Ernst-Meister-Preis für Lyrik

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Der Ernst Meister-Preis für Lyrik wurde 1981 von der Stadt Hagen als Literaturpreis gestiftet. Mit ihm soll an den Hagener Lyriker Ernst Meister erinnert werden.

Die Auszeichnung wurde seit 2001 alle zwei bis drei Jahre verliehen. Sie bestand in der Regel aus dem mit 13.000 Euro dotierten Hauptpreis und zwei mit je 2.250 Euro dotierten Förderpreisen (Westfälischer Förderpreis und Allgemeiner Förderpreis). Der Hauptpreis zeichnete das Werk eines Autors aus, das „die Verantwortung für Sprache und Poesie auf besondere Weise zum Ausdruck bringt“ (Satzung). Die 2001 zusätzlich gestifteten Förderpreise waren für Nachwuchsautoren gedacht, von denen einer aus Westfalen kommen sollte. Ihre Werke sollten sich durch Experimentierfreude und besondere Aufmerksamkeit im Umgang mit Sprache auszeichnen. Mitgetragen wurde der Preis von der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial. In dieser Form wurde der Preis zuletzt 2011 vergeben.

Seit 2018 wird der Preis mit Unterstützung der Fernuniversität in Hagen und der Sparda-Bank West unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Hagen alle zwei Jahre vergeben und ist jetzt mit 5.000 Euro dotiert. Eine Jury, bestehend aus fünf Personen, wählt aus mehreren Vorschlägen des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Medienästhetik an der Fernuniversität Hagen den jeweiligen Preisträger aus. Zur Jury gehören: Michael Niehaus (Fernuniversität Hagen), Armin Schäfer (Ruhruniversität Bochum), Frank Schablewski (Schriftsteller, Aachen), Margarita Kaufmann (Beigeordnete für Kultur, Hagen) und Tayfun Belgin (Leiter des Fachbereichs Kultur, Hagen).

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ernst-Meister-Preis der Stadt Hagen geht an Barbara Köhler. In: Wochenkurier. 2. Januar 2018 (wochenkurier.de [abgerufen am 2. Januar 2018]).