Korbach

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Dieser Artikel befasst sich mit der Kreisstadt Korbach im Landkreis Waldeck-Frankenberg; für andere Bedeutungen siehe Korbach (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Korbach
Korbach
Deutschlandkarte, Position der Stadt Korbach hervorgehoben
51.2833333333338.8666666666667384Koordinaten: 51° 17′ N, 8° 52′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Waldeck-Frankenberg
Höhe: 384 m ü. NHN
Fläche: 123,98 km²
Einwohner: 23.367 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 188 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 34497,
34513 (Klippmühle)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 05631, 05636 (Eppe), 02982 (Hillershausen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: KB, FKB, WA
Gemeindeschlüssel: 06 6 35 015
Stadtgliederung: 15 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Stechbahn 1
34497 Korbach
Webpräsenz: www.korbach.de
Bürgermeister: Klaus Friedrich (parteilos)
Lage der Stadt Korbach im Landkreis Waldeck-Frankenberg
Hatzfeld (Eder) Battenberg (Eder) Bromskirchen Allendorf (Eder) Burgwald (Gemeinde) Rosenthal (Hessen) Gemünden (Wohra) Haina (Kloster) Frankenberg (Eder) Frankenau Bad Wildungen Lichtenfels (Hessen) Korbach Willingen (Upland) Diemelsee (Gemeinde) Diemelstadt Vöhl Volkmarsen Bad Arolsen Twistetal Waldeck (Stadt) Edertal Nordrhein-Westfalen Landkreis Kassel Schwalm-Eder-Kreis Landkreis Marburg-BiedenkopfKarte
Über dieses Bild

Die Stadt Korbach, seit dem 18. Juni 2013 offiziell Hansestadt Korbach[2][3] (früher auch Corbach geschrieben, bahnamtlich bis zum 1. Februar 1935[4]), ist die Kreisstadt des Landkreises Waldeck-Frankenberg in Hessen und kann auf eine über 1000-jährige Geschichte zurückblicken.

Geografie[Bearbeiten]

Korbacher Spalte

Korbach liegt am Nordostrand des Rheinischen Schiefergebirges, hier auch als Waldeck'sches Upland bezeichnet. Die nördlichsten Stadtteile befinden sich in den Ausläufern des Sauerlandes. Die höchsten Berge im Korbacher Stadtgebiet sind der Widdehagen (635 m) und der für seinen Reichtum an goldhaltigen Erzen bekannte Eisenberg (562 m). Die Kernstadt wird von dem Kuhbach (umgangssprachlich „Die Kuhbach“) durchflossen.

In der Korbacher Spalte, einer Erdspalte in der Nähe Korbachs, gab es bedeutende Fossilienfunde aus dem Oberperm. Es sind die einzigen Procynosuchus-Funde (auch „Korbacher Dackel“ genannt) auf der Nordhalbkugel.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Nachbargemeinden der Stadt Korbach sind Diemelsee, Lichtenfels, Twistetal, Vöhl, Waldeck und Willingen (Upland) alle im Landkreis Waldeck-Frankenberg sowie Medebach (im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen)

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Kernstadt selbst liegt auf der Waldecker Tafel, einer waldlosen Hochebene, die früher reich an wilden Hühnern war (weswegen ihre Bewohner auch „Feldhühnerchen“ genannt werden).

Panorama von Korbach, vom Eisenberg aus gesehen

Geschichte[Bearbeiten]

Frühgeschichte[Bearbeiten]

Über die Herkunft und Bedeutung des Stadtnamens werden verschiedene Ansichten vertreten. Einigkeit herrscht, dass der Name altsächsischen Ursprungs ist. Die älteste Form lautet Curbecki (980). Einer Auffassung zufolge soll die erste Silbe aus dem mittelniederdeutschen „kurren, korren“ gebildet worden sein, was soviel wie das Murmeln eines Baches bedeutet.[5] Nach anderer Ansicht leitet sich die Silbe „Cor“ oder „Cur“ von „Kür“ und „küren“ ab, was „Wahl“ bzw. „wählen“ bedeutet.[6] Demnach handelte es sich bei Korbach um einen am Bache gewählten Platz, möglicherweise auch um einen Versammlungsort an einem Bach, an dem das Volk einen Anführer wählte.[6] Curbechi wird urkundlich erstmals im Jahre 980 erwähnt,[7] als der damalige König und spätere Kaiser Otto II. Korbach, Lelbach, Rhena und drei weitere Orte im damaligen Ittergau, unter Hinzuziehung des Grafen Asicho vom Ittergau und Nethegau als Zeugen, im Tausch gegen zwei Gemarkungen im Hassegau an das Kloster Corvey abgab. Auch auf dem übrigen Stadtgebiet gibt es Hinweise auf frühzeitliche Besiedlungen, so z. B. auf dem Wipperberg bei Lengefeld.

Mittelalter und Frühe Neuzeit[Bearbeiten]

1188 verlieh der Paderborner Bischof Bernhard Korbach das Soester Stadtrecht. Auf Grund der Lage Korbachs am Schnittpunkt der Handelswege Köln-Leipzig und Frankfurt-Bremen entwickelten sich Handwerk und Handel rasch, und Korbach blühte auf. Das Gebiet der Altstadt reichte bald nicht mehr aus, um alle Einwohner aufzunehmen. Die Kaufleute siedelten sich daher in zwei neuen Städten, der oberen und unteren Neustadt, außerhalb der Stadtgrenzen an, die sich bald zu einer gemeinsamen Stadt vereinigten. Im 14. Jahrhundert wurde in der Altstadt die Kilianskirche erbaut, in der Neustadt die Nikolaikirche.

Korbach – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655
Rathaus auf der Grenze zwischen Altstadt und Neustadt (2010)
Rathausvorplatz

1377 schließlich wurden die Altstadt und die Neustadt miteinander vereinigt. Auf der Grenze zwischen beiden Städten entstand das gemeinsame Rathaus, das sich noch heute dort befindet. 1349 besuchte Kaiser (damals noch römischer König) Karl IV. die Stadt, Korbach trat der Hanse bei, wurde erstmals 1469 als Mitglied im Hansebund erwähnt. 1414 wurde ein doppelter Mauerring, der die gesamte Siedlung umgab, vollendet. Fünf Stadttore bewachten den Zugang zur Stadt: das Tränketor, das Dalwigker Tor, das Enser Tor, das Lengefelder Tor und das Berndorfer Tor. Von diesen ist heute nur noch das Enser Tor erhalten. Mit der Reformation wurde die Stadt wie die gesamte Grafschaft Waldeck protestantisch. Auch heute ist Korbach noch größtenteils protestantisch, auch wenn seit dem 19. Jahrhundert wieder vermehrt Katholiken in die Stadt zogen und die beiden katholischen Kirchen, die ältere Marienkirche und die moderne Josephskirche, errichteten. Zudem sind die westlichen Stadtteile an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen fast vollständig (Hillershausen) oder zu größeren Teilen (Nieder-Schleidern, Eppe) katholisch.

Im Dreißigjährigen Krieg musste Korbach immer wieder hohe Kontributionen an durchziehende Truppen leisten. Am Ende des Krieges war nur noch die Hälfte der Häuser bewohnbar, und die Zahl der Einwohner war von 2600 auf 1100 zurückgegangen. Ein großer Stadtbrand vernichtete 1664 fast alle Wohnhäuser; heute gibt es in Korbach nur ein Fachwerkhaus „Im Katthagen“, das vor diesem Brand, 1593, erbaut wurde.[8] Die gotischen Steinkirchen sowie die steinernen Lagerhäuser hingegen blieben gut erhalten.

Im Siebenjährigen Krieg kam es am 10. Juli 1760 zu einem größeren Gefecht vor den Toren der Stadt.

Neuzeit[Bearbeiten]

Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts herrschte wieder bescheidener Wohlstand; eine erste wirtschaftliche Blüte erreichte die Stadt wieder Ende des 19. Jahrhunderts. Hierzu trug vor allem die Eröffnung der Eisenbahn nach Kassel 1893 bei. Zudem siedelte der Industrielle Louis Peter eine große Gummi- und Reifenfabrik in Korbach an. Größere Schäden (Gebäude) durch weitere Kriege, insbesondere aufgrund der beiden Weltkriege, blieben der Stadt zum Glück erspart. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Einwohnerzahl durch Zuzug aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten stark zu.

Am 29. März 1961 stürzte am Stadtrand, unweit der Bahnstrecke Korbach–Berndorf und der Flechtdorfer Straße, ein Kampfflugzeug ab. Menschen kamen nicht zu Schaden. Es handelte sich um den ersten Absturz eines Starfighters der Bundeswehr. Die Piloten konnten sich mit dem Schleudersitz retten.[9]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1970 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Alleringhausen, Eppe, Goldhausen, Helmscheid, Hillershausen, Lengefeld, Meineringhausen, Nieder-Schleidern, Rheda und Strothe eingegliedert. Am 31. Dezember 1970 kamen Nieder-Ense, Nordenbeck und Ober-Ense hinzu. Lelbach folgte am 1. Oktober 1971.[10]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 – 24.510
  • 1999 – 24.552
  • 2000 – 24.515
  • 2001 – 24.490
  • 2002 – 24.537
  • 2003 – 24.503
  • 2004 – 24.540
  • 2005 – 24.384
  • 2009 – 23.900
  • 2011 – 23.533
  • 2012 – 23.367

Politik[Bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:[11] Die Stadtverordnetenversammlung besteht in Korbach aus 37 Mitgliedern.

Wahl zur Stadtverordnetenversammlung
 %
40
30
20
10
0
34,7 %
26,9 %
17,3 %
12,4 %
6,7 %
1,9 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-1,6 %p
-5,7 %p
+9,6 %p
-0,9 %p
-0,1 %p
-1,4 %p
Parteien und Wählergemeinschaften  %
2011
Sitze
2011
 %
2006
Sitze
2006
 %
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 34,7 13 36,3 13 39,9 15
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 26,9 10 32,6 12 32,3 12
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 17,3 6 7,7 3 5,7 2
FWG Freie Wählergemeinschaft 12,4 5 13,3 5 12,4 5
FDP Freie Demokratische Partei 6,7 2 6,8 3 6,3 2
REP Die Republikaner 1,9 1 3,3 1 3,4 1
Gesamt 100,0 37 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 45,3 44,9 51,9

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1963 unterhält Korbach eine Städtepartnerschaft mit dem französischen Avranches im Département Manche. Als weitere Partnerstadt folgte nach der Wiedervereinigung 1990 das thüringische Waltershausen. Weiterhin pflegt Korbach Partnerschaften mit dem polnischen Pyrzyce (Pyritz) und dem tschechischen Vysoké Mýto (Hohenmauth).

Verkehr[Bearbeiten]

Korbach liegt an den Bundesstraßen 251 (KasselBrilon) und 252 (MarburgPaderborn), die sich auf der Korbacher Umgehungsstraße kurzzeitig überschneiden. Ein direkter Anschluss an das Autobahnnetz besteht auf dem Stadtgebiet nicht; die nächsten Autobahnanschlüsse sind an der A 44 bei Diemelstadt bzw. Zierenberg, jeweils etwa 30 km entfernt. Die Stadt ist zudem über Landesstraßen mit Medebach und Diemelsee verbunden.

Korbach ist ein Eisenbahnknotenpunkt, an dem sich früher vier Eisenbahnstrecken trafen, die heute nur noch teilweise in Betrieb sind: eine nach Nordwesten, die über Willingen nach Brilon-Wald (Uplandbahn) und weiter bis ins Ruhrgebiet führt; eine nach Süden, die über Frankenberg nach Marburg (Untere Edertalbahn und Burgwaldbahn) verlief; eine nach Nordosten, die über Volkmarsen nach Kassel führt; und eine nach Südosten, die über Waldeck nach Wabern angelegt war. Letztere ist als Ederseebahn im Abschnitt Korbach−Bad Wildungen stillgelegt, und in dessen Teilabschnitt Korbach–Buhlen befindet sich nun der Ederseebahn-Radweg, der von 2008 bis 2012 angelegt wurde. Die Strecke nach Kassel wurde am 4. Oktober 1998 wiedereröffnet (damals eines der ersten Beispiele für Streckenreaktivierung). Über die Wiederinbetriebnahme der Unteren Edertalbahn wurde bereits 2006/2007 diskutiert, auch um den Nationalpark Kellerwald-Edersee anzubinden. Bahnchef Rüdiger Grube kündigte 2009 an, in die 31 Kilometer lange Strecke Korbach-Frankenberg, die seit Ende der 1980er Jahre stillgelegt ist, 14 Millionen Euro investieren zu wollen.[12] Der Abschnitt bis Korbach-Süd wurde schon am 29. September 1999 wiedereröffnet. Bis in die 1980er Jahre bestanden durchgehende Fernzugverbindungen unter anderem bis nach Amsterdam, Hamburg und Frankfurt.

Korbach hat, für eine Stadt dieser Größe bemerkenswert, zwei Bahnhöfe an derselben Eisenbahnstrecke, die beide in Betrieb sind. Da der ursprüngliche Hauptbahnhof von der Altstadt zu weit entfernt war, wurde 1,5 km weiter südlich ein weiterer („Korbach Süd“) eröffnet. Auch wenn die Bahnstrecke nach Kassel ständig weiter modernisiert wird, merkt man auch heute noch die Folgen der früheren Stilllegung. Zudem stellt die Streckenführung über Bad Arolsen und Volkmarsen einen beachtlichen Umweg dar, so dass man mit dem Zug heute fast die zweifache Fahrzeit wie mit dem Auto hat.

1997 wurde in Korbach ein Stadtbus-Konzept mit zwei sich teilweise überschneidenden Ringlinien verwirklicht. Diese Busse fahren im 40-Minuten-Takt und treffen sich dabei alle 20 Minuten am Hauptbahnhof. Wichtige Fahrziele, wie zum Beispiel die Innenstadt, das Stadtkrankenhaus oder das Schulzentrum, sind an beide Linien angeschlossen.

In Korbach gibt es einen Flugplatz mit Gastronomie. Neben einer 600 m langen Graspiste für Sportflugzeuge steht noch eine 200 m lange Bahn für den Gleitschirmbetrieb zur Verfügung. Der Flugplatz, einer der ältesten in Deutschland, ist ein beliebtes Ausflugsziel und wird jährlich von hunderten Piloten aus ganz Europa angesteuert.

Korbach, Flugplatz

Schulen[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Nikolaikirche
Tylenturm
  • Kilianskirche (1450) und Nikolaikirche (1460) – gut erhaltene gotische Hallenkirchen, die von den Bürgern der Altstadt (St. Kilian) und der Neustadt (St. Nikolai) im friedlichen Wettbewerb errichtet wurden. Die Kilianskirche ist reichlicher geschmückt als die Nikolaikirche. Sehenswert sind in beiden Kirchen je ein Altar des Korbacher Franziskanermalers, in der Nikolaikirche das prunkvolle Wandgrab aus Alabaster, Marmor und Kalkstein für Fürst Georg Friedrich von Waldeck sowie an der Kilianskirche das Südportal. Der Turm der Kilianskirche kann bestiegen werden.
  • Kloster Korbach – 1487 als Franziskaner-Observanten-Kloster gegründet, aber bereits 1546 wieder aufgelöst. 1579 gründen die Waldecker Grafen in dem ehemaligen Kloster ein seit Jahren geplantes Landesgymnasium, die Alte Landesschule.
  • Alte Landesschule: Das Korbacher Gymnasium befand sich von 1579 bis 1971 an dem Standort in der Klosterstraße. 1971 wurde ein Neubau in der Solinger Straße bezogen. Der Name „Alte Landesschule“ blieb erhalten. Das Gymnasium ist eines der ältesten, noch heute im Betrieb befindlichen in Hessen. Heute ist in den Gebäuden ein Teil der Beruflichen Schulen Korbach/Bad Arolsen untergebracht.
  • Freilichtbühne Korbach e. V. – Freilichttheater mit Bühne im Schießhagen. Jährlich werden von den ca. 150 aktiven Mitgliedern zwei Stücke inszeniert, jeweils ein Abendstück für Erwachsene und ein Kinderstück. Neben der Spielzeit im Sommer sind die Mitglieder auch bei anderen Veranstaltungen, wie etwa dem mittelalterlichen Markt im Herbst, engagiert.
  • Die Korbacher Spalte, eine erdhistorische Besonderheit: hier befand sich die Küste des Zechsteinmeeres. Die Korbacher Spalte ist eine der bedeutendsten Fundstätten für Fossilien aus der Permzeit.
  • Das Wolfgang-Bonhage-Museum ist das Korbacher Heimatmuseum neben der Kilianskirche. Es wurde in den 1990er Jahren saniert und erweitert und bietet Informationen über die Stadtgeschichte, den Goldbergbau im Eisenberg und die Korbacher Spalte.
  • Ein mittelalterlicher Pranger auf dem alten Markt der Altstadt.
  • Gut erhaltene Stadtmauer und eine liebevoll restaurierte Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern
  • Die „Kümpe“, mittelalterliche Brunnen, die die Wasserversorgung der Handelsstadt bildeten. Vier Brunnen sind heute noch erhalten: in der Lengefelderstraße (sogenannter Feldhühnerchenbrunnen), an der Kilianskirche, am Rathaus und auf dem alten Markt.
  • Mehrere mittelalterliche Steinhäuser (Lagerhäuser)
  • Der Bronze-„Nachtwächter“ in der Fußgängerzone
  • Die Burgruine Eisenberg (mit Aussichtsturm und Goldlehrpfad),
  • Ein Goldbergwerk aus dem 12.–17. Jahrhundert am Eisenberg ist heute ein Besucherbergwerk.
  • Mittelalterliche Stadtführung an jedem 1. Samstag im Monat (April–Dezember)

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Stadtbücherei
  • Jugendhaus
  • Freibad
  • Hallenbad

Feste[Bearbeiten]

  • Gold- und Töpfermarkt (Mai)
  • Freischießen (Juni), dreijährig
  • Kiliansmarkt (Juni)
  • Altstadt-Kulturfest (Juni/Juli)
  • Kunstnacht (Juli)
  • Herbstmarkt (September)
  • Historischer Mittelalterlicher Markt (Oktober)
  • Korbacher Weihnachtsmarkt mit Adventskalender (Dezember)

Sonstiges[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Wolfgang Medding: Korbach – Die Geschichte einer deutschen Stadt. 2. Auflage. Wilhelm Bing Verlag, Korbach 1980, DNB 800792793.
  • Wolfgang Medding: Baudenkmäler und Kunstschätze der 1000-jährigen Stadt Korbach. Korbach ca. 1980, DNB 800509919.
  • Henner Reitmeier: Korbach. Fritz-Schulz-Platz. und Stadtgeschichten. Kritische Einsprüche. In: Ders.: Der Große Stockraus. Ein Relaxikon. Berlin 2009, ISBN 978-3-926880-20-8.[13]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Korbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.ffh.de/news-service/ffh-nachrichten/nController/News/nAction/show/nCategory/nordhessen/nId/29583/nItem/korbach-ab-heute-hansestadt.html
  3. http://www.hna.de/lokales/korbach-waldeck/hansestadt-korbach-land-kuendigt-verleihung-zusatznamens-2870387.html
  4. Liste der Änderungen von Bahnhofsnamen
  5. Walter Heinemeyer: Korbachs Anfänge im Kräftespiel der Franken und Sachsen. In: Geschichtsblätter für Waldeck. 73. Band (1985), S. 21 [24].
  6. a b Wolfgang Medding: Korbach – Die Geschichte einer deutschen Stadt. 2. unveränderte Auflage. 1980, S. 10.
  7. Kaiserurkunde aus 980 Wortlaut – Urkundenauszug korbach.de
  8. Hans Osterhold: Meine Stadt, Korbacher Bauten erzählen Geschichten. sprenger druck, Korbach 2001.
  9. http://www.916-starfighter.de/GAF_crashes.htm
  10.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 407 und 408.
  11. Wahlergebnisse auf hsl.de
  12. Reaktivierung der Bahnstrecke Korbach-Frankenberg – vcd-blog.de abgerufen am 22. Dezember 2010
  13. Hier auch online nachlesbar, abgerufen am 24. Juni 2012.