Erdbeben von Gölcük 1999

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Ausbreitung des Bebens
Erdbebenschäden in İzmit

Das Erdbeben von Gölcük ereignete sich am 17. August 1999 um 03:02 Uhr Ortszeit (UTC 00:01:39) in der Türkei. Die am stärksten betroffenen Städte waren Kocaeli, Yalova, Gölcük und Adapazarı. Das Erdbeben, dessen Epizentrum 100 km östlich von Istanbul lag, erreichte die Magnitude 7,6 auf der Momenten-Magnituden-Skala. Am Ende gab es einen Tsunami in der Meeresbucht von Marmara.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Erdbeben wurde durch einen etwa 130 km langen Riss in der Nordanatolischen Verwerfung zwischen der Eurasischen und der Anatolischen Platte ausgelöst. Der Riss zog sich vom Golf von Izmit am Marmarameer bis weit ins Festland hinein. Während des Bebens verschoben sich die Erdplatten um über fünf Meter.[1]

Opferzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Erdbeben starben in der Türkei insgesamt 18.373 Menschen und 48.901 wurden verletzt. Während des Erdbebens starben 17.480 Menschen. Die Opfer kamen in folgenden Städten ums Leben:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Erdbeben von Gölcük – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. - Das Erdbeben von Gölcük. In: Deutschlandradio Kultur. (deutschlandradiokultur.de [abgerufen am 19. November 2016]).