5.000 Quadratmeter großes Geschäft auf dem Piazza XXV Aprile in Mailand. Der Store wird „Eataly Smeraldo“ genannt, da er sich in einem ehemaligen Theater befindet. Die darin erbaute Bühne wird auch weiterhin für musikalische Acts, Reden und Ausstellungen genutzt.

Eataly betreibt derzeit weltweit 27 Standorte in den USA, Brasilien, Dubai, Japan, Südkorea, der Türkei, in Italien und seit Herbst 2015 auch in Deutschland: Hier eröffnete das im Oktober 2015 gegründete Joint Venture zwischen Eataly Italia und Signa Retail am 25. November 2015 in der Münchner Schrannenhalle direkt am Viktualienmarkt einen Eataly-Store mit einer Fläche von 4.600 Quadratmetern.[8] Bis 2021 ist die Expansion an mindestens fünf weiteren Standorten in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz geplant.[9]

Niederlassungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 2015 war Eataly innerhalb Europas nur in Italien vertreten. Nach der Eröffnung in München sind ab 2016 weitere Märkte in Paris und London geplant.

Expansion in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eataly in der Schrannenhalle

Die erste deutsche Niederlassung eröffnete als 27. Markt der Kette am 26. November 2015[2] in der Münchner Schrannenhalle mit rund 4000 Quadratmetern Verkaufsfläche.[1]

Italien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

USA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südkorea[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Japan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreuzfahrtschiffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eataly betreibt auf einzelnen Schiffen des Unternehmens MSC Kreuzfahrten Restaurants und Läden.[10]

Ursprung des Firmennamens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name „Eataly“ ist eine Zusammensetzung aus den Worten „Eat“ und „Italy“.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eataly – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Eataly. In: Deutsche Website der Feinkostkette. Abgerufen am 3. Dezember 2017 (Eataly Net S.r.l.).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Franz Kotteder: Eataly in der Schrannenhalle. 4000 Quadratmeter voller Feinkost. Süddeutsche Zeitung, 28. September 2015, abgerufen am 3. Dezember 2017: „Die italienische Kette Eataly baut ihre erste deutsche Niederlassung auf. Im November [2015] soll es in der Schrannenhalle losgehen.“
  2. a b Ulrike Sauer: Eataly – Erfolgsgeschichte eines Feinkosthändlers. In: Wirtschaft. Süddeutsche Zeitung, 25. November 2015, abgerufen am 3. Dezember 2017.
  3. ilsole24ore.com: Eataly chiude in rosso in Italia
  4. See Why New Yorkers Are Obsessed With Eataly, Mario Batali’s Giant Italian Food Market Business Insider am 10. Jänner 2013 [EN]
  5. Bloomberg Business am 15. September 2010 [EN]
  6. Rom: Jüngstes und größtes Eataly. Sehenswert! food-service am 1. August 2012
  7. Italiens Rettung: Die Schönheit und das Essen Die Presse am 6. Dezember 2012
  8. Eataly in der Schrannenhalle: Ein gutes Gefühl mit Italien tz am 9. Februar 2016
  9. Signa schmiedet Bündnis mit Eataly Wirtschaftswoche am 13. Oktober 2015
  10. Spezialitätenrestaurants. In: Leben an Bord. MSC Cruises S. A., 2017, abgerufen am 3. Dezember 2017.