Ederbringhausen

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51.1297222222228.8656194444444260Koordinaten: 51° 7′ 47″ N, 8° 51′ 56″ O

Ederbringhausen
Gemeinde Vöhl
Höhe: 260 m ü. NN
Fläche: 12,8 km²
Einwohner: 316 (31. Dez. 2009)
Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner je km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Eingemeindet nach: Hessenstein
Postleitzahl: 34516
Vorwahl: 06454
Karte

Lage von Ederbringhausen in Vöhl

Ederbringhausen ist ein kleiner Ortsteil der Gemeinde Vöhl im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Ederbringhausen liegt im Übergangsbereich der naturräumlichen Untereinheiten Waldstruth im Westen und Niederkellerwald im Osten, rund 16 km südlich der Kreisstadt Korbach. Direkt beim Dorf, das von Laub- und Nadelwäldern umgeben ist, mündet der Sasselbach in die Orke, die etwas südöstlich der Ortschaft in die Eder mündet. Direkt östlich der Eder breitet sich der Naturpark Kellerwald-Edersee mit dem Nationalpark Kellerwald-Edersee aus. Die Sperrmauer des Edersees steht etwa 15 km (je Luftlinie) nordöstlich.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Erwähnung findet sich 1240, ehemals zur Herrschaft Itter gehörig. Neben der Keseburg, die um 1144 erbaut wurde und im Besitz der Vögte von Keseberg (Caseberch) war, befindet sich östlich der Eder die Burg Hessenstein, die von 1328 bis 1342 erbaut wurde und derzeit als Tagungszentrum dient. Die 1801 erbaute Fachwerkkirche (v. Johannes Jesberg aus Röddenau) wurde 1975 abgerissen und im Freilichtmuseum Hessenpark bei Neu-Anspach wieder aufgebaut.[1]

Am 31. Dezember 1971 wurde Ederbringhausen zunächst ein Ortsteil der neugegründeten Gemeinde Hessenstein mit den weiteren Ortsteilen Buchenberg, Harbshausen, Kirchlotheim, Niederorke, Oberorke und Schmittlotheim. Im Rahmen der weiteren hessischen Gebietsreform wurde Ederbringhausen am 1. Januar 1974 ein Ortsteil ein Ortsteil der Großgemeinde Vöhl.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ederbringhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschichte der Fachwerkkirche
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 390 und 391.
  3. Keseburg auf www.voehl.de