Eurovision

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Logo der Eurovision

Die Eurovision ist eine 1954 in Genf gegründete Einrichtung der Union der Europäischen Rundfunkorganisationen (European Broadcasting Union, EBU) zum Austausch von Fernseh- und Hörfunkprogrammen.

Übertragungen im Rahmen der Eurovision werden mit dem Eurovisionslogo und dem Hauptthema aus dem Präludium des Te Deum von Marc-Antoine Charpentier (vulgo „Eurovisionshymne“, „Eurovisionsfanfare“, „Europafanfare“) als Erkennungsmelodie eingeleitet. Die erste offizielle Eurovisionssendung war eine Übertragung vom Narzissenfest in Montreux am 6. Juni 1954. Eine weitere frühe Eurovisionssendung war das 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1955, bei dem es mit 84 Todesopfern zur schlimmsten Motorsportkatastrophe der Geschichte kam.[1]

Über die EBU (European Broadcasting Union) in Genf wird ein eigener Satellitenkanal zum Bilderaustausch von Nachrichten betrieben (EVN = Eurovision News). Über dieses Netzwerk stellen die Eurovisionssender sich gegenseitig eigenes Material zur Verfügung.

In geringerem Umfang kam es auch zu einem Programmaustausch mit der Intervision der ehemaligen Ostblockländer.[2]

Bekannte Eurovisionssendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im deutschsprachigen Raum zählen zu den bekanntesten Eurovisionssendungen:

Ehemals als Eurovisionssendungen ausgestrahlt:

Des Weiteren sind bekannte Sendungen, die im Rahmen der Eurovision übertragen werden, unter anderem:

Auch eine Debatte zwischen den Spitzenkandidaten der europäischen Parteien zur Europawahl 2014 wurde im Rahmen der Eurovision übertragen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eurovision – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.youtube.com/watch?v=hdMk3MkR99s bei 06:56
  2. Thomas Lindenberger (Hg.): Massenmedien im Kalten Krieg: Akteure, Bilder, Resonanzen, Köln 2006 , S.242, ISBN 3-412-23105-3